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Atemberaubend leuchtende Landschaften

Die 5 besten Orte in der japanischen Präfektur Oita im Herbst

Oita in Kyushu erhielt den Spitznamen „Thermalquellen-Präfektur Oita“, da sie über die größte Anzahl von Thermalwasserquellen und -produktionen in Japan verfügt. Oita empfängt jedes Jahr viele Besucher, die zu den vielen berühmten Thermalquellen der Präfektur, wie Beppu und Yufuincho Kawakami, strömen.

Aber der Charme der japanischen Präfektur Oita liegt nicht nur in den heißen Quellen. Es ist auch ein Ort, der im Herbst eine atemberaubende Landschaft bietet. Hier sind sechs Orte in der Präfektur Oita, die im Herbst unbedingt besucht werden sollten.

1. Keiseki-en

Die Schlucht von Yabakei ist in Japan als Ort der landschaftlichen Schönheit bekannt. Keiseki-en ist ein wunderschöner japanischer Garten, der zum Gedenken an die Fertigstellung des Yabakei-Staudamms angelegt wurde.

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Der Keiseki-en ist ein 20.000 Quadratmeter großer Park am Rande der Stadt Nakatsu, Oita. Er ist etwa 35 Autominuten von der JR-Station Nakatsu entfernt. Der 1987 zur Erinnerung an die Fertigstellung des Yabakei-Staudamms errichtete Keiseki-en ist ein relativ neuer Park mit Steingärten, Bächen, Teichen und Wasserfällen.

Vor allem die Kirsch- und Ahornbäume sind das Highlight des Parks und jahreszeitliche Verschiebungen bringen eine Flut von rosa Blüten oder bernsteinrotem Herbstlaub. Er beherbergt über 31.000 Einzelbäume von etwa 100 Arten sowie einen See, Wasserfälle und Felsen. Es ist ein Ort, der in allen vier Jahreszeiten natürliche Schönheit bietet.

2. Kinrin-See

Der Kinrin-See ist einer der berühmtesten Aussichtspunkte Yufus wegen des mysteriösen Torii-Tors, das sich im See befindet. Der See wird von Quellwasser und heißem Quellwasser durchströmt und da das Wasser das ganze Jahr über eine warme Temperatur hat, kann man in den frühen Morgenstunden der Wintertage Dampf von der Oberfläche aufsteigen sehen.

Kinrin See im Herbst
Kinrin See im Herbst

Am Ufer des Sees steht auch der Tenso-Schrein, an dem ein heiliger Baum steht, der als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Besonders im Herbst färbt sich dieser Baum wunderschön rot.

Der Name des Sees stammt von einem konfuzianischen Gelehrten, der eines Tages bei Sonnenuntergang einen Goldschuppenfisch im Wasser entdeckte. Der See ist 20 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Yufuin zu erreichen.

3. Kyusuikei

Die Landschaft von Kyusuikei erstreckt sich über die Präfekturstraße, die den IC Kokonoe mit dem Yamanami Highway verbindet. Seine 2 km lange Fläche besteht aus steilen Klippen, die das Tal bilden, das für seine Herbstfarben bekannt ist.

Von der Aussichtsplattform, die entlang der Klippe verläuft, können die Besucher einen Panoramablick auf die Ahorn- und Ginkgobäume genießen. In der Nähe gibt es auch andere Sehenswürdigkeiten wie die Kokonoe Yume Otsurihasi-Brücke und die heißen Quellen vom Kyusuikei Onsen.

Die Besucher können die wechselnde Landschaft des Urwaldes, einschließlich japanischer Tannen, japanischer Schierlings- und japanischer Judasbäume über alle vier Jahreszeiten hinweg beobachten. Der Ort ist 20 Autominuten vom Kokonoe Drehkreuz (IC) entfernt.

4. Fukiji Tempel

Der Fukiji-Tempel wurde in der Heian-Zeit für den Hohepriester von Usa Jingu gebaut. Der Tempel ist ein Nationalschatz und das darin enthaltene Amida-Nyōrai wird von der japanischen Regierung als wichtiges Kulturgut eingestuft.

Die Haupthalle des Fuki-ji-Tempels ist vielleicht das einfachste und eleganteste buddhistische Bauwerk, das in Japan zu finden ist. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist auch die älteste Holzstruktur in Kyushu.

Frontansicht des Fukiji Tempels
Frontansicht des Fukiji Tempels

Fuki-ji ist das ganze Jahr über schön anzusehen, aber vor allem dann, wenn die umliegenden Bäume in ihrem lebhaften Herbstlaub das Gebäude von seiner besten Seite zeigen.

Der Tempel steht zusammen mit der Phönix-Halle in Byodoin in Uji bei Kyoto und der Goldenen Halle in Chuson-ji in Hiraizumi unter Denkmalschutz. Alle drei sind dem Amidha-Buddha geweiht, doch im Gegensatz zu seinen reich verzierten und gefeierten Ebenbürtigen hat Fuki-ji heute einen Hauch von zeitabgetragener, ruhiger Schönheit.

Die Legende besagt, dass die Amidha-Statue in Fuki-ji aus einem riesigen japanischen Muskatnuss-Eibenbaum geschnitzt wurde. Der Rest des Baumes wurde für die Haupthalle und auch für die Statue von Daiitoku-Myo-o in Makiodo verwendet.

Der Tempel ist 30 Autominuten vom Bahnhof Usa entfernt.

5. Kuju Gebirge

Der Berg Kuju ist mit fast 1.800 Metern der höchste Berg der Insel Kyushu, was ihm auch den Spitznamen „Dach von Kyushu“ eingebracht hat. Er hat viele Gipfel, der höchste ist der Berg Nakadake mit 1.791 Metern Höhe. Ein Gipfel zieht vor allem Bergsteiger an, und das ist der Berg Taisen. Auf seinem Gipfel kann man die atemberaubenden Herbstfarben zusammen mit dem Anblick der wunderschöenen Berge genießen.

Das Kuju-Gebirge ist Teil des Aso-Kuju-Nationalparks und umfasst den höchsten Gipfel der Insel Kyushu. Die Berge sind von einem Netz von Wanderwegen durchzogen, die spektakuläre Ausblicke auf das vulkanische Terrain bieten. Zwischen Ende Oktober und Mitte November wird Kuju zu einem der besten Orte auf Kyushu, um Herbstfarben zu finden.

Das Kuju-Gebirge liegt am Yamanami Highway, der sich als Teil der attraktiven Trans Kyushu Route von Beppu nach Aso erstreckt. Die beiden Hauptwanderwege für das Kuju-Gebirge befinden sich am Makinoto-Pass und am Chojabaru-Besucherzentrum, die beide entlang der beliebten Straße liegen.

Das Gebirge liegt 40 Minuten mit dem Auto vom Kokonoe Drehkreuz entfernt.

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