Ascension Blue im Interview mit Sumikai

    Ascension Blue
    © Ascension Blue

    Mitte Juni hat die Newcomer Band Ascension Blue das Musikvideo ihrer 2.Single GO! veröffentlicht, die gleichzeitig Teil 2 ihres 12-monatigen Release-Projektes ist.
    Wir bekamen die nette Gelegenheit den vier Bandmitgliedern ein paar Fragen zu stellen.

    Um so vielen Fans wie möglich die Gelegenheit zu geben das Interview zu verstehen, stellen wir auch hier wieder eine Englische und Japanische Variante online.

    Ascension Blue Interview in English (page 2)
    Ascension Blue Interview in Japanese (page 3)

    Ihre Songs darf man sich kostenfrei auf ihrer offiziellen Website anhören und für aktuelle News kann man ihnen auch auf Facebook folgen.

    Doch nun beginnen wir hier mit unserem Interview:

     

    Könnt ihr euch einmal kurz vorstellen? Wie kamt ihr dazu eine Band zu gründen und seit wann macht ihr gemeinsam Musik?

    KOHEI: Ich bin der Leadsänger KOHEI.
    KEISUKE: Ich bin KEISUKE und spiele die Gitarre.
    RYO: Ich bin der Bassist RYO.
    MASASHI: Ich bin der Schlagzeuger MASAHI.

    KOHEI: Wir vier haben 2013 angefangen zusammen Musik zu machen, aber davor haben KEISUKE und ich schon zusammen gespielt.

    KEISUKE: Wir kannten RYO und MASAHI schon vorher und haben uns gegenseitig unsere Lieder vorgespielt. Wir haben komplett unterschiedliche Arten von Musik geschrieben, aber seltsamerweise haben wir uns irgendwie nah gefühlt und dachten, es wäre interessant zusammen Musik zu machen.

    KOHEI: Außerdem hatten wir zufällig die Möglichkeit zusammen an einem Event teilzunehmen und dachten bei ihrem Auftritt, dass die ganz schön cool sind. Und wundersamerweise hat die Band von RYO und MASAHI bei diesem Event ihre Auflösung bekannt gegeben, … also dachten wir, wir laden die beiden ein. (lacht)

    MASASHI: Wundersamerweise … (lacht)

    KEISUKE: Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Live Auftritt in der Schweiz entschieden, direkt nachdem die zwei dazugekommen waren … Wir haben etwa zwei Monate vorher angefangen zu viert Lieder zu schreiben. Das war nicht einfach. (lacht)

    Warum habt ihr euch für den Bandnamen Ascension Blue entschieden?

    KEISUKE: Ascension (Aufsteigend) hat ein Gefühl von „unendlich aufsteigen“ und „Durchbruch“ und Blue steht für das Blau von Himmel und Meer.

    Was bedeutete es für euch Musik zu machen und was wollt ihr durch diese übermitteln?

    KOHEI: Generell ist das Erste an das ich denke „Ich will ein Lied schreiben, dass Menschen Mut macht“. Ob in der Liebe, dem Beruf oder im Privaten, es gibt doch immer diesen einen Schritt den man sich nicht traut zu machen.

    KEISUKE: Lieder die einem einen sanften Rückhalt geben oder ein Gefühl von „Lasst uns die unangenehmen Dinge von heute vergessen und Lärm machen“ … generell arbeiten wir mit dem Gedanken, dass wir Lieder machen die einen wieder aufrichten.

    MASASHI: Ich möchte bei einem Live Auftritt mit allen zusammen tanzen und singen und einfach Spaß haben!

    RYO: Ich kann unseren nächsten Auftritt kaum erwarten.

    Welches musikalisches Ziel habt ihr vor Augen?

    KOHEI: Wir wollen in Japan bekannter werden, aber das größte Ziel der Band ist eine Welttournee zu machen!

    Habt ihr vier ein musikalisches Vorbild, das euch schon oft inspiriert hat?

    KOHEI: Für mich ist es Ozaki Yutaka! Die Musik und die Texte treffen einen direkt ins Herz.

    KEISUKE: Auf mich hat X Japan einen großen Einfluss gehabt.

    MASASHI: Für mich ist es auch X Japan, im Besonderen durch YOSHIKI und HIDE wurde meine Musik stark beeinflusst.

    RYO: Ich denke, für mich ist es ein Bassist dem ich schon von früh an viel zu verdanken habe. Seine Art zu Spielen hat mich sehr beeinflusst.

