Nachgefragt: Conventions – ein Paradies für Manga-Zeichner (?)

    Die Leipziger Buchmesse beziehungsweise die darin inkludierte Manga-Comic-Convention (12. bis 15. März) sind kürzlich zu Ende gegangen. Auch AnimeY war auf der Veranstaltung zugegen. Schon zuvor haben wir euch aber immer wieder über die Veröffentlichungen von deutschen Manga-Eigenproduktionen auf der LBM/MCC 2015 informiert und alle Details in dieser Übersicht zusammengefasst. Auch unsere »Nachgefragt«-Rubrik widmet sich in der vierten Runde dem Thema Conventions, genauer:

    Conventions – ein Paradies für Manga-Zeichner (?)

    Wir haben deutsche Manga-Zeichner gefragt, wie sie Conventions, mit ihren Vor- sowie Nachteilen, wahrnehmen – und das sind ihre Antworten. Zum Schluss melden sich zudem unsere Redakteurinnen Asuka und fallenshadow zu Wort.

    HolzEsserin und Salamandra (Wunderherzen)

    Holzesserin und Salamandra auf der MCC 2015

    Wir gehen eigentlich sehr gern auf Conventions, um dort unsere Produkte anzubieten, Freunde (wieder) zu treffen und einfach zu schauen, was es so Neues gibt.

    Die Vorteile bei Conventions sind natürlich der persönliche Kontakt. Sowohl mit den Käufern als auch eventuellen Auftragsgebern oder zukünftigen Partnern. Man kann direkt auf andere Leute zugehen und sein Werk vorstellen und es seinem Gegenüber schmackhaft machen. ;D
    Als Käufer kann man sich das Produkt richtig ansehen und in die Hand nehmen, um einen besseren Eindruck zu bekommen als z.B. bei einer Online Preview. Es ist auch ein schönes Gefühl, wenn man durch den Zeichnerbereich geht und sieht, worin die Kollegen die letzten Wochen oder Monate ihre Zeit investiert haben und nun ihr fertiges Werk präsentieren, genau wie man selbst. Außerdem kann man sich persönlich auch viel besser austauschen und Kontakte knüpfen. Da es neben den selbstpublizierten Werken noch viele weitere Angebote auf Messen gibt, ist es auch immer interessant, sich das Programm anzusehen und vielleicht die ein oder andere Veranstaltung zu entdecken, die einem interessiert, und so Neues zu erfahren.

    Eventuell könnte die breite Angebotsmasse und Reizüberflutung ein Nachteil sein. Wenn man seinen Stand nicht gut genug präsentiert oder einen ungünstigen Platz hat, kann es sein, dass man zwischen all den anderen übersehen wird. Dass man einen »schlechten Platz« erwischt, kann passieren, aber darauf hat man nicht direkt einen Einfluss, und man muss eben das Beste daraus machen. Dass man »übersehen wird«, ist allerdings nicht direkter Nachteil einer Convention, da es beispielsweise auf Online-Plattformen nicht anders ist. Man muss überall versuchen, auf sich aufmerksam zu machen 😉 . Ein weiterer Nachteil könnte sein, dass der Ansturm zeitweise so groß ist, dass man nicht zur Ruhe kommt und eventuell schon das Signieren der Exemplare anstrengend ist. Da kann man sich dann zu Hause in Ruhe mehr Zeit nehmen.

    Neben dem Verkauf auf Conventions bieten wir unsere Sachen auch online an, damit auch die unsere Produkte bekommen, die nicht auf Cons können. Aber das machen wir meist erst nach den Messen, sodass die Produkte das erste Mal auf den Conventions zu ergattern sind 🙂

    Kami (Get Your Man)

    Conventions sind absolut genial! Ich war letztes Jahr zum ersten Mal auf der Connichi, und es hat so viel Spaß gemacht. Es gibt einfach keinen besseren Weg, um mit den Lesern in Kontakt zu treten. Was den Verkauf auf Cons angeht, habe ich sehr wenig Erfahrung, die LBM in diesem Monat war gerade einmal die zweite. Wie sich das auf meinen Erfahrungsschatz ausgewirkt hat, habe ich euch in einem kleinen Comic zusammengefasst 🙂 (Anm. d. Redaktion: Anklicken zum Vergrößern). Ich selbst fand es auch super, so durch die Stände zu schlendern und mal zu sehen, was es so alles gibt. UND eben auch die Zeichner hinter den Werken mal zu sehen!

