Konami listet Hideo Kojima in Blacklist auf

Die japanische Finanzzeitung Nikkei hat einen Bericht veröffentlicht, in dem Konami Hideo Kojima in einer Blacklist notiert.

Das Konami nicht mit den Austritten aus ihrer Firma einverstanden ist, ist kein allzu großes Geheimnis. Allein wenn man sich den Streit zwischen Hideo Kojima und Konami anschaut. Doch offensichtlich ist Kojima für Konami nicht der einzige Dorn im Auge. Denn das Unternehmen führt, laut Nikkei eine Blacklist von ehemaligen Mitarbeitern. Die Nikkei bezieht diese Informationen von einem Mitarbeiter. Laut diesem Mitarbeiter informiert er andere Firmen, die ehemalige Mitarbeiter einstellen wollen, da Konami angeblich gegen diese Unternehmen klagt.

Unter anderem wird in dem Bericht von einer Fernsehgesellschaft gesprochen, denen Konami geraten hat, einen ehemaligen Manager von Konami nicht einzustellen. Dieser wurde durch den Druck, den das Unternehmen aufbaute auch angeblich wirklich nicht eingestellt. Außerdem schickte Konami durch einen Rechtsanwalt einen Brief an den ehemaligen Mitarbeitet, der durch die Medien interviewt wurde. Auch Hideo Kojima scheint es nicht besser getroffen zu haben. Denn dieser wurde scheinbar bei der IST Kenpo, einer Krankenversicherungsgesellschaft für die Spielebrance abgelehnt. Diese Ablehnung scheint durch denn Vorstandsvorsitzenden, dem Konami Direktor Kimihiko Higashio durchgeführt worden zu sein, ehe der Vorstand den Antrag von Kojima überhaupt prüfen konnte.

Vor knapp zwei Jahren verließen einige Mitarbeiter das Entwicklerstudio, ohne besondere Gründe anzugeben. Neben Hideo Kojima, der sein eigenes Entwicklerstudio gründete, ging auch der LovePlus Produzent Akari Uchida und der Designer Tarō Minoboshi, der seitdem bei Kadokawa Games an den Root Letter Games arbeitet. Zusätzlich ging auch der Dance Dance Revolution und Bemani Game Komponist Naoki Maeda und der ehemalige Manager Shinichi Hashimoto.

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