    Ein Jahr lang möchtet ihr jeden Monat eine neue Single veröffentlichen. Da steckt sicherlich jede Menge harte Arbeit dahinter. Was genau hat es mit diesem Projekt auf sich?

    RYO: Die Geschichte geht ein Stück zurück, Ascension Blue war ja für eine ganze Weile nicht öffentlich präsent. Von einem Bekannten wurden wir dann gefragt, „In Russland gibt es demnächst ein vom öffentlichen Fernsehen gesponsertes Event bei dem tausende von Leuten teilnehmen, wollt ihr da nicht mitmachen?“.

    MASASHI: Also sind RYO und ich hingeflogen und dort haben wir uns mit dem Producer sehr gut verstanden, später hat er sich dann weitere Lieder von uns angehört.

    KOHEI: Nachdem die beiden zurück waren, haben sie uns davon erzählt und wir haben uns alle zusammen getroffen. Von da aus wurde das Gespräch dann immer konkreter, … der Producer meinte, „Lasst uns an einer Wiedergeburt von Ascension Blue arbeiten“. (lacht)

    KEISUKE: Das war der erste Schritt (lacht), ein Konzept und Plan und danach die Frage was wir eigentlich selber vermitteln wollen. Wir haben mit allen darüber diskutiert, welche Herausforderungen man mit einem neuen Ascension Blue angehen könnte und das Ergebnis waren die kontinuierlichen Veröffentlichungen für 12 Monate.

    Breakthrough ist eure erste Single eures 12-monatigen Projekts. Der Single-Titel klingt wie ein Durchbruch, dass es jetzt los geht! Hattet ihr diese Bedeutung im Sinn oder gibt es eine andere?

    KEISUKE: Für ein neues Ascension Blue haben wir unsere eigenen Vorstellungen noch einmal ganz genau betrachtet und wollten die Gelegenheit nutzen, um uns weiterzuentwickeln. So hat das Lied einige verschiedene Bedeutungen.

    Ihr vereint in eurer Musik Electro, Dance, und Rock. Doch mit welcher Musikrichtung könnt ihr euch selbst am besten identifizieren?

    MASASHI: Hm… um ehrlich zu sein, alle (lacht). Wenn ich mich entscheiden müsste wahrscheinlich Dance.

    KOHEI: Unser Ziel ist es mit allen zu singen und zu tanzen und einfach Spaß zu haben! Das ist definitiv das Wichtigste!

    KEISUKE: Dance hat viele verschiedene Stilrichtungen und Genres, ich denke unsere Kombination mit einem Rock-Sound ist das was Ascension Blue ausmacht.

    Das Musikvideo von Breakthrough spielt in städtischer Gegend, während das von Go! am Strand gedreht wurde. Gibt es einen Ort, wo ihr gerne eines eurer zukünftigen Videos drehen oder sogar ein Konzert halten möchtet?

    KOHEI: Ich will nochmal am Meer drehen!

    RYO: Am Meer ist wirklich super (lacht).  Ich würde gerne in einem Schrein, einem Tempel oder unter den Kirschblüten, … an Orten die es nur in Japan gibt, drehen.

    MASASHI: Ich würde gerne mal in den Bergen und der Natur drehen.

    KEISUKE: Für mich … im Weltall oder so.

    KOHEI: Im Weltall! (lacht)

    Bereits 2013 habt ihr im Ausland in der Schweiz im Rahmen der JapAniManga Night performt. Wie war für euch die Erfahrungen vor ausländischem Publikum zu spielen?

    KOHEI: Da es das erste Mal ins Ausland ging war ich schon vor dem Abflug aufgeregt! Am Tag vorher konnte ich, nachdem die Vorbereitungen alle fertig waren, nicht schlafen. (lacht)

    MASASHI: Der Live Auftritt war sehr aufregend! Zu sehen wie die Gäste Spaß haben und glücklich aussehen, das hat mich auch unheimlich glücklich gemacht, eine tolle Erinnerung!

    KEISUKE: Das stimmt, die Energie der Zuschauer war auch beeindruckend. Auf der Bühne konnte man die unheimliche Energie förmlich spüren und das hat uns noch mehr angespornt. (lacht)

    RYO: Während dem Auftritt gab es ein MC auf Englisch und alle haben mitgemacht und geantwortet, da dachte ich nur noch „Geschafft!!“.

    MASASHI: Na, wir haben ja auch noch bis zur letzten Minute vorbereitet. (lacht) Die Zugabe hat KOHEI in Deutsch gesungen, es war wirklich ein sehr energiegeladener Auftritt!

