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Hokkaidos „Blauer Teich aus dem Jenseits“

In Japans Hauptstadt Tokyo gibt es das ganze Jahr über jede Menge Attraktionen und besondere Events. Doch können sie mit einem Teich mithalten? Konzerte, Festivals und endlos viele Attraktionen für jeden Geschmack und jedes Alter gibt es in der Hauptstadt – doch die Natur kommt dabei oft nicht so zur Geltung. Vor allem in den kalten Monaten zeigen andere Orte, was sie zu bieten haben.

Der Winter ist die Zeit der beeindruckenden Beleuchtungen und winterlichen Lichtdarstellungen. Winterliche Landschaften und das besondere Gefühl, welches die Jahreszeit oft auslöst, kann Tokyo jedoch nicht bieten. Dafür müssen Touristen viel mehr die großen Städte verlassen und in die Natur selbst oder in kleinere Dörfer reisen. Eine riesige Menge an begeisterten Twitter-Posts zeigt dabei ein kürzlich gefundenes unglaubliches Reiseziel. Es handelt sich hierbei um einen blauen Teich auf Hokkaido, den der freie Fotograf @ocariii7 auf seiner Reise in den Norden des Landes entdeckte.

Der blaue Teich aus dem Jenseits von ocariii7
Quelle: Twitter @ocariii7

In Hokkaidos Biei-Gebiet liegt der Aoiike, der Blaue Teich. Seine erste Bilderserie von diesem Teich schoss der Fotograf über drei Tage hinweg. Es war die ungewöhnlich späte Zeit des ersten Schneefalls. Doch genau das macht diese Bilder aus. Denn das Wasser hat ein unglaubliches, schon eher unwirkliches Leuchten. Die Oberfläche scheint in ihrem hellblau direkt aus dem Jenseits oder einem Märchen zu stammen. In ihr spiegeln sich die vom Schnee bedeckten Birken. Eine Szene wie von einem fantastischen Gemälde.

Der Teich aus dem Jenseits sorgt im Netz für Begeisterung

Und entsprechend dem unglaublichen Aussehen und der unwirklichen Schönheit, die der Fotograf hier einfangen konnte, erhalten seine Bilder vom Teich aus dem Jenseits eine Menge Aufmerksamkeit. Er postete die ersten Fotos am 19. November und erhielt dafür in kürzester Zeit mehr als 63.000 Retweets und 194.000 Likes. Die Reaktionen der User spiegeln ähnliches wieder. Einer schrieb „Wir haben noch nie etwas so magisches wie das in Tokyo gesehen. Es ist schwer zu glauben, dass dies das gleiche Japan ist“.

Auch der Fotograf selbst konnte kaum fassen, was er sah. Er sagte, seine Hände seien beim Schießen der Bilder taub geworden, doch eine solche Szenerie könne er nie mehr vergessen. Und ein ganz spezieller Follower war sogar so begeistert, dass ihm einfache Bilder nicht reichten. Er buchte sofort ein Flugticket nach Hokkaido und reiste schon einen Tag später zu diesem besonderen Teich. Und auch andere Nutzer teilten ihre Bilder des Aoiike.

Ein Teich, der so unwirklich erscheint und doch vollkommen natürlich ist

Der blaue Teich aus dem Jenseits
Quelle: JapanToday

Der blaue Teich erhielt seinen Namen – offensichtlicher Weise – nach seinem besonderen klaren und blauen Wasser. Er entstand unerwartet, nachdem ein Staudamm gebaut wurde. Dieser sollte eine Erosion verhindern. Sein Wasser erhält die Färbung durch Aluminium-Hydroxid-Mikropartikel. Diese gelangen aus einer nahgelegenen Quelle dorthin. Auf diese Weise ist ein wunderschöner Unfall mit unwirklichem Wasser und einer perfekten Szenerie entstanden.

Falls Ihr auch nach Hokkaido reisen wollt, macht euch keine Sorgen: Der Teich ist das ganze Jahr über atemberaubend schön. Auch die sich in der Oberfläche spiegelnden grünen Blätter oder aber das Herbstlaub lassen die ganze Szene unwirklich und atemberaubend wirken. Wahre Schönheit kann eben doch nur die Natur selbst hervorbringen.

Von Sapporo aus sind es mit dem Auto etwa zweieinhalb Stunden bis zu dem Teich aus dem Jenseits. Die nahegelegenen Städte Asahikawa und Furano sind dabei ebenso einen Besuch und eine Übernachtung wert. Bei dem See gibt es einen kostenlosen Parkplatz, von dem aus es nur noch ein Fußmarsch von 5 bis 10 Minuten ist. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es jedoch schwierig den Teich zu erreichen. Lediglich einmal die Stunde fährt ein Zug von Asahikawa oder Furano aus nach Biei Station. Von dort aus fährt dann ein lokaler Bus zum See. Im Winter fahren jedoch zusätzliche Shuttle-Busse vom Biei-Tourismuszentrum aus dorthin. Denn in dieser Jahreszeit ist der Teich bis Ende März bei Nacht beleuchtet.

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