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Home Japan entdecken Die 5 besten Soba-Restaurants in Tokyo

Alle Soba sind handgemacht und traditionell hergestellt

Die 5 besten Soba-Restaurants in Tokyo

Soba-Nudeln sind Tokyos ursprüngliches Fastfood, einfach zu kochen und ebenso einfach zu essen. Selbst in ihrer einfachsten Form sind sie sättigend und nahrhaft. Im besten Fall sind sie eine bemerkenswerte Delikatesse.

In früheren Zeiten wurden alle Soba-Nudeln ausgerollt und von Hand geschnitten. Heutzutage verwenden die meisten Sobayas (Soba-Läden) fabrikmäßig produzierte Nudeln in großen Mengen. Doch Kenner reisen weit, um bemerkenswerte Restaurants zu besuchen, die die Soba-Nudeln noch traditionell herstellen.

Tokyo bietet einen Haufen an Sobayas

Es gibt Soba-Restaurants in vielen verschiedenen Formen und Farben, manche elegant oder streng, andere familiengeführt und gemütlich, wieder andere im spätabendlichen Izakaya-Stil, in denen eine große Auswahl an Beilagen und Getränken zusätzlich serviert wird.

Mehr zum Thema:  Ramen, Soba und Co. - Japanische Nudeln im Überblick

Ob man die Nudeln lieber kalt, auf einem Bambustablett mit separatem Dip (Seiro Soba) serviert, mag oder heiß und in einer nahrhaften Brühe (Kake Soba) bevorzugt, ist völlig egal, denn es gibt eigentlich genug Restaurants in Tokyo, um gute Soba zu essen.

Fast jeder Bezirk hat mindestens ein Sobaya, das leckere Soba anbietet. Als Orientierung sind hier fünf Sobaya, die in Tokyo heiß begehrt sind und von Japanern immer gut besucht sind.

Edo Soba Hosokawa

Takashi Hosokawa bereitet seit über 30 Jahren Soba auf traditionelle Weise von Hand zu. Sein Ruf als einer der führenden Nudelmeister Tokyos war schon fest verankert, bevor er einen Michelin-Stern für sein gleichnamiges Restaurant in Ryogoku in der Nähe des Sumo-Stadions erhielt.

Neben seinen delikaten, schmackhaften Nudeln hat er auch eine kurze Speisekarte mit erstklassigen Beilagen. Eine seiner Spezialitäten ist Kamo-Nanban, Scheiben der Challans Entenbrust, serviert mit gegrilltem Negi-Lauch.

Auch sein Tempura ist hervorragend, vor allem die Sansai (essbare Wildpflanzen) im Frühling und Pilze im Herbst. Hosokawa nimmt keine Reservierungen entgegen. Man stellt sich einfach in die Schlange und wartet, bis in seinem kleinen, aber stilvollen Esszimmer ein Platz frei wird.

Wenig auf der Karte, aber dafür alles von höchster Qualität.
Wenig auf der Karte, aber dafür alles von höchster Qualität. Bild: edosoba-hosokawa.jp

Das Restaurant befindet sich in Kamezawa 1-6-5, Sumida-ku 130-0014. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website von Edo Soba Hosokawa.

Kyorakutei

Bei Kyorakutei in Tokyo sind die Soba eigentlich das Hauptereignis, aber was einen immer wieder zurücklocken wird, ist das abenteuerliche Angebot an Beilagen.

Das Sashimi ist ausgezeichnet und ebenso der Namero (grob gemahlener Fisch „Tartare“). Ebenso das Tempura, vor allem die Sommer-Chiayu, zarte Baby-Süßfische, die ganz gegessen werden.

Zu den Grillgerichten, auf die man einen Blick werfen sollte, gehört der Anago (Meeraal). Und es gibt immer guten Sake. Nach ein paar gemütlichen Gläsern fragt man sich vielleicht sogar, ob Kyorakutei nicht ein Izakaya ist, der Soba serviert und nicht umgekehrt.

