Stats

Anzeige
Home Japan entdecken Ghost in the Shell erhält einzigartige Noh-Umsetzung

Mit VR-Technik entsteht ein einzigartiges Stück

Ghost in the Shell erhält einzigartige Noh-Umsetzung

Der Anime und Manga Ghost in the Shell ist wohl eins der bekanntesten Science-Fiction-Meisterwerke Japans. Nun erhielt der Manga eine sehr ungewöhnliche Umsetzung, nämlich als Noh Theater. Das traditionelle Theater hat dafür einen modernen Anstrich bekommen, um der Geschichte gerecht zu werden.

Die erste Aufführung von Ghost in the Shell war bereits Ende August zum ersten Mal als Vorschau im Setagaya Public Theatre in Tokyo zu sehen. Beim Noh selbst handelt es sich um eine 700 Jahre alte Kunstform. Sie zeichnet sich durch Masken aus, die die Darsteller tragen. Stücke verlaufen dabei relativ steif nach einem strengen traditionellen Ablauf.

Forscher helfen mit der Technik

Für Ghost in the Shell hat sich der Filmregisseur Shutaro Oku deswegen etwas Moderneres einfallen lassen. Das ganze Stück wird von VR Technik unterstützt, die den futuristischen Ton der Geschichte unterstreicht. Oku wollte nach eigenen Angaben die Essenz von Menschen und virtueller Realität durch die Zusammenarbeit des monumentalen japanischen Manga und der traditionellen darstellenden Kunst darstellen.

Lesen sie auch:
Japanische Marke X-girl kündigt Zusammenarbeit mit "Ghost in the Shell" an

Dank der Technologie sind verschiedene Effekte aus dem Manga auf der Bühne zu sehen. Unter anderem kann sich der Hauptcharakter Motoko Kusanagi unsichtbar machen und wieder plötzlich auftauchen.

Entwickelt wurde das Konzept von Professor Masahiko Inami von der University of Tokyo’s Research Center for Advanced Science and Technology und Professor Kentaro Fukuchi von der School of Interdisciplinary Mathematical Science an der Meiji University. Inami hofft, dass es ihnen gelungen ist japanische Tradition mit Spitzentechnologie verschmelzen zu lassen.

Stück soll weltweit zu sehen sein

Auch wenn sehr viel Mühe in das Projekt geflossen ist, konnten es sich bisher kaum Menschen ansehen. In Tokyo gab es bis jetzt nur zwei Vorstellungen und eigentlich war geplant, dass das Stück vor den Vorführungen in Japan im Ausland zu sehen ist. Aufgrund der weltweiten Pandemie musste das Vorhaben jedoch abgesagt werden.

Oku hat aber Hoffnung. Sie wollen weiter an dem Ghost in the Shell arbeiten, damit es in ganz Japan zu sehen ist und bald vielleicht auch auf der ganzen Welt. Für November sind nun weitere Vorführungen in Tokyo geplant sowie in Fukuoka und Sapporo. Im Ausland sind als Vorstellungsorte Großbritannien, Frankreich, Italien, Taiwan, USA, Thailand und Singapur im Visier.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige