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Nippon Connection On Demand: Replay!

Ausgewählte Filme des 20. Nippon Connection Filmfestivals vom 1. bis 31. März 2021 erneut online zu sehen

Das japanische Filmfestival Nippon Connection zeigt vom 1. bis 31. März 2021 ausgewählte Filme des Festivalprogramms 2020 erneut online.

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Unter dem Titel Nippon Connection On Demand: Replay! werden elf aktuelle japanische Spiel- und Dokumentarfilme einen Monat lang deutschlandweit als Video-On-Demand zu sehen sein.

Spiel- und Dokumentarfilme für Japans-Fans

Gezeigt werden unter anderem die Dokumentarfilme „An Ant Strikes Back“ von Tokachi TSUCHIYA, Preisträger des Nippon Online Award 2020, und Prison Circle ​von Regisseurin Kaori SAKAGAMI über die Resozialisierungs-Maßnahmen in einem japanischen Gefängnis.

Dancing Mary von Kult-Regisseur SABU ist ein fröhlicher Mix aus Komödie, Geisterstory und Yakuza-Action.  Auf einen gefühlvollen Roadtrip mit Zombie-Begleitung lädt Eiichi IMAMURAs gefeiertes Debüt „Beautiful, Goodbye“ ein.

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Der Großteil der Filme stammt von unabhängigen Filmemacher*innen. In Zeiten von geschlossenen Kinos und schwierigen Bedingungen in der Filmbranche will das Nippon Connection Festival damit auch ein Zeichen der Unterstützung für Filmschaffende setzen.

Das 20. Nippon Connection Festival fand im Juni 2020 aufgrund der Pandemie zum ersten Mal ausschließlich online statt.

Mit einem Publikumsrekord von über 25.400 Zuschauer*innen aus 40 Ländern wurde das Online-Festival ein enormer Erfolg. Das ungebrochene Interesse an japanischen Filmen veranlasste das Festivalteam, Höhepunkte des Filmprogramms erneut verfügbar zu machen.

Die Filme des Programms Nippon Connection On Demand: Replay! werden auf der VOD-Plattform Festival Scope zu sehen sein. Damit erhalten deutschlandweit viele weitere Zuschauer*innen die Gelegenheit, sonst kaum zugängliche japanische Filme zu sehen.

Das Programm von Nippon Connection On Demand: Replay! ist vom 1. bis 31.3.2021 online verfügbar. Jeder Film kostet 5 Euro und kann nach Bezahlung für 24 Stunden angeschaut werden.

Die Spielfilme des Nippon Connection On Demand: Replay!

Beautiful, Goodbye ​von Eiichi IMAMURA
Eiichi IMAMURAs gefeierter Debütfilm ist ein melancholisches und stimmungsvolles Road-Movie um einen sensiblen jungen Mann am Rande des Nervenzusammenbruchs und seine Zombie-Begleiterin.

Dancing Mary ​von SABU
Der Verwaltungsangestellte Kenji muss sich mit einem Abrissgebäude herumschlagen, in dem es dummerweise spukt. Mithilfe einer jungen Frau, die ihm als Medium Zugang zur Welt der Geister verschafft, reist er bis nach Taiwan, um seine Mission zu erfüllen. Ein fröhlicher Mix aus Komödie, Geisterstory und Yakuza-Action von Kult-Regisseur SABU.

F Is For Future ​(Mi wa mirai no mi) von Teppei ISOBE
Im bittersüßen Langfilmdebüt von Teppei ISOBE stehen vier Freunde plötzlich vor der Aufgabe, die Pornosammlung ihres verunglückten Freundes verschwinden zu lassen und lernen dabei mehr über die Liebe, den Tod und sich selbst.

Forgiven Children ​(Yurusareta kodomotachi) von Eisuke NAITO 
Aus Mobbing wird Mord, als Kira seinen Mitschüler mit einer selbstgebauten Armbrust erschießt. Ein packendes Drama um Schuld und Sühne, bei dem die Grenzen zwischen den jugendlichen Tätern und Opfern verschwimmen.

Me & My Brother’s Mistress (Orokamono) von Takashi HAGA und Sho SUZUKI
Yoko ist fest entschlossen, der vermeintlichen Affäre ihres (verlobten!) Bruders ein Ende zu bereiten. Doch anders als erwartet freundet sie sich mit der anderen Frau an, und bald fassen die beiden einen Plan. Eine preisgekrönte Tragikomödie mit starken und vielschichtigen Frauenfiguren.

Mrs. Noisy ​von Chihiro AMANO
Eine ideenlose Schriftstellerin verewigt ihre nervige Nachbarin in einem Fortsetzungsroman, womit das Unglück seinen Lauf nimmt. Eine sozialkritische Komödie, bei der einem das Lachen manchmal fast im Hals stecken bleibt.

Shell And Joint von Isamu HIRABAYASHI
In einer Sammlung meist surrealer, oft berührender Szenen philosophieren das Empfangspersonal eines Kapselhotels, ein Imker*innenpaar, diverse Saunagäste und sprechendes Ungeziefer von Vergänglichkeit, Sexualität und allerhand Sekreten.

Die Dokumentarfilme

Ainu – Indigenous People Of Japan ​(Ainu hito) von Naomi MIZOGUCHI
Einer auch in Japan medial wenig beachteten Bevölkerungsgruppe widmet sich Dokumentarfilm-Regisseurin Naomi MIZOGUCHI. Vier lebenslustige ältere Frauen und Männer machen darin das Publikum mit Traditionen, Mythen und der jüngeren Geschichte der indigenen Bevölkerung der Ainu im Norden Japans vertraut.

An Ant Strikes Back ​(Ari jigoku tengoku) von Tokachi TSUCHIYA 
In dem preisgekrönten Dokumentarfilm von Tokachi TSUCHIYA schließt sich ein Umzugsfirmen-Angestellter einer Gewerkschaft an und setzt sich zum ersten Mal im Leben für seine Rechte ein: ein bedrückender, aber auch hoffnungsvoller Einblick in die japanische Arbeitswelt.

Book-Paper-Scissors ​(Tsutsunde, hiraite) von Nanako HIROSE
Regisseurin Nanako HIROSE beobachtet in ihrem Dokumentarfilm einen Designer von Bucheinbänden bei seinem Handwerk und taucht ein in die unendlichen visuellen Möglichkeiten der Gestaltung mit japanischen Schriftzeichen.

Prison Circle ​von Kaori SAKAGAMI
Kaori SAKAGAMI begleitet in ihrem Dokumentarfilm Gefängnisinsassen bei der Gruppen-Gesprächstherapie. Nach jahrelangem Warten auf die Drehgenehmigung gelang ihr ein bewegendes Plädoyer, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen und Resozialisierung ernst zu nehmen.

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