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HomeJapan entdeckenBuntes Laub und herbstliche Landschaften in der japanischen Region Setouchi

Die Schönheit der japanischen Natur im Herbst

Buntes Laub und herbstliche Landschaften in der japanischen Region Setouchi

Das Leben der Japaner wird wie nirgendwo sonst von den vier Jahreszeiten und den Veränderungen der Natur bestimmt. Die Natur ist die Hauptinspiration für viele Künstler und Denker und wird bis ins kleinste Detail bewundert und betrachtet. Diese Kontemplation ist ein wahres Sinnbild für das Vergehen der Zeit und gibt Anlass für zahlreiche Feste in Japan.

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Neben der berühmten „Sakura“ (Kirschblüte) im Frühling ist der Herbst die zweite Reisezeit, die ein wahres Spektakel zu bieten hat: Der Farbwechsel der Blätter, vor allem die des Ahornbaums, genannt „koyo“ (rote Blätter) und des Gingko. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern „Kanji ko“ (rot) und „yo“ (Blatt) zusammen. In der Setouchi-Region beginnt jetzt offiziell die „Momiji-Gari“ (wörtlich „Die Jagd auf rote Blätter“)! 

Der Ritsurin-Garten (Kagawa)

Der Ritsurin-Garten ist der größte Garten Japans und ein wichtiges Kulturgut, das seit fast 400 Jahren gepflegt wird. Ursprünglich wurde er in der Edo-Periode für den Daimyo (Feudalherrn) angelegt.

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Er besteht aus sechs Teichen und dreizehn landschaftlich gestalteten Hügeln vor der grünen Kulisse des Berges Shiun sowie aus atemberaubenden Felsenarrangements und einer großen Vielfalt an außergewöhnlichen Pflanzen. Saisonale Blumen und eintausend sorgfältig gepflegte Pinienbäume schaffen eine prächtige Landschaft, die sich im Laufe der Jahreszeiten verändert, besonders im Herbst, offenbart er seine Schönheit.

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Der Garten wurde so angelegt, dass man ihn in aller Ruhe durchwandern kann, und jeder Schritt bietet eine neue Perspektive auf die Szenerie. 

Es wird angenommen, dass der Ritsurin-Garten ursprünglich im späten 16. Jahrhundert aus einer Gartenanlage des Sato-Clans entstand, die sich in der südwestlichen Ecke der heutigen Anlage befand.

Der Ritsurin Garten
Der Ritsurin-Garten.

Der Nanko-Teich wurde um 1625 angelegt, als Takatoshi Ikoma die Provinz Sanuki (das heutige Kagawa) regierte. Im Jahre 1642 erbte Yorishige Matsudaira die Ritsurin-Domäne.  Der Matsudaira-Clan nutzte den Ritsurin-Garten als privaten Rückzugsort über elf Generationen hinweg, bevor er 1875 von der Präfektur der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. 

Nachts können Besucher den Garten in schöner Beleuchtung in den beliebten japanischen Booten auf dem Gartenteich in einer fantastischen Atmosphäre erleben. An windstillen Tagen ist die Wasseroberfläche so glatt wie ein Spiegel.

Im Teehaus Sukugetsu-tei kann man grünen Tee (Sencha) mit Süßigkeiten genießen und eine Pause vom Blattspähen einlegen.

Informationen zum Garten gibt es auf der offiziellen Webseite (auf Englisch).

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