    Bonny Rumsfield (Karten auf dem Tisch)

    Conventions sind doch die beste Möglichkeit, sich als Zeichner zu präsentieren! Ich finde es toll, dass das so gefördert wird! Ich komme selbst leider nicht (oder eher selten) zu Conventions, wegen Fahrt- und Aufenthaltskosten… Dieses Jahr war ich das erste Mal mit einem Zeichnertisch auf der MCC/LBM. Die LBM hat mir viele Möglichkeiten gegeben, neue Leute und tolle Künstler kennenzulernen. Außerdem habe ich viele Erfahrungen gesammelt, was das Kaufverhalten angeht und worauf reagiert wird!
    Der Nachteil sind, glaube ich, wirklich erst mal die Kosten für Anfahrt und Übernachtung, die vielleicht nicht für jeden so ohne Weiteres aus der Tasche zu ziehen sind //D

    Martina Peters (TEN, Tempest Curse)

    Melanie Schober (links) und Martina Peters (rechts) auf der MCC 2015

    Ich gehe selbst unheimlich gern auf Conventions. So gern, dass ich das dieses Jahr sogar drastisch zurückschrauben muss, da letztes Jahr nebst Workshopreisen meine eigentliche Arbeit ein bisschen darunter gelitten hat.
    Denn so schön Conventions auch si
    nd mit all den neuen Eindrücken und der direkten Verbindung zu den Fans, sind sie doch anstrengend und zeitraubend. Es müssen von langer Hand Dinge vorbereitet und organisiert werden. Das heißt, es fällt nicht nur die direkte Messezeit weg, sondern zumindest auch der Anfahrts- und Abreisetag.
    Zudem bin ich auf Messen und Conventions in der Regel an meinem eigenen Stand festgetackert. Sicherlich könnte ich auch einfach aufstehen und rumgehen, mir die Convention und Auftritte ansehen, aber dafür bin ich nicht da. Dafür habe ich auch gar keine Zeit.
    Ich gehe auf Messen und Conventions, um für meine Fans da zu sein, mich live mit ihnen von Angesicht zu Angesicht unterhalten zu können und vor allen Dingen um direkt Merchandise oder Bücher zu verkaufen und ihnen Bilder zu zeichnen. Damit möglichst viele was davon haben, sprinte ich also maximal für Essen und Klogänge oder Signierstunden (meine eigenen!) vom Stand weg.
    Messen sind also Arbeit. Richtig viel Arbeit.
    Man sitzt von morgens um spätestens 10 Uhr bis abends frühestens 18 Uhr an seinem Stand und betreibt durchgehend ein Multitasking aus Hardcore-Socializing, Verkaufsgesprächen und Illustrationsarbeit.
    Für zart besaitete Introvertierte ist das nichts.
    Ich bin selbst eigentlich introvertiert, habe aber den Vorteil, dass ich für eine gemäßigte Zeitspanne so tun kann, als sei ich extrovertiert. Danach ist mein Akku aber auch leer, und man muss mich in Ruhe lassen.
    Wer es also dennoch versuchen will, obwohl er nicht so gut mit Menschen kann, sollte sich einen Helfer anlachen, der einem zumindest einen Teil der Verkaufsgespräche abnimmt und Eisbrecher beim Socializing sein kann.
    Seit einer Weile habe ich meist eine gute Freundin dabei, die für mich mitverkauft und »Helfer-Dnge« tut. Z.B. Zeug zu besorgen wie: Medizin (spontan krank geworden auf der Con), Essen (in der Schlange anstehen ist alles Zeit, die in einem ConHon-Eintrag besser angelegt ist), heißes Wasser…
    Solche Dienste sollten natürlich freundschaftlich entlohnt werden. Aber ihr findet da schon eine Lösung …

