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CNN: „Japanischer Anime: Von ‚Disney des Fernen Ostens‘ zu einer milliardenschweren Industrie“

Siegeszug des Anime

In einem aktuellen Beitrag, der vom derzeitigen CNN Style-Gastredakteur – dem japanischen Künstler Takashi Murakami – in Auftrag gegeben wurde, durchleuchtet CNNs Emiko Jozuka den globalen Siegeszug der Anime-Industrie. Dabei sprach Jozuka mit einer Reihe an Anime- und Kulturexperten.

Erst Jahre nach den frühen Anfängen des Animes in den 1900er Jahren und dem Durchbruch des Genres in Japan im Anschluss an den Zweiten Weltkrieg habe sich eine kleine Fangemeinde in den USA gebildet – insbesondere dank der Veröffentlichung des beliebten Sci-Fi Mangas „Akira“ in den 1980er Jahren.

Anime fühlte sich für amerikanische Fans anders an

Im Vergleich zu den populären DC Comics und Marvel habe sich „Akira“ für die amerikanischen Fans subversiv und anders angefühlt. Wenige Jahre später erfolgte die Veröffentlichung des gleichnamigen Anime-Films, der heute längst Kultstatus besitze und die Reichweite japanischer Formate in den USA und Europa vergrößert habe.

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Auch amerikanische und europäische Kinder von Militär- und Auswandererfamilien in Japan haben kopierte Anime-Videokassetten in ihre Heimat geschickt und somit das dortige Interesse verstärkt.

Bild Japans durch Manga, Anime und Games gewandelt

Laut Kaichiro Morikawa, einem Anime-Experten an der Meiji University in Tokyo, habe sich das Bild Japans im Westen dank der Popularität japanischer Mangas, Anime und Videospiele über die Jahre gewandelt. So habe sich durch die japanische Popkultur ein menschlicheres und nahbares Bild von Japan entwickelt.

Angesichts der Tatsache, dass Anime weiterhin im Ausland Fuß fasse, gehöre die Branche heute nicht mehr nur den Japanern. „Ich denke, wir könnten eine weitere Diversifizierung des Mediums, der Plattformen und der Produktionszentren außerhalb Japans sehen“, sagt Doryun Chong, der stellvertretende Direktor und Chefkurator des M+ Museums in Hong Kong.

Nach sieben Jahren stetigen Wachstums stellte die Anime-Industrie laut CNN im Jahr 2017 einen neuen Umsatzrekord von 2,15 Billionen Yen (19,8 Milliarden US-Dollar) auf, der hauptsächlich von der Nachfrage aus Übersee getragen wurde. Dabei gebe es noch keine Anzeichen für ein Ende des Erfolgs.

Der gesamte CNN Style-Artikel kann im Original unter dem folgenden Link aufgerufen werden:

https://edition.cnn.com/style/article/japan-anime-global-identity-hnk-intl/index.html

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