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Natur und Kunst verbindet

Die 5 besten Open-Air-Kunstmuseen Japans

Es gibt Kunst im Freien in ganz Japan, von Hokkaidos Moerenuma-Park bis zur Kunstinsel Naoshima. Sie eignen sich perfekt für Familien mit Kindern, die Platz zum Spielen brauchen.

Die meisten Museen im Freien sind das ganze Jahr über geöffnet, so dass man sich an den Skulpturen erfreuen kann, die von Herbstblättern und Kirschblüten umgeben oder sogar mit Schnee bedeckt sind.

Zusammenspiel von Kunst und Natur

Museen im Freien haben einen Reiz zur Schatzsuche. Man navigiert durch Gärten und Wälder, um etwas zu finden, das hinter einem Felsen hervorspringt, aus einem Teich auftaucht oder die Landschaft perfekt schmückt.

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Diese weitläufigen Galerien im Freien sind ideal, um zur Natur zurückzukehren und gleichzeitig die Arbeit großer kreativer Köpfe zu bestaunen.

Hier sind einige der besten Outdoor-Kunstgalerien und -museen Japans. Man sollte sich mindestens ein paar Stunden Zeit nehmen oder einen halben Tag für die größeren Museen, damit man die Natur in einem langsameren Tempo genießen kann.

Hakone Open-Air Museum in Kanagawa

Es ist Japans erstes Open-Air-Museum und wurde 1969 in der ruhigen Landschaft der Präfektur Kanagawa, etwa eine Zugstunde südlich von Tokyo, eröffnet. Rund 120 Werke von Künstlern aus dem 19. bis 21. Jahrhundert sind auf der weitläufigen Grünfläche verteilt, einige davon fügen sich ruhig in das Gelände ein, andere heben sich deutlich ab.

Bild: Kisa Toyoshima
Bild: Kisa Toyoshima

Man sollte „La Pleureuse“ von Francois-Xavier und Claude Lalanne nicht verpassen. Es ist eine riesige Steinskulptur eines mit Ranken bedeckten menschlichen Kopfes, der in einem Becken mit blauem Wasser liegt. „Woods of Net“ ist ein beeindruckendes Holzgitter, das groß genug ist, um hineinzugehen und das von einem Team japanischer Künstler geschaffen wurde und es kommt  ganz ohne Metall aus.

Im gesamten Park findet man auch Skulpturen von berühmten Namen wie Auguste Rodin, Pablo Picasso und Taro Okamoto. Nach all diesen Spaziergängen sollte man die müden Füße im natürlichen Fußbad des Museums in einer heißen Quelle entspannen. Und wenn man schon mal da ist, kann man natürlich der  Stadt Hakone einen Besuch abstatten.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website.

1. Sapporo Art Park Sculpture Garden in Hokkaido

Der Skulpturengarten des Kunstparks Sapporo ist eine 20-minütige Zugfahrt vom Bahnhof Sapporo entfernt und umfasst 74 Werke von 64 verschiedenen Künstlern, die über einen malerischen, 40 Hektar großen Wald verteilt sind.

Der Park wurde 1986 eröffnet und 1999 umfassend renoviert. Einheimische und internationale Künstler haben Werke geschaffen, die sich natürlich und spielerisch in die Landschaft einfügen.

Der japanische „Bildhauer des Windes“, Shingu Susumu, schuf ein Werk aus fünf Segeln, die den Wind einfangen und die Wildheit der Natur demonstrieren. „Path to the Hidden Garden“ des israelischen Bildhauers Dani Karavan besteht aus mehreren Werken, die miteinander interagieren, darunter hoch aufragende Tore, eine Sonnenuhr und ein gewundener, 70 m langer Wasserweg.

Bild: Onyu/Pixta
Bild: Onyu/Pixta

Der Skulpturengarten ist Teil eines größeren Kunstkomplexes, der Kunsthandwerkstudios, ein Museum und praktische Workshops umfasst, so dass es sich lohnt, den Besuch auf einen ganzen Tag auszudehnen, vor allem, wenn man Kinder im Schlepptau hat.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website.

