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Der Mann, der durch den Müllstrudel im Pazifik schwamm

Der „Great Pacific Garbage Patch“ – auch bekannt als „Müllstrudel“ im Pazifik – erstreckt sich über ein Gebiet zwischen Nordamerika und Japan und umfasst rund 1,6 Millionen Quadratkilometer – etwa die dreifache Fläche von Frankreich.

Der Müll und die Überfischung werden für viele Menschen mittlerweile existenzbedrohend, auch für die Fischer in Japan, die über immer weniger gefangenen Fisch klagen. Zeit also aufzuwachen.

In einem Interview mit CNN erklärt Ben Lecomte, warum er für eine Forschungsreise 80 Tage lang durch die weltweit größte Ansammlung von Meeresabfall geschwommen ist.

Müll im Pazifik
Bild: CNN International

Menschen auf die Reise unter die Oberfläche mitnehmen

„Mir gibt es diese Ruhe, wenn ich nah an der Natur sein darf,“ erklärt der Langstreckenschwimmer mit Blick auf die Motive seiner außergewöhnlichen Expedition mit einer neunköpfigen Crew. „So kann ich nicht nur wichtige Proben und Daten sammeln, sondern auch die Menschen auf eine Reise unter die Oberfläche mitnehmen“.

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Müll im Pazifik 2
Bild: CNN International

Der 52-jährige Franzose schwamm dabei bis zu acht Stunden am Stück direkt durch den „Great Pacific Garbage Patch.“ „Für mich ist es eine effektive Art, auf die Wissenschaft zurückzugreifen, denn die Plastikverschmutzung ist ein großes Problem,“ erklärt Sarah-Jeanne Royer, Ozeanographin und Mitglied er Expedition.

„Aber wenn wir nicht von ihr wissen und wenn wir sie nicht sehen, dann wird es schwierig, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen“.

300 Seemeilen durch den Müllstrudel im Pazifik

Insgesamt legte Lecomte 300 Seemeilen zurück und erklärt im Gespräch, warum er glaubt, dass die Bewusstseinsbildung der wichtigste Aspekt seiner Expedition war: „Ich hoffe, dass die Menschen inspiriert werden und erkennen, dass es sich um eine Verantwortung handelt, die jeder von uns tragen muss und es steht in unserer Macht, im Alltag eine Entscheidung zu treffen, um ein wenig zu verändern. Wir müssen nicht perfekt sein, aber wir müssen anfangen, etwas zu tun.“

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