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Eine Ausstellung im Zeichen der Malerei

Samurai Museum Berlin zeigt Sonderausstellung zur Kunst der Kalligrafie

Am 30. November präsentiert das Samurai Museum Berlin seine neue Sonderausstellung mit dem Titel „Abstract Writing: Hiroko Nakajima + Karl Otto Götz im Dialog“. Im Fokus steht die Entwicklung der Kalligrafie in der Kunst im Fernosten im Verhältnis zur europäischen informellen Malerei.

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Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt. Sie ist Teil einer Kooperation zwischen dem Samurai Museum Berlin und der Galerie Bermel von Luxburg.

Eine begnadete Sho-Malerin

Hiroko Nakajima ist eine japanische Kalligrafie-Malerin und Weltbürgerin, die ab 1958 gemeinsam mit ihrer Familie einige Jahre in Deutschland verbracht hat. Sie studierte Bildhauerei an der FHS Design & Kunst in Köln, wo sie von Karl Burgeff und Daniel Spoerri unterrichtet wurde.

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Später kehrte sie nach Japan zurück und studierte dort „Sho“ (Schriftkunst). Ausgebildet wurde sie von Shiryû Morita und Sôfu Okabe.

Ein großer Vertreter des Informel

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Karl Otto Götz war ein deutscher Maler und Lyriker, der seine Werke unter dem Künstlernamen „K. O. Götz“ veröffentlichte. Er war ein bekannter Vertreter der abstrakten und informellen Kunst in Deutschland.

Seine ersten Werke waren noch stark vom Expressionismus und Surrealismus geprägt, bevor er sich der informellen Kunst zuwandte. Im Laufe seines Lebens experimentierte er mit allen möglichen Medien und Materialien. Er malte nicht nur, sondern arbeitete unter anderem auch mit Ton, Stahl und Holz.

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