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Die Welt auf einem Teller

Exotische Gaumenfreuden aus Tokyo, Kroatien, Puerto Rico und Co., die auf der Zunge zergehen

Dass gutes Essen Balsam für die Seele ist, wissen wir nicht erst seit gestern. Doch gerade jetzt versüßen uns kulinarische Köstlichkeiten den Alltag nach dem Motto: Essen gut, alles
gut. Was lassen sich also die Puerto Ricaner zu Mittag und die Monegassen als Dessert schmecken?

Welche Spezialitäten kommen in Tokyo auf den Teller und was hat es mit den Südsteirischen Buschenschänken auf sich? Wir klären Sie auf und nehmen Sie mit auf eine kulinarische Reise – bon appétit!

Südsteirische Buschenschänken: Authentisch schlemmen

Der Buschenschank gehört zur Südsteiermark wie der Biergarten zu Bayern. Kein Besuch in der südösterreichischen Region führt also vorbei an den beliebten Ausflugslokalen, die meist zu einem Weingut gehören und mit familiärer Herzlichkeit betrieben werden.

Südsteiermark_Buschenschank (c) Tourismusverband Südsteiermark_Tom Lamm
Südsteiermark_Buschenschank Bild:_ Tourismusverband Südsteiermark Tom Lamm

Das Besondere am Buschenschank: Die Ausgabe von warmen Speisen ist ausdrücklich verboten. Somit kommen lediglich kalte Köstlichkeiten aus eigener oder bäuerlicher Produktion auf den Tisch.

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Die Auswahl an regionalen Spezialitäten ist umfangreich und reicht von deftigen Brettljausen (Brotzeit) über den typischen Käferbohnensalat mit steirischem Kürbiskernöl bis hin zu süßen Leckereien wie Buchteln oder Strudeln.
www.suedsteiermark.com/de/Verkosten-Geniessen/Gastronomie/Buschenschaenke

Gelebte Fusionsküche: Acajou Beach Resort Praslin, Seychelles

Auf den Seychellen spiegelt Essen die einzigartige Inselkultur wider: ein farbenfroher, würziger Mix aus aller Welt, kombiniert mit einheimischen Früchten und frischem Fisch und Meeresfrüchten aus dem Indischen Ozean.

Acajou Beach ResortSeychelles Herzen
Acajou Beach ResortSeychelles Herzen Bild: Acajou Beach Resort

Die kreolische Küche wurde geprägt von den exotischen Gewürzen Indiens, asiatischen Currys, von pikanten Akzenten aus dem Orient und der europäischen Küche – allen voran französische Einflüsse. Auf den Seychellen ist die moderne Fusionsküche somit gelebte Tradition.

Im Acajou Beach Resort Praslin vereinen sich alle Geschmacksnuancen im regionstypischen Oktopus-Curry oder in ausgefallenen Dessertvariationen, die nicht nur mit Herz zubereitet werden, sondern auch alle Herzen berühren. www.acajouseychelles.com #acajouseychelles

Dinarobin Beachcomber Golf Resort & Spa: Japanische Köstlichkeiten auf Mauritius

„Umami“ heißt übersetzt „angenehm, herzhafter Geschmack und ist – zusammen mit süß, sauer, bitter und salzig – einer der fünf etablierten Grundgeschmacksarten in Japan, die im frühen 20. Jahrhundert entdeckt wurden.

Dinarobin Beachcomber Golf Resort & Spa UMAMI
Dinarobin Beachcomber Golf Resort & Spa UMAMI. Bild: Dinarobin Beachcomber Golf Resort and Spa

Im gleichnamigen Restaurant des Dinarobin Beachcomber Golf Resort & Spa, in dem edle Materialien wie Holz und Stein präsent sind, wird asiatische Fusionsküche serviert. Eine offene Küche ermöglicht es den Gästen, die Köche bei der Zubereitung der Spezialitäten zu beobachten, jede ein kleines Kunstwerk in sich. www.beachcomber.com #Beachcomberexperience

Amezaiku in Tokyo: Zu süß zum Vernaschen

Sie sind klein, filigran und ähneln kleinen Kunstwerken aus Glas. Doch es handelt sich hierbei um Zucker. Amezaiku ist eine mehr als tausend Jahre alte japanische Handwerkstradition, bei der geschmolzener Zuckersirup in liebevoller Handarbeit in Form gebracht wird – ein heißes Unterfangen!

