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DIGITAL ART MUSEUM eröffnet in Tokyo

Auf Skiern schneebedeckte Gebirge hinabrauschen, in schwindelerregender Höhe eine Hochhausschlucht auf einem Brett überqueren oder vor Dinosauriern davonlaufen – das Erleben virtueller Abenteuer gehört in Tokyo bereits zum festen Freizeitprogramm.

Mit zahlreichen VR-Erlebnisparks bietet die Metropole bereits eine große Auswahl täuschend echter Erlebnisse. Seit dem 21. Juni setzt das MORI Building DIGITAL ART MUSEUM: teamLab Borderless einen neuen Maßstab in Sachen digitales Entertainment und verbindet dabei Kunst und Erlebnis auf einzigartige Weise miteinander.

Besonderes Highlight:

Es gibt keine räumlichen Grenzen für die Kunstwerke. Diese können die Installationsräume verlassen, sich in Gängen bewegen und mit anderen Werken kommunizieren, sogar mit ihnen verschmelzen.

Das Digital Art Museum liegt im Stadtteil Odaiba und ist eine Gemeinschaftsinitiative von Mori Building, einem bekannten Förderer von Kultur und Kunst, und teamLab, einer Kreativgruppe, die die digitalen Technologien zur Darstellung von Kunst nutzt. 520 Computer und 470 Projektoren verteilen sich auf die insgesamt 10.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche, die fünf unterschiedliche Welten beherbergt. Sie lädt Besucher ein, Teil der interaktiven Installationen zu werden – ganz ohne VR-Brille.

Borderless World

Bild: teamLab Borderless

In der Borderless World durchqueren die digitalen Kunstwerke den Raum, bewegen sich in den Gängen, kommunizieren mit anderen Installationen und verschmelzen manchmal mit ihnen. Diese Installationen haben keine Grenzen zu anderen Werken und die Besucher werden gleichzeitig Teil der Inszenierung.

teamLab Athletics Forest

Der teamLab Athletics Forest ist ein neuer Kreativraum, der das Wachstum des Hippocampus des Gehirns fördert und das räumliche Bewusstsein schult. Er basiert auf dem Konzept, die Welt anhand des Körpers zu verstehen und dreidimensional zu denken. Besucher erwartet eine 3D-Boulder-Herausforderung und das Boing Boing Universe, in dem herumspringende Entdecker hoch hinaus oder tief einsinken können. Hinzu kommt ein Kletterwald sowie ein schwereloser Raum voller dreidimensionaler Lichtbewegungen, eine nach außen gedrehte Welt und ein großer 3-D-Raum mit unterschiedlich hohen Neigungen.

Future Park

Der Future Park ist ein Bildungsprojekt und ein Experimentierfeld für gemeinsame Kreationen. Ziel dieses Ausstellungsbereichs ist die Förderung und Veränderung von Beziehungen zwischen Menschen im selben Raum. Aufgrund der technologischen Entwicklung und der ständigen Präsenz von Smartphones im Alltag soll durch gemeinsame Aktivitäten im Future Park das gemeinschaftliche Gefühl aber auch kreatives Denken wieder gestärkt werden.

Forest of Lamps

Im Forest of Lamps tauchen Besucher in ein besonderes Lichtermeer ein: Zu Beginn erstrahlt die dem Besucher am nächsten hängende Lampe hell und löst eine Kettenreaktion aus, indem das Licht über die beiden nächstgelegenen Lampen wandert und sich kontinuierlich ausbreitet. Sobald das Licht alle Leuchten passiert hat, kehrt es zur ersten Lampe zurück. Interessant wird es für den Betrachter, wenn eine weitere Person den Raum betritt, da das Licht auf menschliche Interaktion reagiert. So werden Besucher sich der Anwesenheit anderer im selben Raum bewusst, sobald das Licht von einer anderen Seite des Raumes wandert.

EN TEA House

Besucher des EN TEA House können traditionell zubereiteten grünen Tee genießen, der in der Provinz Hizen angebaut wird. Besonderes Highlight ist eine digitale Blume, die in der Teetasse erblüht, sobald das Heißgetränk eingegossen wird. Diese Blumen blühen solange sich Tee in der Tasse befindet.

Weitere Informationen zum MORI Building DIGITAL ART MUSEUM: teamLab Borderless unter https://borderless.teamlab.art/ und zu Tokyo unter www.gotokyo.org.

Unser Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

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