    Was halt ganz wichtig ist bei einem eigenen Messestand, ist die Präsentation!
    Ich habe mit der Zeit gelernt, dass dieses oder jenes nicht geht oder super ist. Auf der DoKomi letztes Jahr lief es zum Beispiel nicht so gut. Das lag daran, dass fälschlich meine Webadresse statt meines Namens im Programmheft stand und ich zudem meinen großen Banner nicht dabeihatte, auf dem mein Name steht. Und dann habe ich mir auch noch meinen Stand geteilt. Die Leute haben mich einfach nicht gefunden.
    Achtet also darauf, dass ihr mit dem richtigen – und vor allem bei euren Fans bekannten! – Namen in der Zeichnerallee-Übersicht steht und an eurem Stand gut sichtbar und groß dieser Name auch angebracht ist.
    Man sollte im Vorfeld der Convention schon ein wenig Zeit darauf verwenden, wie man sich präsentieren will. Wie will man die Sachen auf dem Tisch anordnen, die man dabeihat. Gibt es eine Mappe mit Bilderbeispielen, in der die Besucher blät

    tern können? Wissen sie, dass sie blättern dürfen? Wie sieht es mit den Preisen aus?

    Vielleicht ist mein Stand ein bisschen overdesigned. Aber er funktioniert.
    Dahingegen habe ich auf einer Convention letztes Jahr eine Künstlerallee-Nachbarin gehabt, die sich selbst nach allen Regeln der Kunst in den Sand gesetzt hat.
    Ich will hier niemanden in die Pfanne hauen, aber anhand des Beispiels ist es einfach zu einfach die »Fehler« aufzuzeigen, die man als Zeichner an seinem Künstlerallee-Stand vermeiden sollte.
    Ich nenne sie mal »Shojo A«.
    Shojo A hatte ihren Stand ganz in meiner Nähe, sodass ich einen guten Blick auf das Geschehen hatte. Sie saß an einem Platz, an dem ALLE Besucher vorbei mussten. Und nicht nur vorbei, sie mussten erst einmal geradewegs darauf zugehen. Das ist eigentlich der Paradeplatz. 100% Exposure. Perfekt, um sich in Szene zu setzen und möglichst viele Leute anzulocken.
    (Ich saß direkt hinter einer Säule in einem Durchgang und wäre eigentlich sehr leicht zu übersehen gewesen.)
    Nun lief es aber überhaupt nicht gut für Shojo A. Kaum Leute blieben an ihrem Stand stehen. Fast niemand kaufte etwas, während es an meinem Stand brummte.
    Woran lag das?
    An der Qualität der Zeichnungen sicherlich nicht, denn Shojo A hat durchaus gute und gefällige Zeichnungen. Die Probleme lagen woanders.
    Zum einen war Shojo A’s Stand fast leer. Keine Tischdecke, keine Preisschilder, fast kein Merchandise, keine Poster. Am ersten Tag lag, sofern ich mich recht erinnere, nur eine etwas fledderige Bildermappe auf dem Tisch.
    Man _muss_ nicht mit massenweise Merchandise auffahren. Dass es auch komplett ohne, nur mit Stiften und Papier geht, beweist CHEN immer wieder. Aber dann muss man durchgängig zeichnen. Auch wenn man keinen Auftrag hat. Morgens hin und anfangen zu zeichnen, damit die Besucher sehen, was man kann, und vor allem: dass man zeichnet.
    Shojo A hat aber nicht gezeichnet. Das war nebst der kargen Tischausstattung Problem Nummer 2.
    Den dritten großen Fehler, den sie meiner Meinung nach gemacht hat, war ihr Gesicht.
    Nein, nicht ihr persönliches Aussehen. Ihre Mimik!
    Sie saß da und machte von morgens bis abends ein Gesicht, als hätte man ihr gerade erzählt, dass ihr Haustier soeben verstorben sei. (Ich hoffe, das war nicht wirklich der Fall!)
    Das funktioniert so halt nicht. Wenn man ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter macht, kommen die Leute nicht an deinen Stand und fragen nach Bildern oder Merchandise (was nicht auf dem Tisch liegt). Natürlich soll man noch man selbst bleiben, aber eine Künstlerallee ist eben auch eine Präsentierteller-Bühne, auf der man sich möglichst schmackhaft darstellen muss. Und das tut man eher mit einem Lächeln als mit einem Grumpycat-Gesicht.
    Meist kommt die gute Laune im Übrigen mit dem Lächeln von selbst, weil die Benutzung der »Lächel-Muskeln« dem Hirn »Freude-Signale« sendet.

