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Ein unverwechselbares Stadtbild

Die besten Fotospots in Hakodate

Hakodate liegt im Süden von Japan nördlichster Präfektur Hokkaido und ist die Endstation des Tohoku-Hokkaido-Shinkansens, so dass die Stadt auch von Tokyo aus sehr einfach zu erreichen ist.

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Gleichzeitig ist Hakodate auch eine der am meisten unterschätzten Städte Japans. Als erster Hafen, der 1854 für den Außenhandel geöffnet wurde, hat die Stadt ein ausgeprägtes internationales Flair. Diese frühen Jahre des Handels mit Ländern wie England, den Niederlanden oder Russland führten dazu, dass dort viele internationale Siedler Gebäude und Kirchen im westlichen Stil errichteten.

Hokodate: Von Natur und Geschichte geprägt

Diese sind in Hakodate noch immer prominent vertreten und stehen seit 2008 auch unter Denkmalschutz.

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Darüber hinaus wird dieses unverwechselbare Stadtbild durch die geografische Lage Hakodates aufgewertet, da es vom Meer umgeben und durch mehrere Hügel geprägt ist. Von diesen Hügeln aus können Sie einige auffällige Ausblicke genießen. Ein besonderer Blick auf moderne Wohnhäuser wird geboten, in deren Entwürfen einst Modernes mit alter europäischer Architektur vermischt worden ist, akzentuiert von einem Hintergrund, der sowohl das Meer als auch die Berge umfasst.

Es ist eine einzigartige Szenerie, die sowohl von der Natur als auch von der Geschichte geprägt ist – eine, die sogar noch besser wird, wenn Sie sie bei einem wunderschönen Sonnenuntergang oder in der Nacht einfangen. Die beiden bekanntesten Fotospots der Stadt sind der Hachiman-Zaka und die Aussichtsplattform auf dem Berg Hakodate.

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Während Sie bei ersterem ein wunderschönes Bild mit Blick auf die Stadt und die Bucht aufnehmen können, bietet Ihnen letzteres die Möglichkeit für eine wirklich spektakuläre Nachtaufnahme.

Tatsächlich wurde der Berg Hakodate zusammen mit Hongkong und Neapel als eine der drei besten Nachtansichten der Welt ausgezeichnet. Mit einer einzigartigen Mischung unterschiedlichster Architekturstile, die Ihnen das Gefühl gibt, zurück in der japanischen Meiji-Zeit zu sein, sowie modernen Gebäuden ist Hakodate unglaublich fotogen.

In diesem Artikel zeigen wir die absolut besten Spots für das perfekte Foto. Schnappen Sie sich also Ihre Kameras und genießen Sie Ihren Aufenthalt.

Berg Hakodate

Die Aussicht vom Berg Hakodate ist nicht nur nachts wunderschön.

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Mit 334 Metern Höhe bietet der Berg Hakodate den perfekten Aussichtspunkt für einen weiten Blick über die Stadt, die Bucht und die umliegenden Berge.

Mit der Seilbahn vom Fuß aus sind es nur ca. 3 Minuten bis zur Aussichtsplattform ganz oben. Besonders eindrucksvoll ist die Aussicht nachts, wenn die Lichter der Stadt rechts von der Schwärze der Tsugaru-Straße und links von der Hakodate-Bucht eine Szenerie bilden, die sonst nirgendwo so zu finden ist.

Dieser einzigartige Kontrast ist einer der Gründe, warum der Ort zu den drei besten Nachtansichten der Welt gewählt worden ist.

Hachiman-Zaka

Hachiman-Zaka

Der Hachiman-Zaka erstreckt sich vom Kanamori Red Brick Warehouse an der Uferpromenade bis zum Fuß des Berg Hakodate. Wenn das Wetter mitspielt, ist es möglich, alles von den malerischen Kopfsteinpflasterstraßen vor Ihnen bis hin zur Bucht zu sehen.

In der Bucht könnte ein besonderes Boot namens Mashumaru Ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen – es ist eine Fähre, die in ein Museum umgewandelt wurde und an die heute eingestellte Verbindung zwischen Aomori und Hakodate erinnert.

Während Hakodate für seine vielen Hügel und Pisten bekannt ist, besticht der Hachiman-Zaka definitiv durch seine großartige Aussicht.

Seien Sie nicht überrascht, Filmteams in der Umgebung zu sehen, da es ein beliebter Ort ist, um Werbespots sowie Fernsehsendungen und Filme zu drehen.

Chachanobori

Chachanobori

Etwa zehn Minuten zu Fuß von der Straßenbahnhaltestelle Jujigai entfernt hat man mit der sogenannten Chachanobori einen weiteren Berghang, der von oben einen spektakulären Blick auf Hakodate bietet.

Das Wort „Chacha“ stammt aus der Ainu-Sprache der Ureinwohner von Hokkaido und bedeutet „alter Mann“ – eine Hommage an das Aussehen der Menschen beim Erklimmen dieses steilen Hanges. Die Kopfsteinpflasterstraße ist etwa so schmal wie die Breite eines Autos, weist aber mehrere einzigartige Gebäude auf.

Besonders erwähnenswert sind die zahlreichen Beispiele byzantinischer Architektur, darunter die orthodoxe Kirche von Hakodate, die für ihr markantes grünes Dach bekannt ist.

Moderner ist dagegen die St. John’s Kirche, die sich durch ihre vier geschwungenen Bögen in Kreuzform auszeichnet.

Anama Küste

Anama Küste

„Wenn ihr einen wirklich spektakulären Sonnenuntergang erleben möchten, müsst ihr an die Anama Küste gehen“ – wundern Sie sich nicht, wenn die Einheimischen von Hakodate Ihnen diese Empfehlung häufig nicht geben.

Um zu der Küste zu gelangen, nehmen Sie den Bus 9 oder 43 nach Funamicho und laufen Sie dann etwa 15 Minuten die Straße hinunter zum sogenannten Ausländerfriedhof. Von dort biegen Sie in Richtung Meer ein und gehen die Schotterstraße hinunter, um zur malerischen Anama Küste zu gelangen.

An einem perfekten Tag können Sie den farbenfrohen Himmel über dem Meer und mit etwas Glück sogar eine Delfinschule im Wasser entdecken!

Hakodate bietet ein Stadtbild wie kein anderes in Japan und dieser Artikel stellt einige der schönsten Orte vor, damit Sie Hakodates einzigartige Mischung aus historischer Architektur und modernen Gebäuden genießen können.

Sobald das Reisen nach Japan wieder möglich ist, können wir nur empfehlen, Hakodate zu Ihrem Reiseplan hinzuzufügen. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite.

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