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Japanischer Fußballstar und kultureller Botschafter für Tradition und Handwerkskunst im Interview

Japan – Einer der wohl bekanntesten japanischen Fußballspieler ist Hidetoshi Nakata, der in einem Interview von seinem Leben erzählt hat. Dabei geht es unter anderem um seine jahrelange Reise durch Japan als kultureller Botschafter.

Nakata hörte bereits im Alter von 29 Jahren mit dem Profi-Fußball auf, nachdem er bis 2006 an drei Weltmeisterschaften teilgenommen hatte. Mehr als ein Jahrzehnt lang durchstreifte der Ex-Fußballprofi wieder seine Heimat, dieses Mal aber als kultureller Botschafter für Japans Tradition und Handwerkskunst. Um seine eigene Heimat besser kennenzulernen, reiste Nakata in seinem Toyota Harrier sieben Jahre lang durch alle 47 Präfekturen Japans.

Hidetoshi Nakata erklärte sich bereit, Will Ripley, einem Reporter von CNN, der Talk Asia moderiert, in einem Interview einige Fragen zu beantworten, offen und direkt. Unter anderem sagte er selbst, er habe niemals gedacht, dass er ein guter Fußballspieler sei, es war auch nie sein Traum, Fußballer zu werden. Dennoch liebte Nakata Fußball und wollte einfach immer nur besser werden.

Für Hidetoshi war das Spielen das Wichtigste, es spielte für ihn nie eine Rolle, ob er Weltmeister würde oder eine Meisterschaft gewinnen würde. Im Gegensatz zu vielen jungen Fußballspielern, die ihre Vorbilder verehren und so sein wollen wie sie, hatte Nakata als Kind keinen Helden im Fußball, dennoch sprach er die bekannten Fußballspieler wie Messi und Ronaldo an. Der Ex-Fußballer sprach auch über seine Rückkehr nach Japan, nachdem er vier Jahre zuvor seine Fußballkarriere aufgegeben hatte.

Während er als Fußballer mehr als 100 Länder der Welt bereiste, fragten ihn die Leute immer erst über Fußball und anschließend über Japan aus. Doch Nakata wunderte sich selbst über seine Heimat, als er mit 33 Jahren nach Japan zurückkehrte, denn er wusste nichts mehr über das Land. Hidetoshi vergleicht während dem Interview sein damaliges Wissen über seine Heimat wie, als wenn man zu einer Familie gehören würde, aber nichts über diese wisse.

Hidetoshi Nakata spricht mit CNN's Reporter Will Ripley
Bild: CNN Talk Asia

Aus diesem Grund wollte er das heutige Japan kennenlernen und nicht die Geschichte des Landes. So beschloss er alle 47 Präfekturen zu bereisen, in seinem eigenen Auto. Doch Japan sei spannender und größer als er dachte, da er mit einer drei bis vier Monate langen Reise gerechnet hätte. Am Ende brauchte Nakata sieben Jahre, um seine Heimat wirklich zu erleben.

Als er gefragt wurde, welche Erkenntnisse er während seiner Reise durch Japan gewann, sagte er, dass er die Qualität des Lebens und die Leute dahinter mit ihren Geschichten kennen lernte. So beschloss er die Menschen zu besuchen und nicht den Ort. Außerdem wurde er gefragt, was sein Vermächtnis sei und wie sich die Menschen an ihn erinnern sollten.

Doch Nakata meinte, er wolle gar nicht, dass sich die Menschen an ihn erinnern, er wäre lieber gern wie Wolken und würde verschwinden. Er wolle lieber wie Wind sein, der die Menschen glücklich macht, wenn er erscheint. Das komplette Interview kann in mehreren Videos auf CNN Talk Asia angeschaut werden.

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