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Westjapanischer Bürgermeister entschuldigt sich nach verbalem Angriff auf Angestellten und Bürger

Der Bürgermeister der Stadt Akashi in der Präfektur Hyogo bestätigte gestern bei einer Pressekonferenz im Rathaus, dass er mündlich einen hohen Beamten angriff. Er entschuldigte sich für seine unpassenden Bemerkungen. Der Mann erklärte sein Verhalten sei für jemanden in seiner Position inakzeptabel.

Laut eines Ermittlungsbeamten sagte Bürgermeister Fusaho Izumi zu einem Angestellten, der Grundstücke für ein Straßenbauprojekt akquirieren sollte, er solle die Menschen einfach festnehmen. Der Beamte sollte sie in ihre Häuser sperren und diese dann in Brand setzen.

Izumi bestätigte einem Reporter gegenüber, eine solche Äußerung 2017 getan zu haben. Der Beamte hatte die Aussage aufgenommen. Der Bürgermeister erklärte seine Aussage sei inakzeptabel und er würde sich bei seinen Bürgern entschuldigen. Er räumte ein, die Bemerkung hätte seine Machtbefugnisse überstiegen.

Die Stadtverwaltung von Akashi erhielt einen Auftrag von der Regierung einen Abschnitt der Nationalstraße 2 zu erweitern, um Unfällen vorzubeugen. Im Geschäftsjahr 2012 begann die Stadt mit dem Kauf von Grundstücken für dieses Vorhaben. Nicht alle Kaufverträge konnten problemlos geschlossen werden.

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Bild: Kyodo News

Izumi war wütend, als er von den Verspätungen erfuhr und zitierte den zuständigen Beamten in sein Büro, wo er einige abschätzige Bemerkungen über die unwilligen Verkäufer machte. Nachdem der Bürgermeister erfuhr, dass den Leuten der Kaufpreis nicht hoch genug war, sagte er seinem Angestellten, er solle die Gebäude niederbrennen und die Leute für den Schaden selbst zahlen lassen.

Die Verhandlungen laufen noch und sollen nächsten Monat abgeschlossen werden. Das Projekt macht derzeit aber gute Fortschritte. Am 28. Januar erklärte der Bürgermeister er sei emotional geworden, weil er Verzögerungen bei den Bauarbeiten befürchtete. Er machte sich Sorgen über weitere Unfälle, wenn die Arbeiten ins Stocken gerieten.

Izumi erklärte gleichzeitig, sich für eine weitere Amtszeit im April 2019 zur Wahl zu stellen. Er erklärte für seine unpassenden Äußerungen einen Tadel erhalten zu haben. Trotzdem würde er sich wieder zur Wahl stellen und seinen Bürgern die Entscheidung überlassen.

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