Das war die gamescom 2017

Viele Games und viele Gamer

gamescom 2017 Einlass
gamescom 2017 Bild: Sumikai

Nachdem wir die Messe bereits am Pressetag besuchen durften und einen ersten Einblick in die neusten Games und Entwicklungsfortschritte erhalten haben, wurde am ersten Besuchertag klar: die Messe ist beliebt wie eh und je.

Und genau das merkte man auch im Laufe der nächsten Tage, denn die Messe wurde insgesamt von rund 350.000 begeisterten Fans besucht. Natürlich ist es für den Veranstalter schön zu sehen, dass die gamescom gut angenommen wird, doch die Schattenseite davon, zeigt sich in langen Wartezeiten an den einzelnen Ständen, und wenig Platz zum freien Laufen. Vor allem bei gefragten Ständen und Games, kam es zu Wartezeiten von bis zu 2 Stunden und mehr. Natürlich nehmen manche Fans die lange Wartezeit in Kauf, um die neusten Informationen zu erhalten. Doch wer nur die Games anspielen wollte, musste auf der gamescom viel Wartezeit mitbringen und genau auswählen, welche Spiele er in den wenigen Tagen testen wollte.

gamescom 2017 Lost Sphear Artikelbild
gamescom 2017 Bild: Sumikai
gamescom 2017 Lost Sphear In 'Game
gamescom 2017 Bild: Sumikai

Die Mitarbeiter an den Ständen waren auch im Hochbetrieb eigentlich immer freundlich und beantworteten Fragen nach bestem Wissen und Gewissen. Allerdings muss man schon mit Sorge in die Zukunft der gamescom schauen. Denn aktuell werden es immer mehr Besucher, die die Messe betreten wollen. Natürlich ist es für die Koelnmesse und auch den BIU schwer einzuschätzen, wie viele Besucher noch kommen werden, doch genau da liegt das Problem: Entweder muss die Messe noch um einen Tag verlängert werden, um so mehr Fans die Möglichkeit des Besuchens zu ermöglichen, oder es wird ein größerer Messebereich benötigt. Denn die Messe platzte bereits dieses Jahr aus allen Nähten. Die Parkplatzsuche und auch der Einlass wurde von den Security Mitarbeiten sehr gut geregelt, anders sah es danach mit Wegfindungen aus, vor allem, wenn man seine Parkplatznummer nicht mehr sicher wusste.

Es gibt also noch einige Punkte, an denen der Veranstalter nachbessern kann. Doch natürlich ist für Fans die Messe selbst das wichtigste und da kommt es auf die Publisher an. Wie man die Wartezeiten minimieren kann, haben beispielsweise Epic und der Bandai Namco Stand mit ihrem Speedpass gezeigt. Ob das aber langfristig eine sinnvolle Lösung sein könnte, bleibt fraglich. Grundsätzlich ist es aber eine sehr gute Idee und vielleicht auch ein Schritt in die richtige Richtung. Besonders die Epic Lounge zum Entspannen für die Fans war immer gut besucht und sorgte sicher auch für etwas Ruhe im Messegetümmel. Insgesamt war die gamescom für uns eine ereignisreiche Messe, auf der wir viel gesehen und noch mehr interessante Menschen getroffen haben.

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