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Der International Booker Prize 2022 geht nicht an Japan

Mieko Kawakami gewinnt International Booker Prize nicht

Mieko Kawakami war als die erste Autorin Japans seit zwei Jahren in die engere Wahl für den International Booker Prize gekommen, der jedes Jahr in Großbritannien verliehen wird. Allerdings hat es am Ende doch nicht ganz für die begehrte Auszeichnung gereicht.

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Der Preis in der Kategorie „Übersetzung“ ging in diesem Jahr erstmals an eine Autorin aus Indien, Geetanjali Shree. Sie wurde für ihr Werk „Tomb of Sand“ geehrt, das von Daisy Rockwell übersetzt worden war.

Am Rande von Gut und Böse

Die englische Version von Kawakamis Roman „Heaven“ schaffte es in diesem Jahr in die Liste der letzten sechs für diesen prestigeträchtigen Preis nominierten Werke.

LESEN SIE AUCH:  Beunruhigend und einfühlsam: „Heaven“ von Mieko Kawakami ist ein literarisches Juwel

Der von Sam Bett und David Boyd übersetzte Roman berichtet aus dem Leben eines Junior High School Schülers, der von den anderen Jugendlichen in seiner Klasse aufgrund seines trägen Auges schikaniert und gemobbt wird. Eine Geschichte, die die Werte von Gut und Böse infrage stellt.

„The Memory Police“

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Zuletzt war Yoko Ogawas Science-Fiction-Roman „The Memory Police“ 2020 für den International Booker Prize nominiert.

In „The Memory Police“ folgen wir einer Romanautorin auf eine Insel, die von der sogenannten „Memory Police“ kontrolliert wird. Wer auf der Insel lebt, vergisst normalerweise mit der Zeit die Objekte, die für einen eigentlich von besonderer Bedeutung waren.

Wer es jedoch schafft, seine Erinnerungen zu behalten, wird von der „Memory Police“ verfolgt und gefangengenommen. Ein Werk, das vor allem durch seinen besonders melancholischen, traumhaften und insgesamt sehr kafkaesken Stil in Erinnerung bleibt.

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