2. Kirishima Open-Air Museum in Kagoshima

In den Ausläufern des Kirishima-Berges gelegen, bietet das Kirishima Open-Air-Museum seinen Besuchern eine atemberaubende Fläche von 13 Hektar zeitgenössischer Kunst. Die 23 Künstler, die hier ausgestellt sind, haben ihre Werke speziell für diesen Ort geschaffen.

Das erste Kunstwerk, das man begrüßen wird, sind Yayoi Kusamas prächtige „Blumen von Shangri-La“, eine große Skulptur blühender Blumen in ihren charakteristischen leuchtenden Farben.

Man geht über sanfte grüne Felder und gewundene Waldwege, um Skulpturen von Antony Gormley zu finden, schlanke menschliche Figuren, die sich so natürlich in die Wälder einfügen, dass man sie übersehen könnte.

Bild: fb.com/kirishima.open.air.museum
Bild: fb.com/kirishima.open.air.museum

Viele der Werke sind interaktiv und eignen sich hervorragend zum Spielen für Kinder. „Forest Observatory“ des finnischen Duos Marco Casagrande und Sami Rintala ist eine Reihe von weißen Wänden, zwischen denen man hindurchgeht. Die Art und Weise, wie die Struktur die natürlichen Geräusche um einen herum formt, ist unheimlich fesselnd.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website.

3. Muro Art Forest in Nara

Dieser fesselnde, etwa 700 Meter lange Kunstwald wurde 1997 von der lokalen Bildhauerin Inoue Fukichi begonnen und 2006 vom renommierten israelischen Künstler Dani Karavan fertiggestellt.

Die riesigen, modernen Installationen sind so konzipiert, dass sie mit der natürlichen Landschaft harmonieren und sie sehen aus wie eine Kreuzung aus futuristischen Skulpturen und den ausgegrabenen Monumenten einer alten Zivilisation.

Der „Spiral Bamboo Forest“ ist eine Treppe mit 17 m Durchmesser, die sich in den Boden schlängelt. Die Treppe ist von einem Bambuswald umgeben und die Stufen führen hinunter zu einem geheimnisvollen Tunnel, der einen wieder an die Oberfläche bringt, während der „Tower of the Sun“ eine 8 m hohe Sonnenuhr aus Stahl ist.

Bild: PIXTA
Bild: PIXTA

Es gibt Orte zur Vogelbeobachtung, Freiluftveranstaltungen, zum Ausruhen und sogar einen spiralförmigen Wasserlauf, in dem Kinder planschen können. Wenn es die Zeit erlaubt, ist das weitläufige Gelände der perfekte Ort für ein Picknick.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website.

4. Benesse Site Naoshima in Kagawa

Naoshima ist die bekannteste Kunstinsel Japans und die Heimat der Benesse Artsite und ihrer acht verschiedenen Open-Air-Kunstsammlungen. Das Chichu-Kunstmuseum ist eine Gruppe unterirdischer Gebäude, die von Tadao Ando entworfen wurde.

Die Gebäude selbst sind Kunstwerke, die so gebaut wurden, dass sie die Schönheit ihrer Umgebung nicht stören und gleichzeitig viel natürliches Licht einfangen. Im Inneren findet man jedoch Kunst von traditionellen und zeitgenössischen Größen wie Claude Monet und James Turrel.

Auf der anderen Seite der Insel in der Nähe des Hafens von Miyanoura befindet sich „I Love Yu“ (Yu ist das Symbol für Badehäuser in Japan), ein öffentliches Badehaus, das ein psychedelisches Facelifting erhalten hat, komplett mit Mosaiken und Neonröhren.

Bild: Rena/Unsplash
Bild: Rena/Unsplash

Man kann in einer unorthodoxen Art interaktiver Kunst eintauchen. Es gibt dort noch so viele Dinge zu entdecken, die man nicht verpassen sollte. Zum Beispiel Yayoi Kusamas berühmte Polka-Dot-Kürbis-Skulpturen in freier Wildbahn.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website.

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