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Eine Geschichte, die den Zeitgeist trifft

Danke Leben, Danke Tod – Einblicke in die Angst eines jungen Mädchens

Die deutsch-japanische Autorin, Künstlerin und Übersetzerin Tomoko Kuniyoshi hat als Hazuki Fukuda ein ergreifendes Buch über die Angst vor dem Tod geschrieben. Die Geschichte taucht tief in das Thema ein und motiviert Menschen, sich damit auseinanderzusetzen.

Trotz dieser philosophischen und poetischen Geschichte trifft die Künstlerin Hazuki Fukuda mit ihrem Roman den aktuellen Zeitgeist und hilft Menschen, gerade in Zeiten von Corona, sich ihrer Angst zu stellen.

Gedanken an den Tod

„Danke Leben, Danke Tod“ handelt von dem sensiblen Teenager Maya, die nicht weiß, wie sie mit dem Gedanken an den eigenen Tod und den ihrer Mitmenschen richtig umgehen soll. Angesichts des Todes bricht alles, was man sich im Leben aufgebaut hat, zusammen. 

Mehr zum Thema:  Japan – Ein Bildband mit Blick für die Seele Japans

Bei Maya setzt sich eine traurige Grundstimmung fest. Sie geht ihrer Oma aus dem Weg, die im Altenheim immer schwächer wird und auch der plötzliche Tod des Vaters ihrer Freundin Jessi wühlt sie auf.

Die Geschichte von Maya und dem Tod
Die Geschichte von Maya und ihrer Angst.

Doch durch den Tod des Vaters beginnt Jessi ihr eigenes Leben zu schätzen und hört mehr auf ihr Herz. Also stellt Maya sich die Frage, ob der Tod wirklich etwas schlechtes ist und versucht dem Ganzen auf den Grund zu gehen. 

Allmählich verändert sich Mayas Beziehung zum Tod, bis sie lernt, das Thema Sterben und Leben aus einem hoffnungsvollen Blickwinkel zu sehen. 

Schwester des Künstlers Blumio

 

Tomoko Kuniyoshi wurde 1983 in der Region Tokyo in Japan geboren. Ihre Eltern zogen kurz danach nach Deutschland und sie wuchs zweisprachig auf. Ihr berühmter Bruder Fumio Kuniyoshund, der hierzulande als Rap Künstler Blumio bekannt ist ermutigte sie zum Schreiben und Malen.

Die Thematik von Blumios Liedern diente ihr als Inspiration. Derzeit geht sie Übersetzer-Tätigkeiten „Japanisch-Deutsch/Deutsch-Japanisch“ nach und ist schriftstellerisch und künstlerisch aktiv tätig.

Tomoko Kuniyoshi wurde im Juni 2018 für das Drehbuch ,,Der Schneewittchenmutter-Komplex‘‘ zur Stipendiatin für das „Luaga&Losna internationales Theaterfestival für ein junges Publikum“ in Österreich ausgewählt. 

Der Schmetterling gehört zu ihrem Lieblingssymbol
Der Schmetterling gehört zu ihrem Lieblingssymbol.

Im August 2019 wurde sie mit der Kurzgeschichtenversion von „Der Schneewittchenmutter-Komplex“ zu der Gewinnerin der Ausschreibung „Im Bann der Seelendämmerung“ von dem Arcanum Fantasy Verlag ausgewählt. Diese wurde auch als Buch veröffentlicht.

Zu malen begann Tomoko Kuniyoshi in einer Lebensphase, wo sie sich nach einer grundlegenden Veränderung gesehnt hat. Sie fing an, sich für das das Motiv des Schmetterlings zu interessieren. Denn der Schmetterling gilt als Symbol für Transformation.

Das Buch „Danke Leben, Danke Tod“ ist im April 2020 erschienen und vom Unitedp.c. Verlag herausgebracht worden. Mehr Informationen über die Künstlerin Hazuki Fukuda gibt es auf ihrem offiziellem Instagram Profil. (Bei Amazon kaufen)

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