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Deutschlandpremiere für Japans erste Gin-Destillerie

Kyoto/Syke. KI NO BI – das bedeutet auf Japanisch „die Schönheit der Jahreszeiten“. Die Besitzer der Kyoto Distillery wählten den außergewöhnlichen Namen für ihren Gin nicht ohne Grund: Jede seiner Zutaten – darunter Yuzu, Sansho und Gyokuru – wird saisonal geerntet. Und zwar dann, wenn ihr Geschmack am intensivsten ist. Zweieinhalb Jahre lang entwickelte das Team der Kyoto Distillery seine Rezeptur. Nun kommen erstmals auch deutsche Fans in den Genuss der Destillierkunst der ersten Gin-Brennerei Japans.

Ein halbes Jahr lang reiste das Team der Kyoto Distillery quer durch Japan und suchte nach den perfekten Zutaten für ihren KI NO BI. Über einen Zeitraum von zwei Jahren testeten die Distillers anschließend Rezepturen und Geschmackskombinationen und wählten schließlich die elf Botanicals aus, die heute den KI NO BI Gin ausmachen: Unter die Top elf schafften es unter anderem die japanische Zitrusfrucht Yuzu, Hinoki-Scheinzypresse, Bambus, Sansho-Beeren und Gyokuro-Tee. In den Genuss dieses exotischen Geschmackserlebnisses kommen nun erstmals auch deutsche Fans: Der sanfte, harmonische Spirit feiert seine Premiere am 8. Oktober auf dem Bar Convent Berlin.

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Bild: The Kyoto Distillery/Kirsch Whisky.

Ein internationales Team mit einer gemeinsamen Leidenschaft

Aus einer Passion für Gin und Kyoto heraus gründeten die beiden ehemaligen britischen Whisky-Exporteure David Croll und Marcin Miller 2015 die Kyoto Distillery. Als Head Distiller holten sie sich den Waliser Alex Davies ins Boot. Er hatte sich zuvor bei der englischen Cotswolds Distillery einen Namen gemacht. Für die perfekte Balance der japanischen Zutaten ist Mas Onishi, ehemaliger Chief Blender von Suntory, verantwortlich.

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Bild: 180926 Kirsch Whisky KI NO BI

Allen vieren gemeinsam: ihre Leidenschaft für Gin und für die hohe Qualität und die Ursprünglichkeit ihrer Rohstoffe. Die japanische Zitrusfrucht Yuzu beispielsweise stammt von der Plantage von Frau Tanaka, eine Autostunde von Kyoto entfernt. Die 90-Jährige legt Wert auf Handarbeit: Ihre Früchte werden ohne Maschinen geerntet und die Yuzu-Schale für KI NO BI von Hand geschält.

Vier Jahreszeiten vereint zu einem sanften Spirit

Die Basis für den Gin bildet ein cremiger Reis-Spirit, der dem Destillat eine leichte Süße und zarte Vanillenoten verleiht. Entstanden ist dabei ein sanfter Spirit, der das spritzig-würzige Aroma der Yuzu mit dem fruchtig-floralen Aroma von Bambusblättern in harmonischen Einklang bringt. Das warme Finish der Ingwerwurzel bleibt dem Genießer lange Zeit im Gedächtnis.

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Bild: 180926 Kirsch Whisky KI NO BI

KI NO BI Kyoto Dry Gin im Überblick

  • aus Japans erster Gin-Destillerie: The Kyoto Distillery
  • aus lokalen Zutaten hergestellt, darunter Yuzu, Hinoki-Scheinzypresse, Bambus und Sansho-Beeren
  • abgefüllt mit 45,7 % vol.
  • Deutschlandpremiere: 8.-10. Oktober 2018 auf dem Bar Convent Berlin (Stand von Kirsch Whisky: 3-D26)

Flasche: 49,90 € UVP 0,7 l
(71,29 €/l)

Erste deutsche Kostprobe auf dem Bar Convent Berlin 2018

 

Der KI NO BI Kyoto Dry Gin ist ab Oktober deutschlandweit bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich. Den Deutschlandvertrieb von KI NO BI – sowie von sämtlichen weiteren Kreationen der Kyoto Distillery – übernimmt Kirsch Whisky. Der familiengeführte Großhändler hat sich neben Single Malt Scotch Whisky seit langem auch auf Gin, Rum und Cognac aus kleinen, handwerklich und ursprünglich produzierenden Craft-Distillerys spezialisiert. Am Stand von Kirsch Whisky (Nr. 3-D26) wird es auf dem Bar Convent Berlin erstmals in Deutschland die Möglichkeit geben, den japanischen Gin zu probieren.

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