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Eindrücke aus Japan: Sanddünen in Tottori

Wusstet ihr schon, dass es in Japan eine kleine Wüste gibt? Diese befindet sich in der Präfektur Tottori und ist gleichfalls die Hauptattraktion dieser Region.

Die Tottori Sanddünen, auf Japanisch Tottori Sakyu (鳥取砂丘), sind die größten dieser Art in Japan und ein Teil des Sanin-Kaigan-Nationalparks. Von Norden nach Süden erstrecken sie sich entlang der Küste über 16 Kilometer, in die Ost-West-Richtung ins Inland etwa 2 Kilometer. In mitten der Sanddünen erstreckt sich ein etwa 50 Meter hoher Hügel, der einen beeindruckenden Blick auf das japanische Meer ermöglicht.

Die Sanddünen haben sich bereits über tausende von Jahren entwickelt. Es wird davon ausgegangen, dass der Sand durch den Fluss Sendai-gawa an die Küste transportiert wurde. 1955 wurden sie zum Naturdenkmal erklärt. Auch heute noch bewegen sich die Sanddünen leicht durch die Windströmungen und ändern ihre Form.

Für Touristen wurde einen gesonderten Eingang zu den Dünen errichtet, wo es Restaurants und Souvenirläden gibt. Natürlich ist es, wie für eine Wüste typisch, auch möglich Erinnerungsfotos auf einem Kamel zu schießen oder einen kleinen Ausritt auf diesen Tieren zu machen. Auch Paragliding und Sandboarding wird von örtlichen Firmen angeboten.

Vom Zentrum der Stadt Tottori, die auch Verwaltungssitzes der Präfektur ist, benötigt man mit dem Stadtbus etwa 20 Minuten zu den Sanddünen. Dieser fährt meist stündlich vom Busplatz vor der Tottori Station. An Wochenende, Feiertagen und in den Sommerferien fährt zudem der Kirin Jishi Loop Bus.

In der Nähe der Dünen befindet sich das Tottori Sandmuseum. Dort finden jährlich wechselnde Ausstellungen mit riesigen Sandskulpturen statt. Das Thema ist meist ein Land oder eine besondere Region und somit finden sich dort Künstler aus der gesamten Welt ein. In der Galerie unten seht ihr Bilder von der Ausstellung 2014 mit dem Thema Russland. 2016 ist die Thematik Südamerika. Zum Besuch geöffnet ist das Museum von Mitte April bis Anfang Januar des Folgejahres. Im Anschluss wird die nächste Ausstellung vorbereitet.

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