Gesehen Aoki Hagane no Arpeggio: Ars Nova

© Sanzigen
Aoki Hagane no Arpeggio - Ars Nova
Studio:
Sanzigen

Von:
Gesamt Bewertung:
4
Datum 5. Februar 2014
Letzte Änderung:12. Oktober 2014

Fazit:

Ich wiederhole mich gerne noch mal, was sollte dieser Romantik Kram? Er hat das Thema ein wenig ins Lächerliche gezogen. Sieht man davon allerdings ab, findet man in dieser Story zwei Sachen wieder. 1. Man merkt, dass der Konflikt ohne Probleme auf die japanische Gesellschaft anzuwenden ist (Generationskonflikt) und, dass der Versuch Emotionen zu erklären ein wenig nach hinten losgegangen ist. Ich würde sagen, man kann ihn schauen, tut man es nicht, verpasst man auch nicht viel. Nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich gut.

Und wieder ein Anime, irgendwie macht es ja auch Spaß nichts mehr anderes zu sehen. Also, Aoki Hagane no Arpeggio: Ars Nova, ein interessanter, wenn auch zu Anfang etwas seltsamer Anime.

Um was geht es:
In der Zukunft der Menschen sind, bedingt durch die globale Erwärmung, der Meeresspiegel angestiegen und es gingen dadurch größere Mengen an Landfläche verloren. Als wäre das nicht schlimm genug, erscheint wie aus dem Nichts die „Nebelflotte“, Denkende Schiffe, die technisch den Menschen natürlich um Längen überlegen ist. Ziel dieser Nebelflotte ist es, die Kontinente voneinander zu isolieren, also die Seewege und die Kommunikation zu unterbinden. Was sie natürlich erfolgreich schaffen. 17 Jahre, nach dem Auftauchen der Nebelflotte, trifft der Marineoffizierskadett Gunzo Chihaya auf ein erbeutetes U-Boot der Nebelflotte und wie sollte es anders sein, es reagiert auf den Jungen.

Und so zieht er los um die Situation zu ändern, allerdings bekommt er Gegenwind und zwar nicht nur von der Nebelflotte, sondern auch von der japanischen Regierung. Eines Tages bekommt er den Auftrag eine neue Waffe nach Amerika zu bringen und genau hier setzt die Serie an.

Die Geschichte:
Okay, es ist, bis auf Schiffe, die sich als Frauen manifestieren, nichts neues und erinnert stark an Girls on Panzer. Es fällt auch schwer zu Anfang mitzukommen (jedenfalls ging es mir so), aber die Serie entwickelt sich recht gut bis.. Tja bis der Romance Teil losgeht. Das passt irgendwie absolut nicht in die eigentlich recht ernste Story, denn wie sollte es anders sein, verliebt sich ein Schiff in das Mädchen, dass für das U-Boot steht, eine andere wiederum in Gunzo. Gut, der romantische Teil, spielt keine tragende Rolle in der Serie, trotzdem ist er in meinen Augen fehl am Platz.

Zeichnung:
Eigentlich sehr gut, für mein Geschmack ein wenig zu viel Explosionen (die mir immer wieder zeigen, dass ich lieber auf einen Monitor mit besserer Reaktionszeit umsteigen sollte). Es ist aber Detailreich und für das Jahr typisch, sehr frisch gezeichnet.

Synchronisierung:
Was soll ich sagen, da wurde wirklich alles perfekt gemacht. Die Stimmen sind gut ausgewählt, die Nebengeräusche sind sehr gut vertont worden. Besser geht es nicht. Die Musik ist ansonsten auch sehr gut gelungen.

Fazit:
Ich wiederhole mich gerne noch mal, was sollte dieser Romantik Kram? Er hat das Thema ein wenig ins Lächerliche gezogen. Sieht man davon allerdings ab, findet man in dieser Story zwei Sachen wieder. 1. Man merkt, dass der Konflikt ohne Probleme auf die japanische Gesellschaft anzuwenden ist (Generationskonflikt) und, dass der Versuch Emotionen zu erklären ein wenig nach hinten losgegangen ist. Ich würde sagen, man kann ihn schauen, tut man es nicht, verpasst man auch nicht viel. Nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich gut.

Info:
Aoki Hagane no Arpeggio: Ars Nova (蒼き鋼のアルペジオ -アルス・ノヴァ- )
Studio: Sanzigen
Regie: Seiji Kishi
Drehbuch: –
Musik: Masato Koda
Länge: 12 Folgen a 23 Minuten
Erscheinungsjahr: 2013
Genre: SciFi, Romance, Action.
Deutsche Version: Nicht lizenziert (Stand Februar 2014)
Deutscher Sub: Ja
Subgruppe: Chinurarete Subs

Im Netz:
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Über Micha (1143 Artikel)
Eckensitzender Nachdenker, Anime und Manga verrückt, nicht wegen Animes und Mangas Japan Liebhaber, Kopf zwischen den Welten Haber, Tischplatten mit Kopf Zerstörer und eindeutig ein Gutmensch.

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