Angespielt: Blade & Soul

    Blade & Soul - News
    © NCSOFT Corporation

    Am Freitag startete der Alpha Test von Blade & Soul. Endlich durfte man sich das Spiel gemütlich anschauen. Wir haben natürlich einen Blick auf das langersehnte MMO geworden.

    Zuerst muss man erwähnen, dass der Test auf englischen Server ablief, also alles komplett in Englisch war, was einiges etwas unverständlich machte. Aber gut es ist ja ein Alpha Test.

    Blade & Soul
    Blade & Soul

    Aller Anfang ist .. der Baukasten.
    Der Charaktereditor wirkt etwas schlicht, bietet aber einige Einstellungen um den Charakter zu individualisieren (inklusive einen Hintergrund setzten, damit der Charakter schön in Szene gesetzt werden kann). Man kann also schon einige Zeit damit verbringen, den perfekten Charakter anzufertigen, da man wirklich fast alles bis ins haarkleine einstellen kann. Einzige Ausnahme, der Brustumfang bei weiblichen Charakteren. Schade den irgendwie ist die Oberweite sehr unrealistisch.

    Hat man sich seinen Charakter erstellt beginnt man in einem Tutorial, in dem man die Grundlagen (Bewegung, Springen, Gleiten, Kampf) erklärt bekommt, verpackt in einer kleinen Geschichte, die ähnlich wie in der Anime Adaption abläuft. Und danach geht es auch schon direkt in das erste Dorf, das durch eine wirklich hübsche Grafik besticht.

    Aller Anfang ist … schwer
    Und hier beginnt das Chaos, was muss ich eigentlich wie einstellen? Einige Menüelemente waren ziemlich seltsam beschrieben, aber mit ein wenig ausprobieren kein Problem und da man im ersten Dorf Welpenschutz genießt, war das kein Problem in Ruhe auszuprobieren.

    Im Prinzip läuft es bei Blade & Soul genauso wie bei zig anderen MMO´s, Quest annehmen, kurz ein paar Gegner vermöbel, zum Questgeber laufen und Belohnung abholen. Allerdings wird es etwas erweitert, jedenfalls nach gewisser Zeit. So kann man später auch Kombos lernen, die wohl ein wenig speziell sind (so ganz genau bin ich da nicht durchgestiegen) und es gibt eigentlich genug zu tun, um einige Zeit tot zu schlagen.

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    Blade & Soul
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    Blade & Soul
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    Negativ aufgefallen ist übrigens, dass wenn man das erste Dorf verlässt, man praktisch abgefarmt wird. Zig Spieler der anderen Fraktionen warteten vor dem Ausgang um einem erst einmal kräftig zu vermöbeln. (Was übrigens ziemlich gut klappt, wenn man Level 3 gegen 20 und höher hat). Das passierte mir übrigens immer wieder. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich nicht versehentlich einer Fraktion beigetreten bin oder irgendwie so. (Das Englisch war manchmal gar nicht zu verstehen).

    Nach 2 Stunden hat der Charakter aber genug gelernt um auch selber auszuteilen und auch gegen stärkere Charaktere zu bestehen.

    Aller Anfang ist … der erste Bossfight.
    Bosse sind toll, sie sind groß, sie haben Wumps und man muss taktisch vorgehen. Na ja mein erster Boss war ein Steinwesen und so wirklich taktisch musste ich auch nicht vorgehen. Gemütlich davor stehen und auf die Tasten hämmern, läuft. Das Spiel hat also ein angenehmes Balancing, man kommt auch als kleiner Char recht gut zurecht.

    Und da wären wir auch schon bei der Steuerung.
    Da ich Linkshänder bin (meine Maus liegt auch auf der linken Seite der Tastatur), kann ich das Spiel nicht richtig steuern. Alle Skills und Combos zurechtlegen ist zwar hilfreich, allerdings teilweise so umständlich, dass ich mich mit einer Kombo und drei Angriffen zu Recht finden musste. (Wieso übrigens die rechte Maustaste nicht belegt ist, verstehe ich auch nicht so ganz). Man kann zwar auf eine „Steuer mit der Maus“ Steuerung umsteigen, dann ist das anvisieren aber so gut wie unmöglich.

    Also wird das Spiel demnächst noch einmal mit einem Gamepad getestet. Wer Rechtshänder ist, dürfte allerdings keine großartigen Probleme haben.

    Grafikzauber.
    Im Test hatte ich zu Anfang fast durchgängig 55 FPS, guter Wert alles lief flüssig. Leider scheint die FPS Rate Gebiets abhängig zu sein, denn dort wo mehr Spieler auf der Karte waren, rutschte der FPS schon mal auf gemütliche 5 herunter. Meistens nur kurz, aber das reicht aus, um von den Gegnern umgelegt zu werden.

    Ansonsten muss man sagen, das Spiel hat eine schöne Grafik, die erste Stunde war wirklich beeindruckend, alles schön hell und freundlich gestaltet. Danach wurde es etwas dunkler und trostloser, aber Abwechslung muss ja sein.

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    Blade & Soul
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    Blade & Soul
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    Blade & Soul
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    Blade & Soul
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    Blade & Soul
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    Blade & Soul
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    Fazit nach 6 Stunden:
    Bis auf die Steuerung ist das Spiel interessant. Es harkt zwar hier und da natürlich noch und das abfarmen nervte gewaltig, allerdings es war ja auch der Alpha Test. Das Spiel bietet einiges und hat zu Recht den Ruf, ein solides MMO zu sein. Natürlich kann man jetzt noch nicht sagen ob es stimmt, das wird die Zeit zeigen, aber bisher war der Eindruck durchaus gut. Und die Sache mit der Steuerung bekommt man auch noch irgendwie hin.

    Update: Da ich gerade darauf hingewiesen wurde: Anscheinend hab ich da wirklich einen Fehler gemacht, denn ich scheine mir wohl eine Fraktionsrüstung zugelegt ohne es zu merken. Wenn man diese nicht an hat, ist man nicht angreifbar. Danke Jürgen für den Hinweis.

    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime