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Floyd Mayweather: „Ich liebe Japan, ich liebe die Menschen“

Im März traf sich Anna Coren für CNN Talk Asia mit Floyd Mayweather junior, einem der wohl bekanntesten Persönlichkeiten im Boxsport. Der im vergangenen Jahr laut Forbes bestbezahlte Promi der Welt sprach in Tokyo über seine Karriere als bislang ungeschlagener Profiboxer und verriet Details aus seinem Leben außerhalb des Rings.

Im Interview erinnert sich Mayweather an seinen allerersten Kampf in Japan: „Es war schon immer eines meiner Ziele, auch außerhalb der USA als Profi anzutreten und das zu machen, was mir am meisten Spaß macht: Menschen zu unterhalten. Als Amateur konnte ich genau das in verschiedenen Ländern tun. Aber als Profi fanden alle 50 Kämpfe in Amerika statt, weil ich zu den Besten in diesem Sport zählte – auch heute noch. Aber es geht hauptsächlich um Spannung und Unterhaltung. Ich liebe Japan, ich liebe die Menschen.”

Seine Leidenschaft für den Boxsport reicht dabei bis in seine Kindheit zurück: „Nichts war wichtiger für mich als das Boxen. Wenn mich mein Vater nicht in die Boxhalle brachte, weinte ich so lange bis mich jemand hinbrachte. Ich liebte den Geruch der Boxhandschuhe. Ich wollte ein Mundstück tragen, ich wollte Boxerstiefel anziehen, ich wollte in den Ring steigen.”

Mayweather spricht jedoch auch über die schwierigen Erfahrungen, die er bereits im frühen Alter durchlebte: „Mein Vater musste wegen Drogenverschwörung ins Gefängnis. Meine Mutter nahm Drogen […]. Aber ich liebte sie trotzdem bedingungslos. Ich liebe meinen Vater immer noch bedingungslos, weil er da rausging und Risiken auf sich nahm, um seine Familie zu ernähren.”

Die Entschlossenheit aus seiner Kindheit begleitet den Boxer auch heute noch. Seinen unbesiegten Boxrekord von 50 Siegen und 0 Niederlagen führt er auf sein Team und Selbstvertrauen zurück: „Ich bin einfach nur gesegnet. Ich hatte ein großartiges Team hinter mir. Ich glaubte wirklich an mich selbst, an meine Fähigkeiten, an mein Talent. Die Hauptsache ist, dass man nur an sich glaubt und extrem hart arbeitet.”

Zum Abschluss blickt Mayweather selbstkritisch auf sein Leben zurück: „Ich bin nicht perfekt. Ich habe in meinem Leben Fehler gemacht. Aber wenn am Ende alles gesagt und getan ist, kann nur Gott über mich richten. Es gibt nichts, was ich meinen Kindern nicht geben würde. Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel Geld man verdient, sondern wie viel Geld man investieren und aufbringen kann. Es geht darum, sein Geld für sich arbeiten zu lassen.”

Das gesamte Interview wird in der aktuellen Folge von Talk Asia im TV auf CNN International ausgestrahlt:

Mittwoch, 20. März um 09:30 und 17:30 Uhr
Samstag, 23. März um 06:30 und 19:30 Uhr
Sonntag, 24. März 12:30 Uhr

Mehr Informationen über CNN Talk Asia: https://edition.cnn.com/specials/asia/talk-asia

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