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Eindrücke aus Japan: Gotokuji Tempel in Tokyo

Jeder, der sich für Japan interessiert, trifft früher oder später auf die Figur einer winkenden Katze, welche sich im Japanischen Maneki Neko (招き猫) nennt. Man sieht sie oft in Restaurants oder Shops aber auch im Alltagsleben, denn man glaubt, dass diese Katzenfigur Glück, Gäste und Geld herbei winkt. Vor allem am Gotokuji Tempel im Westen Tokyos findet man sehr viele dieser Figuren, denn dort soll der Geburtsort der Maneki Neko sein.

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Um den Gotokuji Tempel (豪徳寺) im Tokyoter Gebiet Setagaya ragt sich eine Legende aus der Edo-Zeit. Natürlich gibt es auch andere Erzählungen um die Herkunft der Maneki Neko, aber diese ist eine der bekanntesten.

Im 17. Jahrhundert lebte in dem herunter gekommenen Tempel ein armer Priester zusammen mit seiner Katze. Er sagte ihr, dass sie ihm Glück bringen soll, um sich für das Essen, was er mit ihr teilte, zu bedanken. Eines Tages zog der Herrscher von Hikone mit seinen Samurai an dem Tempel vorbei. Er sah die Katze am Eingang sitzt und entschloss sich dort eine Rast einzulegen. Der Priester bot ihnen Tee an und als sie dort ruhten, brach ein schweres Gewitter herein. Dankbar, dass die Katze ihn davor geschützt hatte, gab der Herrscher dem Tempel zahlreiche Geschenke und so konnte dieser wieder aufgebaut werden.

Der Gotokuji Tempel ist nicht sehr bekannt und nur wenige Touristen verirren sich dorthin, weshalb es dort meist sehr ruhig ist. Nicht das übliche Gedränge, welches man von den berühmten Schreinen wie den Sensoji Tempel und Meiji Jingu im Herzen Tokyos kennt. Auch das eigentliche Areal mit dem kleinen Katzentempel und den vielen Figuren befindet sich ein Stück im Hintergrund. Dort stehen sie in verschiedenen Größen und winken sich sofort in das Herz des Betrachters. Natürlich kann man sich im Verwaltungsgebäude der Tempelanlage auch eine Maneki Neko zum Mitnehmen oder dort hinstellen kaufen.

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