    Es gibt also ein paar ganz einfache Dinge, auf die man achten sollte, wenn man sich nicht selbst behindern möchte.
    Lächeln, zeigen was man kann und hat und klar sichtbar machen, was es kostet.

    Meine Erfahrung hat zudem gezeigt, dass die meisten Besucher nicht ungefragt in einer Mappe blättern. Selbst wenn sie zu ihnen gedreht und offen auf dem Tisch liegt, wird erst einmal höflich nachgefragt, ob man blättern darf, es sei denn es steht explizit daneben »BITTE BLÄTTER MICH!«, oder so.
    Ebenso das Ansprechen.
    Als Zeichner ist man meistens mit dem Gesicht nach unten im nächsten ConHon-Eintrag, und die meisten möglichen Kunden sprechen einen lieber nicht an, um nicht zu stören. Aber genau dafür ist man ja auf der Messe: um angesprochen zu werden. Hilfreich ist da ein Schild »bitte ansprechen« oder ein Standhelfer, der in diesem Moment ansprechbar ist.
    Und dann sind da noch die Preise…
    Ob man eine lange Preisliste macht oder jeden Verkaufsgegenstand einzeln mit Preisen versieht … »Lesepreise« sind wichtig. Nach einem Preis zu fragen, ist eine psychologische Überwindung. Schließlich könnte einem der Preis nicht gefallen, und dann will man dem Zeichner nicht zeigen, dass dem so ist.
    Zumindest in der Regel. Es gibt auch Leute, die bei Lesepreisen mit gerümpfter Nase am Stand vorbeigehen und lautstark kundtun, dass das ja alles viel zu teuer sei. Von so was muss man sich nicht entmutigen lassen. Es gibt überall knausrige Leute, die Arbeit nicht zu schätzen wissen. Aber für die seid ihr auch nicht auf Conventions.

    Mullana (Sugarland InFUSION)

    Mullana auf der MCC 2015

    Zeichnen ist ein einsamer Job, vor allem wenn man etwas abseits wohnt und deshalb im normalen Leben keinen Kontakt zu anderen Zeichnern hat. Da sind Conventions toll, weil man total viele Leute treffen kann, die genau so ticken wie man selbst und einen nicht mit leeren Gesichtern anstarren, wenn man mit ihnen über Panelaufteilung oder die Suche nach der besten Zeichentusche spricht.
    Ich bin seit 2003 auf Conventions und habe seit 2009 regelmäßig Zeichnerstände dort. Anfangs war man noch voll der Buhmann und Kapitalist, wenn man als Standzeichner für einen Conhon-Eintrag einen Euro verlangt hat. Conhon-Einträge waren schließlich immer umsonst! Und Doujinshis durften natürlich maximal so viel kosten wie die Mangas im Buchladen. Ich glaube, damals sind noch die meisten Zeichner mit einem Minus von den Cons gegangen. Aber man wäre auch ohne Stand hin, also war das gar nicht das Ziel. Irgendwie komme ich mir alt vor, wenn ich das schreibe. XD
    Inzwischen schaffe ich es durchschnittlich, mit einem Plus rauszukommen, sodass ich meiner Standhelferin noch das Ticket und ein Essen spendieren kann. Aber ich sehe das trotzdem als Hobby an. Davon leben zu müssen, könnte ich mir nicht vorstellen. Vor allem da es inzwischen gar nicht mehr so leicht ist, auf den großen Cons einen Stand zu bekommen. Oft wird ausgelost, und wenn sich jemand zum Beispiel auf die Einnahmen von der Connichi verlassen hat, ist das bestimmt nicht so schön.
    So ein Stand macht aber auch abseits der Convention wahnsinnig viel Arbeit. Man will ja möglichst bei jeder Con was Neues am Stand haben. Ich bin dieses Jahr voraussichtlich auf der LBM/MCC, der Animuc, der DoKomi, der Chisaiicon und der Connichi. Das bedeutet fünfmal Deadline-Stress und das Hoffen darauf, dass die Drucke was werden und rechtzeitig ankommen! Außerem soll der Stand ja auch schön ansehnlich sein, und man ist ständig am überlegen, wie man alles noch ein bisschen praktischer, hübscher und möglichst auch leichter machen kann. (Man muss das alles schließlich jeden Tag schleppen!!)
    Trotzdem ist es toll, den ganzen Tag mit seinen Zeichnerkollegen rumzuhängen und abends noch gemeinsam essen zu gehen. Man erfährt jedes Mal was Neues und kriegt wieder ein Gefühl dafür, was in der Szene so los ist. Und es ist auch toll, wenn man an seinem Stand Leuten begegnet, die wertschätzen, was man Wochen und Monate zuvor in seinem stillen Kämmerlein gezeichnet und gebastelt hat. 🙂

