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Perioden der japanischen Geschichte – Die Yayoi Periode

Wenn man an die Geschichte Japans denkt, denkt man unweigerlich an Samurais. In dieser Artikelreihe möchten wir euch die Geschichte Japans, von der Bronzezeit, über die Ära der Samurai, bis zur Neuzeit näherbringen, und interessante Daten und Fakten aufzeigen. Los geht es mit der Yayoi Periode.

Bevor wir mit dem heutigen Thema der Yayoi-Periode beginne, möchten wir noch ein paar Worte zur Entstehung der japanischen Inseln verlieren. Wie wir heute wissen liegen die japanischen Inseln auf dem Pazifik, am Rande Ostasiens. Doch wusstet ihr, dass Japan zu den Eiszeiten mit der koreanischen Halbinsel durch eine Landbrücke verbunden war? So gelangten damals die ersten Menschen auf die japanischen Inseln.

Nach dem Ende der Eiszeit schmolzen große Eismassen, welche eine Erhöhung des Meeresspiegels mit sich brachten. Die Landbrücke ging also förmlich unter und so trennte sich das heutige Japan von der koreanischen Halbinsel.

Rekonstruierte Hütte aus der Yayoi-Periode – Wikimedia commons

Die Yayoi-Periode Japans beginnt um 400 v. Chr. und endet ungefähr 200 n. Chr. und brachte große Veränderungen ins Land. Eine Welle von Immigranten aus dem asiatischen Festland strömte nach Japan, diese tragen heute den Namen Yayoi und haben ihren Ursprung in Nordchina.

Mehr zum Thema:  Perioden der japanischen Geschichte - Die Perioden Kofun & Asuka

Die Yayoi führten eins in Japan bislang unbekannte, jedoch für damalige Verhältnisse hocheffiziente Technik des Reisanbaus ein. Große Mengen an Reis konnten nun in verhältnismäßig kurzer Zeit angebaut werden, und kleine Gemeinden wuchsen so über eine geraume Zeit zu eigenen kleinen Königreichen heran.

Außerdem etablierten die Yayoi eine neue Religion, welche sich über lange Zeit zur Religion entwickelte, die wir heute als Shinto kennen. Doch dauerte es sehr lange, bis sich der Begriff des Shinto zum Namen der Religion entwickelte.

Bronzehandwerk, Dotaku Bronzeglocke, aus der Yayoi-Periode – By PHGCOM (self-made, photographed at Musee Guimet) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons
Die Yayoi lebten zu ihrer Zeit in Clans, die sogenannten Uji. Sie repräsentierten damals die höchste Bevölkerungsschicht. Jeder Kopf eines Clans fungierte als Kriegsherr und Priester. Jeder Uji wurde mit einem bestimmten Gott assoziiert, und der Kopf eines jeden Clans war für diesen Gott verantwortlich. Alle Zeremonien zu Gunsten dieses Gottes wurden von dessen ausgeführt, oder fanden unter seiner Leitung statt.

Wurde ein Uji von einem anderen erobert, so wurde dessen Gott in die eigenen religiösen Praktiken „absorbiert“. Aus diesem Prinzip entwickelte sich über geraumer Zeit eine komplexe Hierarchie der verschiedenen Götter. Viele dieser Götter, der sogenannten Kami, spielen selbst heute in der Shinto-Religion eine große Rolle.

Aus kleinen Konflikten entstanden über die Jahre kleine Staaten die von den Uji regiert werden. Doch der japanische Staat sollte aus der Yamato Halbinsel hervorgehen, welche ab 200 n.Chr. nachhaltig von chinesischem Einfluss geprägt werden sollte. Denn an die Yayoi-Zeit schließt die Asuka-Periode an, welche wir im nächsten Teil näher beleuchten werden.

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