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10 Dinge, die Sie in Tokyo gemacht haben sollten

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Japans Hauptstadt Tokyo ist immer eine Reise wert, doch da die Metropole sehr groß ist, kann man auch sehr viel erleben. Urlaubspunkt.de beschreibt in diesem Gastartikel 10 Dinge, die ihr auf jeden Fall in Tokyo erleben solltet.

1. Das Nationalmuseum

Das Nationalmuseum in Tokyo ist nicht nur das größte in Tokyo, sondern in ganz Japan. Es wurde 1872 gegründet und ist damit auch das älteste Museum von Japan. Es beschäftigt sich mit der traditionellen japanischen Kunst. 110.000 Objekte sind hier ausgestellt. Darunter befinden sind auch nationale Schätze und Objekte, die als wichtiges kulturelles Eigentum Japans gelten.

In der Ausstellung sind auch viele Kunstobjekte und asiatische Artefakte zu bewundern, die archäologisch bedeutsam sind. Zum Museum gehört auch die Toyokan-Galerie, in der zum Beispiel Kunst aus Pakistan, Korea oder Indien zu bestaunen ist. Die Entwicklung der japanischen Kunst von ihren Anfängen bis hin zur Moderne wird im Heiseikan dargestellt.

2. Essen über den Dächern von Tokyo

In Tokyo gibt es einige sehr hohe Türme, die auch eine Aussichtsplattform haben. Besonders interessant ist aber der nördliche Turm des Tokyo Metropolitain Government Buildings. Dort gibt es im 45. Stock eine Aussichtsplattform. Gleich daneben gibt es ein Restaurant. Dort kann man sich also nicht nur mit typisch japanischen Speisen verwöhnen lassen, sondern auch noch gemütlich einen Blick auf Tokyo genießen. Besonders schön und romantisch wird es bei einem Abendessen.

Essen in Tokyo
Tokyo hat kulinarisch einiges zu bieten. Bild: Urlaubspunkt

Neben den kulinarischen Genüssen können die Skyline und die Lichter der Stadt betrachtet werden. Und wer Glück hat und zur Zeit des Sonnenuntergangs da ist, kann einen Sonnenuntergang vor dem Hintergrund der Skyline von Tokyo bewundern. Ein alltägliches Phänomen wird so zu einem einmaligen Erlebnis. Auch weitere Erlebnisse gibt es auf Urlaubspunkt, wenn es um allgemein reisen geht.

3. Traditionelles japanisches Theater

In Japan gibt es zwei unterschiedliche traditionelle Theaterformen, die eigentlich zu jedem Besuch der japanischen Hauptstadt dazugehören. In einem Noh-Theater werden Volksmärchen erzählt. Die handelnden Figuren sind dabei durch spezielle Masken zu erkennen, die eigentlich schon für sich sehenswert sind. Die Geschichten werden hier insbesondere durch Tänze und Bewegungen dargestellt.

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Das Kabuki ist die zweite traditionelle Theaterform. Sie besteht sowohl aus Gesang, als auch aus Tanz. Hier geht es um Tanzstück, historische Stücke oder bürgerliche Stücke. Oft wird auch von und über die Samurai erzählt. Das Besondere beim Kabuki ist der zum Teil sehr eigentümliche Schminkstil sowie die Posen der Darsteller.

4. Karaoke

Schon allein, weil das Karaoke aus Japan stammt, gehört es zu einem Besuch in Tokyo dazu eine solche Bar zu besuchen. Dieses auch in der übrigen Welt sehr beliebte „Party-Spiel“ einmal so zu erleben, wie es ursprünglich gedacht war, sollte sich keiner entgehen lassen. Die Atmosphäre in einem der vielen Lokale im Golden Gai, geht über das hinaus, was man in Europa unter Karaoke versteht.

5. Der Mount Fuji

Er liegt zwar nicht direkt in Tokyo, sondern etwa 96 km südwestlich davon, aber trotzdem gehört er zu einem Tokyo-Besuch einfach dazu, schließlich ist er mit 3.776 km der höchste Berg, den Japan zu bieten hat. Schon von Tokyo aus grüßt der meistens mit Schnee bedeckte Gipfel des Berges. Es gibt verschiedene Wege, die nach oben führen. Da alle Routen auf „halber Höhe“ beginnen, ist ein Aufstieg auf den Gipfel auch für viele Touristen möglich, die nicht unbedingt zu den durchtrainierten Bergsteigern oder Wanderern gehören.

Besonders eindrucksvoll ist es, sich bereits so zeitig auf den Weg zu machen, dass vom Gipfel aus der Sonnenaufgang über den Dächern von Tokyo erlebt werden kann. Der Berg hat aber auch seine Schattenseiten. Der Legende nach hausen in dem Wald auf der nordwestlichen Seite des Berges Geister. Vielleicht ist das der Grund, warum es hier so leicht ist, sich zu verirren. Auf jeden Fall hat die UNESCO ihn 2013 zum Weltkulturerbe erklärt und ihn als „heiligen Ort und Quelle künstlerischer Inspiration“ bezeichnet.

