Ecki im Interview mit Aeria Games zu Scarlet Blade

    Auf der Gamescom 2013 hatte ich die Gelegenheit mit Public Relations Manager Michael Achtzehn und Director of Product Management Matthias Fellinger von Aeria Games zu sprechen.
    Die beiden waren so freundlich und haben mir vom neuesten Free2Play-SciFi-MMORPG Scarlet Blade erzählt, das auf dem Franchise „Queen’s Blade“ basiert.
    Es gibt sechs Charakterklassen aus denen ihr wählen könnt, wobei alle Charaktere weiblich sind. Nach einem verheerenden Krieg gegen Aliens und einer Plage, die fast die gesamte Menschheit ausgerottet hat, müsst ihr als sogenannte „Arkana“ (genmanipulierte Frauen mit übermenschlichen Kräften) versuchen, die Erde zurückzuerobern.
    Dabei entscheidet ihr euch für eine von zwei Fraktionen. Entweder ihr werdet Mitglied der Protectors oder der Mavericks. Das ist die Basis der PvP-Action.

     

     

    Es gibt ja mittlerweile deutsche Server. Ist es möglich auch auf einen fremdsprachigen umzusteigen, um mehr Gegner zu bekommen?

    A: Man kann auf internationale Server wechseln, allerdings kann man nicht den bereits vorhandenen Charakter mitnehmen. Dazu muss ein neuer erstellt werden, aber es kann der gleiche Account verwendet werden.

    Gibt es eine Statistik darüber, wie viele Frauen und Männer es spielen? Aufgrund der freizügigen Kleidung der Arkanas, würde man ja eine erhöhte männliche Spielerzahl vermuten.

    A: Unsere weibliche Spielerschaft ist größer, als man erwarten mag. Wir haben einen 25 %igen Frauenanteil.

    Warum haben Sie sich für weibliche Avatare im starken Ecchi Style entschieden?

    A: Das Spiel basiert auf dem Franchise „Queen’s Blade“ und daher wurde das Design übernommen. In Korea, wo „Scarlet Blade“ gestartet ist, heißt es auch „Queen’s Blade Online“. Lediglich auf dem westlichen Markt wurde es umbenannt. Das hat rechtliche Gründe.
    Außerdem wurden vor kurzem männliche Charaktere in der koreanischen Version eingeführt.

    Es gibt in Ihrem Spiel ja auch Mechas. Wie genau funktionieren diese?

    A: Die Charaktere verwandeln sich selbst in die Mechas, allerdings kann diese Form nur für eine gewisse Zeit aufrecht erhalten werden. Jede Charakterklasse hat ihre eigene Transformation, die mit den sogenannten Core-Punkten aktiviert wird. Wenn diese voll sind, kann der Spieler sich verwandeln. Durch die Transformation hat man erhöhte HP- und LP-Werte und bekommt ein ganz neues Skill-Set.

    Wie viele Spieler haben Sie zurzeit pro Monat?

    A: Es gibt 50 Millionen Spieler insgesamt und es werden etwa eine Million mehr jeden Monat.

    Gibt es nur kleine Quests wie „besiege x Monster von der x-Gattung“ oder gibt es auch richtige Storyquests, in welchen man die Welt erkundet und die Menschheit rettet?

    A: Bestandteil der Hauptstory ist besonders der Zwist zwischen den beiden Fraktionen. Obwohl sie gegeneinander kämpfen, müssen auch beide die Aliens besiegen. Das ist einer der Hauptpunkte, der in den Quests behandelt wird.

    Ist geplant „Scarlet Blade“ auch für den Mac oder die Konsolen in naher Zukunft anzubieten?

    A: „Scarlet Blade“ bleibt Windows-exklusiv.

    Was mögen Sie persönlich am liebsten an diesem Spiel?

    A: „Scarlet Blade“ ist ein erwachsener Titel und bietet sehr viel Tiefgang, aber auch humorvolle Seiten. Es gibt einige Individualisierungsmöglichkeiten und außerdem sind das Pet-System und die Mech-Transformationen etwas ganz Besonderes, das man nicht in jedem Spiel findet.

    Sind Sie selber Spieler oder bleibt neben der Entwicklung und Betreuung keine Zeit dafür?

    A: Bei Aeria Games sind sehr viele Gamer. Wir kennen uns gut aus und können daher besser auf die Spieler eingehen. So haben unsere Kunden das Erlebnis, dass jemand dieselbe Sprache spricht wie sie und wir können ihnen besser helfen.

    Sie sind nicht das erste Mal mit Ihrem Team auf der Gamescom. Wie wichtig sind solche Messen und die Auftritte dort für Sie und ihre Spiele?

    A: Es ist einfach toll zu sehen, welchen kulturellen Einfluss Spiele mittlerweile haben und es ist interessant unsere Spieler hier zu treffen, da wir auf vielen, unterschiedlichen Plattformen vertreten sind. Wir wollen dort sein, wo auch unsere Spieler sind.

    Gibt es noch etwas, dass Sie Ihren Spielern/Fans gern sagen würden?

    A: „Scarlet Blade“ wird immer Free2Play sein. Ladet es euch runter, schaut es euch an, probiert es einfach aus und entscheidet, ob es euch gefällt. Es werden dafür keine Kosten auf euch zukommen. Wir freuen uns über jeden neuen Spieler.

     

     

    „Scarlet Blade“ ist ein sehr interessanter Titel, der mehr zu bieten hat als leicht bekleidete Frauen. Das Pet kann für euch zum Beispiel Items sammeln oder passiv eure Stats verbessern und ab Level 10 bekommt ihr eine Art Motorrad (Mount). Zudem ist sehr viel Witz und Humor in den Spielszenen und Texten zu finden.
    Auch bietet der PvP-Modus jede Menge Spaß. Bald ist eine Map geplant, bei der bis zu 300 Personen gleichzeitig gegeneinander antreten können und auch Boss-Gegner können innerhalb der PvP-Arenen besiegt werden. Bisher könnt ihr euch in 35 vs 35 und 80 vs 80 Arenen bekämpfen.

    Außerdem wurde ein neues MMORPG von Aeria Games mit dem Namen „Aura Kingdom“ angekündigt. In buntem und lieblichem Anime-Stil gehalten, werdet ihr durch die Lande ziehen, mysteriöse Dungeons erkunden und hohe Türme besteigen. Dabei werdet ihr jede Menge spannende Kämpfe und viel Action erleben. Dazu gibt es einen neuen Trailer.

    Zunächst wird es nur in Englisch und Französisch erscheinen.

    Für euch ein Bericht von Anni-Bunny

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Bildquelle: youtube