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Eindrücke aus Japan: Burg Okayama

Die Stadt Okayama ist gut geeignet für einen Zwischenstopp auf einer Reise durch Japan, liegt sie doch auf der Strecke zwischen Hiroshima und Osaka und bietet eine Anbindung auf Japans kleinste Hauptinsel Shikoku. Doch was gibt es dort zu sehen? Heute zeigen wir euch die Burg Okayama.

Die Burg Okayama (岡山城, Okayamajō) ist aufgrund ihres schwarzen Erscheinungsbildes auch unter dem Namen Krähenburg (鳥城, Ujō) bekannt. Der Bau wurde unter dem Fürst Hideie Ukita durchgeführt und dauerte acht Jahre. 1597 wurde die Burg fertiggestellt, jedoch fiel sie wie viele andere japanische Gebäude den Bombenangriffen des zweiten Weltkrieges zum Opfer. 1966 wurde das Hauptgebäude wieder aufgebaut. Nur ein Gebäude ist noch im Original erhalten: der Tsukimi Yagura (月見櫓), übersetzt Mondblick-Turm, der zurück in das Jahr 1620 datiert werden kann.

Entlang der Burg fließt der Asahigawa, der einst als Burggraben zum Schutz vor Feinden genutzt wurde. Auf der gegenüberliegenden Uferseite wurde, nachdem die Ikeda-Familie die Burg übernommen hatte, im 17. Jahrhundert der Koraku-en (後楽園) erbaut. Dieser Garten gehört zu den schönsten drei Landschaftsgärten Japans. Vom obersten Stockwerk der Burg kann man den Garten sehen. Auch der Burggarten lädt zu einem Spaziergang ein.

Das Hauptgebäude der Burg Okayama besteht aus sechs Etagen. Die Innenausstattung ist recht modern und man findet dort historische Ausstellungen zur Geschichte und dem Bau der Burg. In der zweiten Etage kann man sich kostenfrei wie ein Fürst oder eine Prinzessin einkleiden lassen. Eine gute Chance ein paar Fotos im Kimono zu machen. In der ersten Etage hat man die Möglichkeit für zusätzliche Kosten von ¥ 1,230 eine japanische Keramik herzustellen. Eine Pause kann man im burgeigenen Café einlegen, wo es unter anderem grünen Tee und süße Speisen zu kaufen gibt. Auch ein Souvenirshop befindet sich auf dieser Ebene.

Die Burg ist täglich von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet ¥ 300. Falls gerade eine besondere Ausstellung stattfindet, kann sich der Preis allerdings erhöhen. Wenn man am selben Tag auch noch einen Besuch des Gartens Koraku-en plant, sind auch Kombi-Tickets für beide Attraktionen für ¥ 560 erhältlich.

Vom Bahnhof Okayama sind es etwa 1,5 Kilometer Richtung Osten bis zur Burg. Diese kann man in etwa 25-30 Minuten zu Fuß erreichen, aber es fahren natürlich auch Busse und Straßenbahnen in Richtung der Burg.

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2 Kommentare

  1. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, gab es bei dem Cafe in der Burg noch eine Besonderheit für „Detektiv Conan“-Fans: Das Lokal diente wohl als Kulisse für eines der Conan-Specials.

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