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Zu Hause japanisch kochen: Mit diesen praktischen Küchenhelfern schmeckt es wie in Japan

Japan in die eigene Küche holen

Die japanische Küche ist voller exotischer Köstlichkeiten und interessanter Rezepte. Sie ist so ganz anders als die deutsche oder europäische Küche und gerade das macht für viele Japanfans den besonderen Reiz typisch asiatischer Speisen aus.

Auch wenn Japan immer eine Reise wert ist, müssen Japanbegeisterte nicht unbedingt in ein Flugzeug steigen, um japanisch genießen zu können. Es gibt viele traditionelle japanische Rezepte, die sich auch hervorragend in der heimischen Küche zaubern lassen.

Neben speziellen Zutaten und Gewürzen gibt es auch verschiedene praktische Küchenutensilien, die in der japanischen Küche Verwendung finden und deshalb bei der Zubereitung der köstlichen traditionellen Gerichte eine wertvolle Hilfe sein können.

Von multifunktionalen Küchenmaschinen für die rasche Vorbereitung frischer Zutaten über einfache Portionierer bis hin zu speziellen Garvariationen aus traditionellen Überlieferungen stellen wir ein paar Utensilien vor, die in der japanischen Küche einfach nicht fehlen dürfen.

Ran ans Gemüse: Die Küchenmaschine für frische Zutaten

In der japanischen Küche werden viele frische Zutaten verarbeitet. Mit einer hochwertigen Küchenmaschine kann bei der Vorbereitung der Zutaten viel Zeit und Arbeit eingespart werden. Unter einer Küchenmaschine ist an dieser Stelle explizit nicht die Rundum-Sorglos-Lösung wie Thermomix und Co. zu verstehen.

Es geht um Schälen, Schnippeln, Hobeln, Reiben, Quirlen, Rühren, Mixen und all die anderen oft zeitaufwendigen Vorarbeiten, die zu einer so frischen und raffinierten Küche wie der japanischen gehören. Aber was sollte eine gute Küchenmaschine können und welche Funktionen sind für die Zubereitung traditioneller japanischer Gerichte eher überflüssig?

Ganz grundlegende Küchenmaschinen bestehen aus einem sogenannten planetarischen Rührsystem, das vor allem beim Rühren und Kneten von Teig unterstützt. Da japanische Gerichte oft frisches Gemüse verwenden, sollte eine Küchenmaschine deshalb auch über umfangreiche Möglichkeiten des Zerkleinerns verfügen.

Bei guten Küchenmaschinen kann ein Durchlaufschnitzler als Zubehör erworben werden, der verschiedenste Lebensmittel im Handumdrehen zerkleinern kann. Die Grundfunktionen, die für die raffinierte Küche vorhanden sein sollten, sind Schneiden, Schnitzeln, Reiben und Raspeln. Je nach bevorzugten Rezeptvariationen können weitere Zerkleinerungsoptionen sinnvoll sein.

Um bei der Auswahl der Helfer für die heimische Küche nicht zu viel Geld ausgeben zu müssen, kann eine Küchenmaschine mit zusätzlichem Mixer eine sinnvolle Anschaffung sein. Mit ihr können köstliche Soßen und Suppen hergestellt werden, ohne dafür in einen zusätzlichen Mixer investieren zu müssen. Küchenmaschinen mit integriertem Mixer sind meist leistungsstärker als separate Geräte und sparen außer Geld auch noch Platz im Küchenschrank.

Eine weitere Zusatzausstattung, die die japanische Küche ergänzen kann, ist ein Fleischwolf. Damit können nicht nur köstlich frische Fleischgerichte zubereitet werden, auch für die Verarbeitung von anderen Teigarten kann der Fleischwolf zum Einsatz kommen. Wer in der heimischen Küche auch Nudeln selbst herstellen möchte, sollte für die Verarbeitung des Nudelteigs allerdings lieber einen speziellen Nudelaufsatz verwenden. Damit lassen sich Nudelteigwaren verschiedenster Art formen und besonders frisch zubereiten.

Es gibt zahlreiche weitere Zusätze für Küchenmaschinen, die Kochfans viel Freude bereiten können. Für die meisten traditionellen japanischen Gerichte reichen die zuvor genannten Funktionen allerdings völlig aus.

Für die Feinarbeit: Das japanische Hôcho-Messer

Wer sich schon einmal das Erlebnis eines japanischen Live-Cookings gegönnt hat, weiß, dass japanische Spitzenköche ohne das Hôcho nicht auskommen. Ein japanisches Sprichwort besagt: „Das Hôcho ist die Seele des Kochs“.

Dieses traditionelle japanische Messer besteht aus einer extra scharfen Klinge aus hochwertigem Karbonstahl, die in einen Holzgriff eingearbeitet ist. Mit dem extra feinen Schliff des Hôcho lassen sich vor allem Fleisch und Fisch hervorragend schneiden. Wer etwas Übung in der Handhabung hat, kann mit dem Hôcho hauchdünne und absolut gleichmäßige Scheiben gewinnen.