Traditionell und einfach gehaltenes Restaurant.
Traditionell und einfach gehaltenes Restaurant. Bild: kyourakutei.com

Das Sobaya befindet sich in Kagurazaka 3-6, Shinjuku-ku 162-0825. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website von Kyorakutei.

Kanda Matsuya

Kanda Matsuya ist eine Legende unter den Restaurants Tokyo. Gegründet im späten 19. Jahrhundert, sind seine schönen Holzgebäude fast 100 Jahre alt, fast schon wie in einem Museum. Man sitzt mit Ellbogenhöhe an den traditionellen niedrigen Tischen.

Die Nudeln werden alle handgemacht in einer kleinen Kammer in der Mitte des Speisesaals und sie werden ohne große Zeremonie serviert.

Wenn man Lust zum Verweilen hat, dann kann man sich eine Flasche warmen Sake und ein paar Beilagen zum Knabbern bestellen, während man die Atmosphäre genießt. Es gibt in Tokyo keinen besseren Ort, um den Geschmack der altehrwürdigen Soba-Kultur der Stadt zu bekommen.

Das historische Gebäude läd zum Verweilen ein.
Das historische Gebäude läd zum Verweilen ein. Bild: kanda-matsuya.jp

Das Sobaya befindet sich in Kanda-Sudacho 1-13, Chiyoda-ku 101-0041.  Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website des Kanda Matsuya.

Osoba no Kouga

Mit seiner bescheidenen Größe mit nur 17 Sitzen und seiner unauffälligen Lage braucht Osoba no Kouga keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Nach fast 13 Jahren hat es sich unter Soba-Enthusiasten, die wissen, dass seine Nudeln die besten in der Gegend von Nishiazabu sind, einen soliden Ruf erworben.

Eines der typischen Gerichte von Kouga ist uni soba, seine feinen, handgeschnittenen Nudeln, die mit einer großzügigen Menge erstklassiger Seeigel aus Hokkaido belegt sind. Aber es steht nur dann auf der Speisekarte, wenn der Toyosu-Markt die höchste Qualität liefern kann.

Dasselbe gilt für die übrigen Gerichte. Man sollte auf saisonale Artikel, wie Matsutake-Kiefern-Pilze im Herbst und Sansai im Frühling einen Blick werfen. Ein paar Mal im Jahr bietet Kouga sogar eine leichte Ramenschüssel als Abwechslung für seine treuen Kunden an.

Das Osoba no Kouga ist das beste Sobaya in der Gegend.
Das Osoba no Kouga ist das beste Sobaya in der Gegend. Bild: osobanokouga.com

Osoba no Kouga befindet sich in Nishiazabu 2-14-5, Minato-ku 106-0031. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website des Restaurants.

Tamawarai

Was macht den Unterschied zwischen gutem Soba und großartigem Soba aus? Die Qualität des Buchweizens. Top-Sobayas werden für jede Charge frisch gemahlen.

Aber die Leute von Tamawarai in Tokyo gehen noch einen Schritt weiter, indem sie tatsächlich in die Präfektur Tochigi fahren, um einen Teil des verwendeten Getreides anzubauen und zu ernten. Die gleiche Aufmerksamkeit wird auch den delikaten Nudeln und der kurzen Vorspeisenkarte geschenkt.

Man sollte den hausgemachten Tofu mit cremiger Yuba (Sojamilchschale) oder den Yakimiso, eine umamireiche Pastete aus frischem Buchweizenkorn gemischt mit Negi und Miso, die goldbraun gegrillt wird nicht verpassen.

Beide passen perfekt zu dem Sake, den man bei Ankunft vielleicht braucht, um sich wiederzubeleben. Tamawarai nimmt keine Reservierungen entgegen, die Schlangen vor der Tür können über eine Stunde lang sein.

Das Tamawarai befindet sich in Jingumae 5-23-3, Shibuya-ku 150-0001. Leider hat das Sobaya keine offizielle Website.

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