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Interview mit Figuya Geschäftsführerin Jessica Janus

Figuya dürfte vielen von euch ein Begriff sein und bei vielen auch das Herz höher schlagen lassen. Wer Anime/Manga Figuren sammelt, kommt an dem Berliner Fachhändler kaum vorbei. Wir haben mit der Inhaberin Jessica Janus ein Interview geführt.

Wie kam es zur Gründung von Figuya?
Das war ein klassischer Fall von „Hobby zum Beruf machen“. Ich sammle etwa seit 2000 selbst Figuren.

Warum gerade dieser Name?
Der japanische Name für Figur lautet „figyua“, das in etwa so klingt wie das englische „figure“. Da wir das Wort nicht komplett übernehmen wollten und die Aussprache auch etwas schwierig für uns war wurde es dann Figuya. Auch wenn unser Sortiment mittlerweile noch andere Sachen beinhaltet bleiben wir doch immer bei Figuren und Figuya.

Was hat sich verändert nachdem Figuya gewachsen ist?
Mit dem Wachstum kam auch sehr viel mehr Arbeit und schnell war klar, dass das alleine bzw. zu zweit nicht mehr zu schaffen war. Daher sind wir derzeit ein Team mit mehreren Angestellten, um alle Aufgabenbereiche abzudecken.

Welche waren eure ersten Figuren im Angebot?
Lelouch von Megahouse und Nico Robin aus der Strong World Edition waren auf jeden Fall unter den ersten Figuren.

Wie wichtig sind Messen und/oder Conventions für euch?
Die Conventions sind eine tolle Abwechslung zur alltäglichen Büro- und Lagerarbeit und das ganze Team freut sich immer Kunden persönlich kennen zu lernen. Natürlich dürfen nicht immer alle mit, irgendwer muss sich ja auch um das Online-Geschäft kümmern. 😉
Mittlerweile bieten wir sogar den Service bestellte Figuren auf Messen mitzubringen, damit sie dort bezahlt und abgeholt werden können.

Welches war eure erste Veranstaltung wo ihr mit einem Stand vor Ort wart?
Das war die Animuc 2012 in Fürstenfeldbruck. Das war wirklich aufregend für uns. Wir sind mittlerweile ein Stammhändler dort und fahren jedes Jahr wieder hin.

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© Figuya

Wie wichtig ist für euch der direkte Kontakt zu den Fans?
Es macht Freude sich mit Kunden über die neusten Animes der Season zu unterhalten. Es ist einfach alles so schön familiär. Fangirls und -boys können unsere Sachen hemmungslos ansabbern und kreischen und wir machen noch mit! Wir haben Stammkunden, die wir auf bestimmten Messen treffen, die uns sogar Geschenke mitbringen. 1000 Dank dafür. Das direkte Feedback auf den Messen ist auch sehr wichtig für uns.

Welche Figuren sind derzeitig am beliebtesten?
Figuren zu Tokyo Ghoul sind eindeutig sehr beliebt, da haben wir einen tollen Kaneki im Programm. In Deutschland ist Sailor Moon immer noch ein Dauerbrenner, dicht gefolgt von One Piece und Dragon Ball. Bei vielen Mädchen ist Dramatical Murder derzeit wieder sehr gefragt. Love Live ist im Moment auch ganz oben mit dabei.

Gibt es eine Figur, mit der Figuya eine besondere Geschichte verbindet?
Das ist die Minotaura-Figur von DarkTownArt, da haben wir fleißig bei der Indiegogo-Kampagne geholfen, um das Projekt zu ermöglichen und es hat geklappt. Wir waren da sehr nah am Produktionsprozess dabei. Vielleicht wird es in der Art dann auch irgendwann eine Figu-chan geben, wer weiß. (https://www.indiegogo.com/projects/minotaura-girl-figurine)

Was wünscht ihr euch für die deutsche Anime und Manga Szene?
Mehr Lizenzen und mehr Simulcasts wünscht sich vermutlich jeder Fan. Speziell für Messen wünschen wir uns noch weniger Plagiate/Fakes/Bootlegs bei Händlern, das wäre toll, aber daran wird ja auch gearbeitet. Wir schreiten da als Vorbild voran.

Gibt es etwas, das ihr euren Fans gern noch sagen möchtet?
Wir danken euch für eure Unterstützung und Treue! Ohne euch wäre das alles nicht möglich, vielen Dank!

Vielen Dank für das Interview.

Mehr Infos zu Figuya findet ihr auf ihrer Webseite oder auf ihrer Facebook Seite

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