    Asuka (AnimeY-Redaktion)

    Conventions sind generell sehr essentiell für jene, die sich hobbymäßig oder eben auch beruflich mit dem Thema Anime und Manga beschäftigen. Für mich persönlich als Fan und Teil einer Redaktion bieten derartige Veranstaltungen stets die Möglichkeit, die Leute persönlich kennenzulernen, mit denen man sich regelmäßig schreibt – seien es Verlagsverantwortliche, Zeichner, Synchronsprecher oder eben auch Besucher von AnimeY. Es ist irgendwo eine freundschaftliche Atmosphäre, und es gibt keine schiefen Blicke. Durch dieses Zusammenkommen steigert sich auch die Bindung zu all diesen Kontakten, und es ist ein schönes Gefühl, einfach mal von massig Personen umgeben zu sein, die genauso ein Nerd sind, wie ich selbst xD. Das bereitet mir persönlich viel Spaß … einfach mal dem stinknormalen Alltag entfliehen und sich mit Gleichgesinnten einer großen Leidenschaft widmen.

    fallenshadow (AnimeY-Redaktion)

    Convention-Zeit bedeutet für mich eine Fülle von Veröffentlichungen deutscher Manga-Eigenproduktionen. Da ich selbst aus Zeitgründen und wegen der meist großen Distanz zum Veranstaltungsort Conventions leider eher fernbleiben muss, beruht sich mein direkter Erfahrungsschatz gerade einmal auf die AniNite 2014. Es ist eine großartige Sache, auch einmal den Zeichnern hinter den Werken, die man so gerne liest, persönlich gegenüberzustehen und ein paar Worte auszutauschen. Oder auch einfach nur an den Ständen vorbeizuschlendern und die vielen Angebote zu begutachten.

    Aber der Reiz einer Convention besteht für mich nicht nur aus der Veranstaltung an sich, sondern auch aus dem regen Treiben der Aussteller davor, wenn man über ihre Künstlerseiten wuselt, um herauszufinden, wer überhaupt vor Ort sein wird und ob der- beziehungsweise diejenige vielleicht sogar einen neuen Manga mitbringen wird, was mich persönlich immer besonders interessiert. Die Leipziger Buchmesse/Manga-Comic-Convention ist für Letzteres eine der Hauptanlaufstellen im Convention-Kalender. Dadurch wird einem als Leser erst die große Bandbreite an Titeln und Handlungen bewusst, welche die deutsche Zeichnerszene zu bieten hat. Gleichzeitig entdecke ich Künstler, welche mir bisher einfach noch nicht aufgefallen waren. Die Szene ist sehr lebendig und farbenfroh, als Besucher beziehungsweise Fan kann man gar nicht anders, als sich von dem heiteren Trubel anstecken zu lassen.

    AnimeY bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern. Gerne lesen wir auch eure Meinung zum Thema »Conventions – ein Paradies für Manga-Zeichner (?)« in den Kommentaren. Solltet ihr selbst Themen-Vorschläge für kommende Beiträge in dieser Sparte haben, könnt ihr uns diese gerne mitteilen.

    Fotos © 2015 AnimeY Online Magazin
    Comic © 2015 Kami

    fallenshadow
    Passionierte Liebhaberin der deutschen Manga-Zeichner-Szene, Manga über Anime Stellerin, es darf auch mal ein amerikanischer Comic sein, Avocado Makis sind lecker, liebt Regentage, zu faul Haare schneiden zu lassen, Mathe ist easy, Tofu ist mein Fleisch