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Japan erleben Der traumhafte Herbst in Japans Kagawa

Der traumhafte Herbst in Japans Kagawa

Erlebe die malerische Schönheit des Herbsts auf der Shikoku Insel beim Wandern

Der Herbst ist eine von Touristen meist unbekannte Zeit der Magie in Japan. Die Einheimischen wissen, wenn die Sommerhitze nachlässt und es auf den Winter zugeht, wird das Land in die malerische Schönheit der bunten Blätterpracht getaucht. Es ist die Zeit für Spaziergänge, Naturerkundungen und fürs Wandern.

Auch für Touristen bietet der japanische Herbst eine Menge Aufregendes. Denn vor allem für jeden, der nicht nur in den großen Städten shoppen, sondern tatsächlich das Land und die Leute kennenlernen möchte, ist diese Jahreszeit ein Traum. Weniger Touristen bereisen das Land, der Herbst breitet sein wunderschönes Kleid aus und die Natur, von der es in Japan viel mehr gibt als die meisten Touristen wissen, zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Wandertouren, Bergbesteigungen und jegliche Naturprogramme sind in dieser Zeit besonders beliebt und bieten auch für Touristen viel zu sehen.

Im Südwesten Japans, auf der Shikoku Insel, gibt es eine Menge zu entdecken. Sie ist die Heimat von vier Präfekturen, Tokushima, Kochi, Ehime und Kagawa. Außerdem sind dort die 88 buddhistischen Tempel der Pilgerroute zu finden. Doch der Herbst bietet sogar noch mehr: Einige der besten und schönsten Wander- und Bergsteigerouten gibt es auf Shikoku. Zu dieser Zeit des Jahres sind die stillen Berge der Region in den Farben des Herbsts angemalt. Sie strahlen in Gelb, Gold, Rot und Orange.

Im Norden befindet sich die Präfektur Kagawa. Die beliebtesten Herbst-Orte für Touristen sind der Ritsurin Garten, Konpira und die Seto Inlandsee Inseln. Doch diese Präfektur hat noch einiges mehr zu bieten. Weiter im Inland bei den Hügeln und Bergen können die wunderschönen, rustikalen buddhistischen Tempel mit den Nummern 81 und 82 von 88 besucht werden.

Japan im Herbst - Momiji
Japan im Herbst | Bild: Flickr © Mirai Takahashi (CC BY-NC-ND 2.0)

Die Präfektur Kagawa bietet einzigartige Tempel im Herbst

Doch die Tempel der Pilgerroute sind auf der gesamten Insel verteilt. Jeder von ihnen bietet ein besonderes Fleckchen in einer anderen Welt. Auf dem Weg von Tempel zu Tempel können Besucher zu Fuß, mit dem Rad oder sogar mit dem Auto, Bus oder Zug reisen und sind doch Teil der vielen Pilger. Jedermann, ob gläubig oder nicht, kann jeden der Tempel in einer beliebigen Reihenfolge besuchen. Sie stehen zu jeder Zeit offen. Doch vor allem der Herbst bietet einige ganz besondere Juwelen in der Gegend.

Der 81. Tempel Shiromine-ji (Weiße Spitze Tempel) enthält das Mausoleum von Kaiser Suutoku. Außerdem können Besucher dort Gebäude aus dem 14. Jahrhundert bestaunen, was in Japan nicht allzu häufig in originaler Form möglich ist. Das Tempelgelände ist geziert von riesigen Zedern, die vor allem im Herbst besonders schön aussehen. Geglättete Stufen führen hoch zum Tempel selbst, in den weißgekleidete ohenro (Pilger) zum Beten gehen.

Bei dem 82. Tempel handelt es sich um den Negoro-ji (Duftende Wurzel Tempel). Er ist selbst auf der Pilgerroute ein einzigartiger Tempel. Wer durch den Wald und einige Treppen hinauf steigt, erreicht einen inneren Tempelhof. Hier beginnt eine andere Welt. Der Negoro-ji ist kompakt und gemütlich gebaut, sodass Besucher sich wie in einem Nest inmitten des Waldes fühlen. Im Inneren des Tempels kann jedermann durch die Korridore wandern, die gefüllt sind mit 10.000 Bildern von Kannon, der Göttin der Gnade. Im Herbst ist der Weg zum Tempel sowie die gesamte Umgebung des gemütlichen Nests ein wahrer Traum aus einem Märchen.

Wie komme ich aber nun zu den Tempeln hin?

Von Okayama City in Okayama aus mit der Seto-Ohashi Linie nach Akaide City in Kagawa. Von dort geht es weiter mit einem Mietauto, Taxi, gemieteten Fahrrad oder sogar zu Fuß (doch nur für erfahrene Wanderer). In Richtung Osten liegt der Shiromine-ji. In einer relativ geraden Linie von etwa 12 km geht es hoch zur Spitze des Berges. Um von dort aus zum Negoro-ji zu kommen, müssen einige gewundene Routen genommen werden. Insgesamt ist die Entfernung der beiden Tempel 7,4 km. Zu Fuß ist diese Wanderung recht herausfordernd, doch unterwegs begegnen Besucher vielen fröhlichen Pilgern, die ebenfalls unterwegs zu einem der Tempel sind. Doch auch mit dem Taxi oder Auto kann diese Strecke bereist werden. Es dauert etwa 25 Minuten zum Shiromine-ji und 13 Minuten von dort zum Negoro-ji.

Jeder Besucher ist willkommen bei den Tempeln. Also trau dich dort hin. Denn vielleicht findest du bei deiner Reise deine persönliche Erleuchtung. Vielleicht genießt du auch einfach die Folklore und die unglaubliche Schönheit der Natur. In jedem Fall wirst du von diesem Ausflug nicht enttäuscht nach Hause fahren.

Quelle: JapanToday

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