Weder Klinge noch Griff des Hôcho gehören in die Spülmaschine, da der Stahl nicht rostfrei ist. Wer ein etwas strapazierfähigeres Modell des japanischen Messers haben möchte, sollte darauf achten, eine Klinge aus rostfreiem Stahl oder aus Keramik zu erwerben. Dadurch ist das Hôcho zwar etwas weniger traditionell, dafür aber problemlos für die Spülmaschine geeignet.

Für Gewürze und Kräuter: Suri bachi und surikogi

Ihre feinen Geschmacksnuancen verdanken japanische Gerichte den vielfältigen Kräutern und Gewürzen, die den Speisen beigemischt werden. In der traditionellen japanischen Küche werden Kräuter und Gewürze frisch im Mörser zerkleinert. Deshalb darf der suri bachi auch im Haushalt von japanischen Hobbyköchen nicht fehlen. Die Porzellanschale, suri bachi, wird klassisch durch den surikogi ergänzt, einen Holzspatel, mit dem die Zutaten schonend zerkleinert werden können, bevor sie den Speisen beigemischt werden.

Besonders häufig wird im suri bachi Sesam zerkleinert, dessen Pulver als Geschmacksbeigabe verschiedenster Gerichte zum Einsatz kommt.

Sushi ist das bekannteste japanische Fastfood
Bild: e-gabi (CCO-Lizenz) / pixabay.com

Sushi rollen wie ein Profi mit dem Makisu

Der Makisu ist der bekannte Bambusteppich, der hauptsächlich zur Zubereitung von Sushi verwendet wird. Er besteht aus ungefähr 30 Zentimeter langen dünnen Bambusstäbchen, die mit Baumwollfäden verbunden und zu einem dichten Teppich geknüpft werden. Mithilfe des Makisu werden Sushirollen hergestellt. Er dient in der traditionellen japanischen Küche aber auch als naturbelassenes Abtropfgitter, auf dem Gemüse- und Salatblätter nach dem Waschen zum Abtropfen ausgelegt werden.

Immer perfekter Reis dank Reiskocher

Auch wenn es nicht sehr traditionell klingt, der Reiskocher ist aus der japanischen Küche nicht wegzudenken. Er steht in fast jedem Haushalt und wird ebenso häufig genutzt wie hierzulande der Wasserkocher oder der Toaster. Mit einem Reiskocher wird der Reis nicht nur immer perfekt gegart, er bleibt durch die Warmhaltefunktion, über die die meisten hochwertigen Modelle verfügen, auch lange frisch und heiß. Ganze zwei oder drei Tage kann fertig gekochter Reis in einem guten Reiskocher gelagert und immer wieder portionsweise entnommen werden.

Reiskocher gibt es in unterschiedlichsten Varianten und Preisklassen. Das grundlegende Gerät besteht aus einem Behälter mit Innentopf und Deckel. Für die Zubereitung wird ungekochter Reis mit Wasser und nach Belieben einer Prise Salz in den Reiskocher gegeben.

Nach dem Einschalten gart das Gerät den Reis ganz automatisch bis zu gewünschten Garstufe. Diese kann bei den meisten Geräten gemäß der eingefüllten Reissorte und der dafür empfohlenen Garzeit ausgewählt werden. Da der herausnehmbare Innentopf des Reiskochers in der Regel mit einer hochwertigen Antihaftbeschichtung versehen ist, kann der Reis während des Garens nicht anbrennen. Umrühren und Prüfen des Garergebnisses sind nicht erforderlich.

Anschließend wechselt der Reiskocher von der Garstufe in die Warmhaltestufe und hält den zubereiteten Reis ohne weiteres Nachgaren über ein bis drei Tage warm und verzehrfertig.

Damit ist der Reiskocher für dieses unverzichtbare Grundnahrungsmittel der japanischen Küche ein absolutes Must-Have und nicht nur für Sushifans ein praktischer Helfer für den Alltag.

Selbstverständlich gibt es im Handel zahlreiche weitere japanische Küchenhelfer. Was für den Hausgebrauch eine praktische Ergänzung darstellt, sollten Hobbyköche ganz nach den Rezepten entscheiden, die sie bevorzugt in ihrem eigenen japanischen Restaurant zaubern möchten.

 

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1 Kommentar

  1. An dieser Stelle möchte ich gerne anmerken, dass GUTE Messer im Sinne dieses Artikels und der japanischen Koch-Philosophie NIEMALS für die Spülmaschine geeignet sind … oder besser: Die Spülmaschine ist nie für gute Messer geeignet.
    Die in Geschirrspülmaschinen verwendeten Reinigungsmittel enthalten Salze, die extrem Schädlich auch für rostfreie Klingen sind. Qualitativ hochwertige Messer sollten daher immer von Hand unter fließendem Wasser gereinigt und direkt abgetrocknet werden, am besten direkt nach Verwendung.
    Bei nicht hochwertigen Messern ist es hingegen auch egal, ob man sie in die Spülmaschine stopft, sie sind eh kaum zu gebrauchen.

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