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Japanische Schlafkultur in deutschen Wohnräumen

Die Japaner sind ein geschäftiges Völkchen. Für ausreichend Schlaf bleibt da oft wenig Zeit. Die Schlafgewohnheiten in Japan unterscheiden sich deshalb signifikant von denen in Europa. Japaner schlafen durchschnittlich deutlich weniger, oft sind es pro Nacht nur etwa sechs Stunden.

Man betrachtet den Schlaf als Lebens- und vor allem Arbeitszeitverlust und dementsprechend stark stehen die Menschen unter Leistungsdruck. Um dieses Defizit auszugleichen, halten die Japaner bei fast jeder sich bietenden Gelegenheit ein kleines Nickerchen. Diese Ruhepausen nennen die Japaner „Inemuri“. Bei dieser Art von Schlaf schlummern die Menschen nicht allzu tief, sodass sie dazu in der Lage sind, ihre Umgebung jederzeit wahrzunehmen. Viele Japaner leben nach dem Prinzip des Fumin Fukyu, einem Leben ohne Schlaf und ohne Pause.

Wir Europäer nächtigen hingegen im Schnitt etwa 7 Stunden und 45 Minuten. Auch sind unsere Schlafzimmer aufwendiger eingerichtet, weil wir dort einfach mehr Zeit verbringen. Japanische Schlafzimmer wirken auf unser Auge zumeist schlicht. Was wir aber mögen, sind die interessanten Elemente der asiatischen Architektur und Kultur. Immer mehr Menschen gestalten ihr Schlafzimmer nach Feng Shui oder dekorieren die Räume ähnlich wie Zen-Gärten mit Bonsai-Bäumen und Sinnsprüchen an den Wänden. Denken wir an das alte Japan, kommen uns kristallklare Teiche mit bunten Lotusblüten und Kois in den Sinn, wir denken an plätschernde Wasserfälle, weiß geschminkte Geishas und die berühmte Teezeremonie. Mit der Realität vieler hart arbeitender Japaner hat das wenig zu tun. Das muss es auch nicht! Wir können uns nach Lust und Laune an den alten Traditionen Asiens orientieren und unser Schlafzimmer so einrichten, wie wir möchten.

Schlafen wie ein Japaner

Wie bereits erwähnt, pflegen die Japaner keine ausgeprägte Schlafkultur. Meist ist gar kein spezielles Schlafzimmer vorhanden, sondern der Wohnraum wird zweckentsprechend umgestaltet. Das geht mit dem richtigen Zubehör sehr schnell. Ein Vorteil der japanischen Schlafsysteme ist, dass sie wenig Platz benötigen und sich flexibel einsetzen lassen. Bei www.betten.de finden Sie eine Auswahl an Futons und Tatamis. Um die Sache etwas bequemer zu gestalten, sind die Produkte an europäische Gewohnheiten angepasst. Futons und Tatamis im klassischen Sinn sind eigentlich gar keine richtigen Betten, sondern vielmehr Schlafunterlagen. Um eine Schlafstätte einzurichten, sind beide Komponenten erforderlich.

Die Tatami ist eine Reisstroh-Matte. Ummantelt wird die Matte von einem Geflecht aus Igusa-Gras. Die Futonmatratze besteht aus mehreren Schichten Baumwolle. Diese verdichten sich mit der Zeit und nehmen allmählich die Konturen der auf ihr schlafenden Person an. Viele für den europäischen Markt gefertigten Futons sind weniger fest und verfügen über elastische und weiche Kokos- und Latexschichten. Wer auf sein Bett nicht verzichten möchte, bestellt ein japanisches Plattform-Bett mit extra niedrigem Gestell zum Einlegen der Tatami-Matten.

Unser Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

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