Sumikai beim Nintendo Preview-Event in Frankfurt am Main

Nintendo hat am 17.02.2016 zu einem Preview-Event in die europäische Firmenzentrale nach Frankfurt am Main eingeladen, und Sumikai hat es sich nicht nehmen lassen, daran teil zu haben.

Ankunft am Frankfurter Hauptbahnhof, dann in die Straßenbahnlinie 21, umsteigen in die 12. Aussteigen an der Haltestelle Bürostadt Niederrad – und schon ist man nicht mehr weit entfernt vom Haus mit der Nummer 4 in der Herriotstraße, dem Sitz von Nintendo Germany und Nintendo of Europe. Nach der Fahrt mit einem der vielen Fahrstühle in den zweiten Stock wurden wir direkt sehr freundlich empfangen, bekamen ein schickes Namensschildchen und kurz darauf konnte es auch schon losgehen mit dem Erkunden der Räumlichkeiten.

© Sumikai , Anika Weinzirl

Nintendo hatte zu diesem Event geladen, um Einblicke in bald erscheinende Spiele zu gewähren, und ich war schon sehr gespannt darauf, zu sehen, wie das von statten gehen würde.

Das Erste, das dem Nintendo-Fan ins Auge fällt, sind natürlich die unzähligen Konsolen und Merchandise-Artikel, die Nintendo in diesen Räumen in großen Glasvitrinen ausgestellt hat. Nachdem ich mir diese Dinge kurz angeschaut hatte, wendete ich meine Aufmerksamkeit The Legend of Zelda: Twilight Princess HD zu, das Spiel, das als Erstes auffiel, wenn man tiefer in den Raum hinein lief. Auf großen HD-Flachbildfernsehern wartete es nur darauf, getestet zu werden, und genau das tat ich dann auch.

In zwei Leveln durfte Twilight Princess HD getestet werden – eines spielbar als normaler Link, das Zweite spielbar als Wolflink, der ja gemeinsam mit dem Spiel auch als Amiibo erscheint. Und glücklicherweise durfte man dieses Amiibo auch direkt ausprobieren.

© Sumikai , Anika Weinzirl

Wird das Wolflink-Amiibo per Wii U-Gamepad aktiviert, erhält man im Spiel Zutritt zu einem Extra-Dungeon, der Schattenhöhle. In dieser bekämpft man in Links Wolfgestalt Gegner, welche von Level zu Level immer schwieriger werden. Verliert man, wird gespeichert, wie weit man gekommen ist, sodass man quasi einen Score aufstellen und später versuchen kann, diesen zu überbieten.
Natürlich gab es auch einen sehr anschaulichen Vergleich zwischen den “alten” Versionen von Twilight Princess und der HD-Version – neben einem der großen HD-Fernseher war nämlich auch ein Gamecube an einem Röhrenfernseher angeschlossen, auf dem die Gamecube-Version von Twilight Princess lief. Der Unterschied war wirklich beeindruckend.

© Sumikai , Anika Weinzirl

Als nächstes konnte ich direkt Pokémon Tekken ausprobieren, das mit einem Third-Party-Controller daherkommt. Einer der sehr freundlichen Nintendo-Mitarbeiter erklärte sich bereit, mit mir ein paar Runden zu spielen und ich wählte als ersten Kämpfer Pikachu aus, in der zweiten Runde dann Glurak. Der Third-Party-Controller liegt gut in der Hand und es spielt sich sehr gut mit ihm – er erinnert ziemlich an den Pro Controller für die Wii U.

Bei Pokémon Tekken sucht man sich ein Pokémon aus, mit dem man aktiv kämpft und danach wählt man noch ein Team von Unterstützer-Pokémon, die während des Spiels nach dem Auffüllen einer Unterstützer-Leiste in die Arena gerufen werden können. Diese haben unterschiedliche Fähigkeiten – die meisten greifen an, es gibt aber auch Pokémon, welche die Abwehr stärken oder das kämpfende Taschenmonster heilen.

Nach Pokémon Tekken habe ich dann Yo-kai Watch für den Nintendo 3DS ausprobiert. In der verfügbaren Demo ist man in einer japanisch anmutenden Stadt unterwegs und sucht Yo-kai, um diese heraus zu fordern und zu verhindern, dass sie weiter Unsinn anstellen und Menschen in Schwierigkeiten bringen. Und genau das habe ich dann auch getan – ich habe die Yo-kai, die ihr Unwesen getrieben haben, aufgespürt und mit meinen eigenen Yo-kai gegen sie gekämpft. Das Spiel besitzt ein Echtzeit-Kampfsystem mit besonderen Features, wobei auch der Stylus des Nintendo 3DS zum Einsatz kommt. Zwischen den Spielszenen gibt es bei Yo-kai Watch auch immer wieder Anime-Sequenzen zu sehen.

Nachdem ich die Demo von Yo-kai Watch zuende gespielt hatte, habe ich erst Hyrule Warriors Legends ausprobiert und konnte mir einen Eindruck davon verschaffen, wie sich das Spiel auf dem New Nintendo 3DS spielt und wie die Neuerungen funktionieren, zum Beispiel das neue Feature, dass man zwischen mehreren Charakteren innerhalb eines Kampfes hin und her switchen kann. Auch habe ich mit Link und Tetra von The Legend of Zelda: The Windwaker spielen können.

Danach wechselte ich direkt zu Pokémon Super Mystery Dungeon, Nintendos Dungeon Crawler, in dem man alle Pokémon treffen kann, die es bisher gibt, und das sind über 700. Natürlich habe ich den Pokémon Mystery Dungeon-Charakter-Test gemacht und mein Ergebnis war Schiggy.

Das letzte Spiel, das ich dann ausprobieren konnte, war Bravely Second: End Layer. Dieses wirklich umfangreiche Spiel, das so einige RPG-Eigenschaften in sich vereint, besticht durch ein wunderschönes Design und wurde laut des Nintendo-Mitarbeiters im Vergleich zum ersten Teil noch etwas mehr verbessert. Auch gibt es noch mehr Charakterklassen als vorher. Sehr gut gefallen hat mir bei diesem Spiel der 3D-Effekt des New Nintendo 3DS.

Noch während ich Bravely Second: End Layer ausprobiert hatte, wurde ein Pokémon Tekken-Turnier angekündigt, für das ich mich natürlich direkt angemeldet habe – einerseits machte mir das Spiel großen Spaß und andererseits gab es wirklich tolle Preise zu gewinnen, und zwar diese hier:

© Sumikai , Anika Weinzirl © Sumikai , Anika Weinzirl

Leider waren meine Mitstreiter viel besser als ich, sodass ich schon nach einer Runde ausgeschieden bin – aber das änderte nichts daran, dass das Turnier sehr großen Spaß gemacht hat. Neben den bereits aufgeführten Spielen durften wir auch Super Smash Brothers Wii U, Tomodachi Life und noch andere Spiele spielen, wenn wir wollten – außerdem konnten wir uns schon für die kommende App “Miitomo” vorregistrieren lassen. Nach dem Pokémon Tekken-Turnier musste ich mich dann leider auch schon wieder auf den Weg zurück zum Hauptbahnhof machen, denn mir stand ja noch eine fast vierstündige Zugfahrt nach Hause bevor.

Alles in Allem war mein Tag bei Nintendo unglaublich schön, sehr informativ und es war wirklich angenehm, so viele andere Gamer kennen zu lernen. Wir wurden unglaublich nett behandelt, alles wurde super erklärt und es gab sogar Snacks und Getränke – es war also für alle Bedürfnisse gesorgt.