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Geschichte Japans – Altsteinzeit

In dieser neuen Artikelserie beschäftigen wir uns mit den Epochen Japans. Den Anfang macht dabei die Altsteinzeit, die manchmal auch sendoki jidai (先土器時代) genannt wird. Lange Zeit glaubte man, dass es keine richtige Steinzeit in Japan gegeben hat, doch durch einige Fundstücke wurde diese Theorie widerlegt. Die genaue Länge der Altsteinzeit kann trotzdem nicht bestimmt werden und man geht daher von ca. 40.000-28.000 BC bis 14.500-10.500 BC aus, wobei einige das Ende der Altsteinzeit sogar auf 7.500 BC setzen.

Was allgemein akzeptiert zu sein scheint ist, dass die ersten Bewohner Japans Immigranten von Nord- und Südostasien waren. Damals gab es zwischen dem Inselstaat und Asien noch Landbrücken; vor allem über Korea und Kyūshū, aber auch Hokkaidō wanderten die Menschen ein.

Doch es kamen nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, wie z.B. riesige Rehe, elchähnliche Tiere und Mammuts.

Durch die ansteigenden Temperaturen, stieg auch der Meeresspiegel und überflutete die Landbrücken. Zum Glück der heutigen Archäologie und Forschung, herrschten zu dieser Zeit besonders viele Vulkanaktivitäten, wodurch viele Werkzeuge erhalten geblieben sind.

Somit weiß man beispielsweise, dass die Kantō-Region damals die beste Lebensqualität bot. Es gab fünf große Flüsse, viele Quellen und kleinere Flüsse, genug Stein und Kies für Werkzeuge, und durch die umliegenden Berge war man ausreichend geschützt. Außerdem war der Winter zu dieser Zeit noch sehr mild.

Die meisten Werkzeuge bestanden aus Sandstein oder Schiefer, aber sogar welche aus Obsidian wurden gefunden. Da dieses Material nur viele Kilometer entfernt vorkam, wird angenommen, dass Jäger mit anderen gehandelt haben, wenn sie unterwegs waren.

Abgesehen von den Werkzeugen wurden auch Steine gefunden, deren Farbe und Abnutzung vermuten lässt, dass sie mithilfe von Feuer erhitzt, und danach zum Kochen des Fleischs benutzt wurden. Neben dem Fleisch der Tiere, bestand die damaligen Hauptnahrungsmittel aus Pflanzen, Nüssen und Beeren.

Zwischen 10.500 und 7.500 BC gab es noch einmal einen kleinen Temperaturfall, worauf ein sehr starker Anstieg folgte. Es wurde so warm, dass sowohl Tiere als auch Menschen in die höher gelegenen Gebiete ziehen mussten, um in den Höhlen Schutz vor der Hitze zu suchen. Auf dem Weg dorthin töteten Jäger viele der langsamen Tiere und einige Arten, die sich nicht anpassen konnten, starben aus.

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