    KOHEI: Noch etwas an das ich mich gut erinnere, ist der Bodyguard (lacht). Auch wenn ich mich nur ein kleines Stück bewegt habe, ist er mitgekommen, ich habe mich gefühlt wie ein Hollywood Star. (lacht)

    MASASHI: Während wir auf dem Gelände umhergelaufen sind, haben uns einige auf Japanisch angesprochen und alle haben gesagt sie lernen Japanisch!

    RYO: Das stimmt. Auch bei der Signierstunde haben sich alle sehr angestrengt alles zu vermitteln, das fand ich unheimlich toll.

    KEISUKE: Auch mit dem Staff haben wir uns sehr gut verstanden, sowohl die Gäste als auch der Staff waren super!

    Würdet ihr gerne wieder in Europa oder anderen Teilen der Welt performen wollen? Könnten wir sogar irgendwann damit rechnen, euch in Deutschland einmal zu begrüßen?

    Alle: Auf jeden Fall! Wir wollen alle nochmal wiedersehen!

    KOHEI: Wir gehen überall hin!!

    Wie ist die Bindung zwischen euch? Würdet ihr euch als Freunde fürs Leben oder als Brüder bezeichnen? Wie wichtig findet ihr es nicht nur im beruflichen sondern auch im privatem gut miteinander auszukommen?

    KOHEI: Wir sind eine Familie (lacht). Ob in guten oder schlechten Zeiten, wir sind immer zusammen!

    MASASHI: Natürlich ist man während der Arbeit etwas anders als im Privaten, aber wir reden schon miteinander (lacht). Da kommt dann die Umstellung wieder ganz natürlich.

    Gibt es ein besonderes oder witziges Erlebnis, das ihr zusammen als Band einmal erlebt habt?

    KEISUKE: Erst letztens, während dem Dreh des Musikvideos zu Go! waren MASAHI und KOHEI gerade vor der Kamera als eine riesige Welle kam … (lacht)

    RYO: Das Set ist komplett nass geworden. (lacht) Und weil wir das Set nicht einfach so stehen lassen konnten, sind MASAHI und ich eben mit nass geworden …

    KOHEI: Irgendwie sehr männlich …

    MASASHI: Wahrscheinlich Bushido …

    RYO: Hah? (lacht)

    Shibuya ist der Ort für Fashion, Lifestyle, Musik und auch sehr beliebt unter Touristen. Gibt es bestimmten Orte, Läden oder Clubs die ihr besonders empfehlen könnt?

    KOHEI: Das Shibuya 109 … und, das brauche ich wahrscheinlich gar nicht erwähnen, die große Kreuzung! Nirgends auf der Welt gehen so viele Menschen über die Straße wie hier (lacht).

    RYO: Das was schon berühmt ist (lacht), das Starbucks im Tsutaya in der Nähe von Hachiko. Um genau zu sein, von dort aus einen Blick auf die Kreuzung zu haben. (lacht)

    KEISUKE: Für mich das Hikarie … und die Center Gai (Anm.: Haupteinkaufsstraße).

    MASASHI: Ich empfehle das Cosmo Planetarium Shibuya! Ich denke es ist erstaunlich ein Planetarium in Shibuya besuchen zu können. (lacht)

    Der Sommer ist da und es wird wieder sehr heiß. Wie kühlt ihr euch ab, um die hohen Temperaturen auszuhalten?

    KOHEI: Na mit einem Fächer!!

    Alle: Männlich! (lachen)

    MASASHI: Windspiele (Fûrin), Wassermelone, Kakigori (Anm.: geschabtes Eis mit Sirup) und so etwas? Die haben alle das Gefühl von Sommer. (lacht) Und Feuerwerk! Das kühlt das Gemüt ab.

    RYO: Im letzten Jahr habe ich eine Kühlungscreme bekommen, die war recht gut.

    KEISUKE: Vielleicht eine Klimanalage mit Eis …

    MASASHI: Das wäre das Beste. (lacht)

    Wir bedanken uns recht herzlich bei euch, KOHEI-san, KEISUKE-san, RYO-san, MASAHI-san und dem Band-Staff, dass ihr dieses Interview möglich gemacht habt und ein wenig Zeit dafür aufbringen konntet.
    Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die zukünftige Musik, die ihr für eure Fans machen werdet.

    KOHEI: Liebe Fans aus dem Ausland, vielen Dank für den Auftritt in der Schweiz. See you next time (Bis zum nächsten Mal). Wir würden uns freuen, wenn ihr uns nochmal einladen würdet und wir uns alle wiedersehen.

    KEISUKE: Schaut es euch auf Youtube an und sagt uns was ihr denkt