6. Der Toyosu Fischmarkt

Berühmte Fischmärkte gibt es überall in der Welt, aber der in Tokyo ist und bleibt der größte der Welt. Hier wird lautstark und in einer einmaligen Atmosphäre Fisch und anderes Meeresgetier gehandelt, dass vielen Touristen zum Teil sehr exotisch vorkommen mag. Das geschäftige Treiben lässt sich von einer Tribüne aus beobachten.

Sind die Auktionen dann zu Ende, können auch die Touristen den Markt besuchen und durch die Reihen schlendern. Sofern nicht gerade eine Fischallergie besteht, gehört dann auch ganz selbstverständlich eine Kostprobe dazu. Zahlreiche Stände laden ein, die fangfrischen Köstlichkeiten da zu probieren, wo sie wie zum Beispiel das Sushi traditionell herkommen.

7. Die Kaiserpalastgärten

Auch die japanische Kaiserfamilie ist sehr berühmt. Die heute als Kaiserpalast genutzten Gebäude sind der Öffentlichkeit nur an einzelnen ausgewählten Tagen zugänglich. Aber bei den Gärten ist es anders. Das Kaiserliche Hofamt, der Kitonamaru Park, der Obstgarten und auch die äußeren Gärten des Kaiserpalastes sind für Besucher offen. Hier lassen sich nicht nur Ruhe und Kraft tanken, sondern auch die Natur genießen. Diese Gärten ermöglichen einen Blick in die japanische Gartenkunst und vermitteln einen Eindruck vom Land und seinen Bewohnern.

8. Shopping

Tokyo ist eine weltweit bekannte Metropole und deshalb darf eine Shopping-Tour bei einem Besuch in Tokyo einfach nicht fehlen. Auch wenn man nicht so der Shopping-Typ ist, aber das Flair der Einkaufszentren ist trotzdem ein Erlebnis. Die Japaner haben da ihre ganz eigene Kultur. Zu empfehlen ist dabei Harajuku.

Für eine Shoppingtour bietet Tokyo viele Gelegenheiten.
Für eine Shoppingtour bietet Tokyo viele Gelegenheiten. Bild: Urlaubspunkt.de

Hier trifft sich Tokyos Jugend. Sie zeigen in diesem Viertel nicht nur, wer sie sind, sondern auch, welche Trends in der Modewelt gerade in sind. Das Viertel ist nicht nur aufgrund seiner Jugendlichkeit so beliebt, sondern auch, weil hier die Mode im Mittelpunkt steht. Shopping-Fans und Modeliebhaber werden sich in den vielen Modeläden wohlfühlen und das Shopping-de-Luxe genießen.

9. Der Meiji-Schrein

Dieser Schrein wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gebaut. In ihm werden der Kaiser Meiji und seine Frau als Götter verehrt. Das Kaiserpaar ist für die Japaner das Sinnbild für die Öffnung Japans gegenüber der westlichen Welt und die Sanierung der wirtschaftlichen Verhältnisse. Der Schrein steht im inneren Bereich eines fast ein Hektar großen Waldgebietes. Dort gibt es auch noch eine Gemäldegalerie und die Meiji-Gedächtnishalle. In dem Gelände befindet sich aber auch noch ein Schatzmuseum und eine Trainingshalle für das japanische Budo.

Ein absolutes Muss auf einer Reise nach Tokyo ist ein Besuch des Meiji Schreins
Ein absolutes Muss auf einer Reise nach Tokyo ist ein Besuch des Meiji Schreins. Bild: Urlaubspunkt.de

Von den kulturellen Sehenswürdigkeiten abgesehen, ist aber auch der Park selbst sehenswert. Er ist nicht nur immergrün, sondern mit seinen mehr als 100.000 Bäumen eine Oase für die Seele. Das Besondere an den Bäumen ist es, dass sie alle von der japanischen Bevölkerung gespendet wurden, als der Schrein errichtet wurde. Das ist auch der Grund dafür, dass es hier wohl mehr als 300 verschiedene Baumarten gibt.

10. Purikura

Fotoautomaten gibt es auch außerhalb von Japan, aber die Purikura sind etwas ganz Spezielles. Sinn und Zweck der Automaten ist es nicht nur einfach schnell ein Foto zu machen. Es geht viel mehr darum, ein Foto zu kreieren. Meistens sind auf dem fertigen Produkt bis zu 10 Personen zu sehen. Die Bilder werden mit verschiedenen Hintergründen, Mustern, Texten oder anderen Bildern verziert. Die Purikura sind in Japan ein genauso beliebter Freizeitspaß, wie die Karaoke-Bars.

Anmerkung: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastartikel von Urlaubspunkt.de. Der Text und die Bilder sind uns zur Verfügung gestellt worden.

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