Mehr als nur Wandgemälde: Diese Künstlerin hält Japans Badehauskunst am Leben

Sentos sind öffentliche Badehäuser mit einer langen Geschichte in Japans Kultur. Traditionell zieren ruhige, handbemalte Wandmalereien die Wände jedes Sento.

Diese Wandmalereien, die oft beruhigendes blaues Wasser, pastellgrüne Landschaften und den Berg Fuji darstellen, sollen die Stimmung der Badegäste heben und ihren Geist entspannen.

Seit den siebziger Jahren sind Sentos jedoch nicht mehr so populär und Badehaus-Muralisten weniger gefragt. Doch Mizuki Tanaka – Japans erste weibliche Wandmalerin – widmet sich der Wiederbelebung dieses Handwerks und verwandelt Japans Badehäuser wieder zu einem begehrten Ziel für alle.

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Bild: CNN

Mizuki Tanaka erklärt: „Es bereitet den Menschen eine Freude, sobald sie eine neue Welt betreten können, die von ihrem Alltag getrennt ist. Wenn man sie [die Wandmalereien] anschaut und genießt, fühlt man sich auf diese Weise wieder erfrischt und inspiriert. Ich glaube, das ist das Wichtigste.“

Die Origins-Kurzdokumentationen der Online-Videoplattform Great Big Story beleuchten die faszinierenden Hintergründe alltäglicher Dinge aus den verschiedensten Bereichen. Im Rahmen dieser Reihe wurden auch drei Kurzdokus aus Japan vorgestellt – von der traditionellen Sojaherstellung, über Japans Goldstadt bis hin zu Wandgemälden aus den Sentos.

 

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