Amezaiku Tokyo
Amezaiku Tokyo. Bild: Tokyo Convention & Visitors Bureau

Dabei entstehen beeindruckende Formen und Figuren wie Goldfische, Pandas, Kraniche oder Blumen. In Japans Hauptstadt wird diesem fast ausgestorbenen Handwerk durch eine Gruppe weniger verbliebener Künstler neues Leben eingehaucht, denn die kleinen Zuckerkunstwerke erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Im Laden von Takahiro Yoshihara in Tokyos Stadtteil Bunkyo können sich Besucher mit jeder Menge süßer Mitbringsel eindecken oder dem Meister bei der Herstellung über die Schulter blicken.
www.gotokyo.org | www.tokyotokyo.jp

Tradition im Magen: Kulinarik auf Puerto Rico

Die Schönheit der Speisen Puerto Ricos liegt in der Tradition, dem Kulturgut und Heimatgefühl sowie der Lebenslust, die mit einer großen Portion Wohlgefühl vom Gaumen in den Magen transportiert werden.

DPR_Spoon Food Tours San Juan (c) Discover Puerto Rico
Spoon Food Tours San Juan. Bild: Discover Puerto Rico

Ob an einem normalen Wochentag oder zu besonderen Festen: Die Küche dieser karibischen Destination ist ein Tribut an ihre Vergangenheit, die von kulinarischen Einflüssen afrikanischer und spanischer Einwanderer sowie des Taíno-Volks geprägt ist.

Zu den typischen Speisen, die auch mit moderner Finesse in erstklassigen Restaurants angeboten werden, gehören unter anderem Mofongo (zerdrückte grüne Kochbananen mit Zwiebeln), Arroz con Agules (Reis mit Erbsen und Schweinefleisch) und Alcapurrias (frittierte Krapfen aus Taro und grünen Kochbananen mit Fisch oder Hackfleisch gefüllt). Rezepte zu Spezialitäten aus Puerto Rico und virtuelle Kochkurse gibt es unter www.discoverpuertorico.com/virtual-vacay.

Rožata in Kroatien: Süßspeise für jedermann

Die Rožata gilt als beliebte Süßspeise an der Adria und ist mit der Crème Caramel vergleichbar. Sie ist in ganz Kroatien verehrt und wird daher sowohl in Imbissstuben als auch in Edelrestaurants zubereitet und verköstigt.

Kroatien © Fotograf Maja Danica Pecanic _CNTB
Kroatien © Fotograf Maja Danica Pecanic CNTB

In zahlreichen Haushalten dient sie als süßer Abschluss eines üppigen Mittagsmahls. Wie viele andere Süßspeisen, die von Generation zu Generation überliefert wurden, wird auch die Rožata aus einfachen Zutaten hergestellt: Milch, Eier und Zucker verbinden sich zu einer cremig-erfrischenden Nachspeise.

Für das einzigartige Aroma sorgt Rosenlikör, dem diese Süßspeise auch ihren Namen verdankt. Da es sich um eine kalte und feste Creme handelt, ist die Rožata im Sommer besonders beliebt.
www.croatia.hr/de-DE/erlebnisse/gastronomie-und-onologie/dalmatien-dubrovnik/rozata

Crêpe Suzette in Monaco: Genuss mit Geschichte

Hauchdünn, fruchtig flambiert und leicht beschwipst: Crêpe Suzette ist eines der Lieblingsdesserts der französischen Küche. Tatsächlich wurde die süße Nachspeise im Fürstentum Monaco erfunden – zufällig durch einen kleinen Unfall in der Küche und eine royale Liebesgeschichte.

Ende des 19. Jahrhunderts war der Prinz von Wales, späterer König Edward VII. von England, ein gern gesehener Gast in Monaco.

Crêpe Suzette © MONTE-CARLO Société des Bains de Mer
Crêpe Suzette © MONTE-CARLO Société des Bains de Mer

Als der Prinz eines Tages sein Mittagessen im Café de Paris Monte-Carlo einnahm, war Küchenchef Carpentier gerade dabei, Pfannkuchen mit Likör zuzubereiten – doch plötzlich schossen ungewollt Flammen aus seiner Pfanne. Der Prinz – entzückt von diesem Spektakel und in einem Anflug von Edelmut – bat darum, die Speise nach der jungen Frau zu benennen, die ihm beim Mittagessen Gesellschaft leistete. Ihr Name war Suzette. www.visitmonaco.com/de

Exotische Schönheiten: Zu Tisch auf La Martinique Rudy Réclair kombiniert die Raffinesse der französischen Küche mit den Gepflogenheiten und kulinarischen Traditionen der Karibik.

Der Küchenchef aus dem Vier-Sterne-Hotel-Restaurant Plein Soleil im Ort Le François auf La Martinique zaubert seinen Gästen tagtäglich seine schönsten Kreationen auf den Teller: von pochierter Languste über Räucherlachs, verfeinert mit dem für Martinique typischen Zuckerrohrsirup, bis hin zur Banane an Vanillesauce.

2019 wurde Réclair, gebürtiger Martiniquais, vom Restaurantführer Gault & Millau zum besten Koch der Antillen gekürt und auch in diesem Jahr ist sein Name erneut unter den Nominierten zu finden. www.de.martinique.org/

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