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HomeJapan entdeckenJapan in DeutschlandFilmprogramm des diesjährigen japanischen Filmfestivals JFF vorgestellt

Ein kostenloses, aber vielfältiges Angebot

Filmprogramm des diesjährigen japanischen Filmfestivals JFF vorgestellt

Die Japan Foundation nimmt filmbegeisterte Zuschauer im Rahmen des Japanese Film Festival Online 2022 (JFF) in diesem Jahr mit auf eine ganz besondere Reise.

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Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie gibt es neben Leid, Trauer und Einsamkeit weiterhin viele Einschränkungen für die Menschen auf der ganzen Welt. Für etwas Abwechslung möchte das japanische Filmfestival JFF sorgen und befasst sich in diesem Jahr mit dem Thema „Reisen“.

Das JFF ist in 25 Ländern verfügbar

Zwischen dem 14. und 27. Februar 2022 haben Zuschauer aus Deutschland die Möglichkeit vollkommen kostenfrei auf insgesamt 15 Filme zuzugreifen. Sechs von ihnen werden sogar mit deutschem Untertitel angeboten, die anderen mit englischen.

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Das erste Japanese Film Festival Online wurde in 20 Ländern zwischen November 2020 und März 2021 gehalten. Angeboten wurden 30 japanische Filme, von aktuellen Kinohits bis hin zu Klassikern.

Während in vielen Ländern die Kinos aufgrund der Pandemie geschlossen waren, war das JFF in der Lage, das japanische Kino in einem nie dagewesenen Ausmaß mit der Welt zu teilen. Die Vielfalt der angebotenen Filme als auch Interviews mit den Regisseuren machte das Festival zu einem viel beachteten Erfolg.

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Im zweiten Jahr des Festivals wurde die Anzahl der teilnehmenden Länder auf 25 erhöht, man fokussierte sich dabei auf Länder, in denen der Zugang zum japanischen Kino sehr begrenzt ist. So kamen Nepal, Bangladesch, Argentinien, Ecuador und Peru hinzu.

Sechs Filme mit deutschem Untertitel

Unter den 15 Filmen, die in Deutschland zur Verfügung stehen werden, ist der im Jahr 2020 veröffentlichte Mystery-Thriller „Masked Ward“ des Regisseurs Hisashi Kimura dabei. Es handelt sich um einen mit Spannung geladenen Film mit Kentaro Sakaguchi und Mei Nagano in den Hauptrollen, in der es um eine Geiselnahme hinten den verschlossenen Türen eines Krankenhauses geht. Der Zuschauer erwartet einen Nervenkrieg mit überraschenden Wendungen.

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Wer es nicht ganz so aufregend mag, aber trotzdem nicht auf Tiefgründigkeit verzichten möchte, dem könnte der Film „Ito“ aus dem Jahr 2021 von Satoko Yokohama gefallen. In diesem Film wird die moderne und schrille Seite eines Maid-Cafés mit den traditionellen Werten der Shamisen gegenübergestellt und zeigt dabei die wichtige Bedeutung der familiären Verbindung.

In „It’s a Summer Film!“ von Soushi Matsumoto geht es um die Erfüllung eines Traumes, in der Mischung mit Science-Fiction, jeder Menge jugendlicher Leidenschaft und der Liebe zum Film. Weiter geht es mit „Mio’s Cookbook“ von Haruki Kadokawa mit Honoka Matsumoto in der Hauptrolle. Das Historiendrama nimmt den Zuschauer mit in die Edo-Zeit (zwischen 17. und 19. Jahrhundert) und zeigt eine Geschichte über Freundschaft und die Kunst des Kochens.

Im Filmprogramm des JFF findet sich auch der Film „Her Love Boils Bathwater“ von Ryota NAKANO wieder. Es ist ein zu Tränen rührendes Drama, in der es um eine Frau und ihrer innigen Beziehung zu ihren Mitmenschen, aber vor allem zu ihrer Familie geht.

Anime-Fans gehen bei dem Filmfestival nicht ganz leer aus. Für sie wird der Film „Time of EVE the Movie“ von Yasuhiro Yoshiura interessant. In diesem treffen Menschen auf Androiden. Die Geschichte wird dabei mit vielen realistischen und sehenswerten Details verkleidet.

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Dokumentationen sind ebenfalls dabei

Für Fans des japanischen Kinos, aber mit englischem Untertitel, gibt es weiterhin die Live-Action-Verfilmung „ReLIFE“ sowie den Comedy-Streifen „Happy Flight“, in der das Reisen voll und ganz im Mittelpunkt steht. „The Chef of South Polar“, „OZLAND“, „Until the Break of Dawn“ und „Bread of Happiness“ sind weitere Filmdramen, die in den vergangenen Jahren in den japanischen Kinos zu sehen waren.

Außerdem hat das Programm des JFF noch zwei Dokumentarfilme anzubieten. Zum einen die Dokumentation „The God of Ramen“ über einen Koch, der in Ikebukuro einen legendären Ramen-Shop eröffnete. Zum anderen dürfen sich die Zuschauer auf „SUMODO ~The Successors of Samurai~“ freuen, ein Film der Einblicke in die Welt des Sumos gewährt und berühmte Sumo-Ringer begleitet.

Das komplette Programm, sowie Filmbeschreibungen und Trailer findet man auf der offiziellen Website des Japanese Film Festivals.

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