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In Japan beginnt die Bergsteigersaison auf den Fuji

Japans Tourismusbüro öffnete die offiziellen Wege, die zum Gipfel des Fuji führen. Seit dem 1. Juli und bis zum 10. September können sie für eine Tour zum Gipfel des Berges genutzt werden.

Ab dem 10. Juli sind auf allen Wegen, die von verschiedenen Seiten zum Gipfel führen, Hütten und Unterkünfte geöffnet. Dort kann man übernachten, Essen und Getränke kaufen, aber alles kostet ein- bis zweimal so viel wie normalerweise. Toiletten auf Fuji werden bezahlt, was in Japan sehr selten ist.

Ein Traum von vielen – auf den höchsten Gipfel von Japan zu steigen

Der Sommer in Japan ist ziemlich heiß, öfters mehr als 30 Grad, aber an der Spitze sinkt die Temperatur vor Tagesanbruch auf fast Null. Ein Teil der langen Reise geht durch die Wolken und selbst wenn es keinen Regen gibt, kann man trotzdem nass werden.

Der Aufstieg ist sehr sanft auf halbem Weg, Busse und Autos erreichen die fünfte Station. Von ihr bis zum Gipfel führt ein ziemlich bequemer Weg von etwa siebentausend Metern Länge. Etwa zehn Monate im Jahr ist der Gipfel jedoch mit Schnee bedeckt.
Jedes Jahr erobern immer mehr ausländische Touristen den Hauptgipfel Japans. In der Regel klettern die Touristen in Gruppen mit einem Reiseleiter, aber oft auch unabhängig.

Fuji, Bergsteigen
Bild: Redsugar

Eines der besten Aspekte beim Besteigen des Fuji ist, dass man ihn von Tokyo aus besuchen, den Berg besteigen und als Tagesausflug in die Stadt zurückkehren kann.
Auch wenn der Fuji der höchste Berg Japans ist, wird der Aufstieg für Anfänger etwas einfacher sein. Der Aufstieg ist natürlich nicht der einfachste, da die Höhe des Berges über 3.000 Meter liegt. Deshalb solltet ihr vorbereitet sein und die Dinge verstehen, die ihr wissen solltet, bevor ihr geht.

Natürlich ist, wie eingangs erwähnt, eintägiges Bergsteigen möglich, wenn man sich in Bezug auf die Körperkraft sicher ist. Für den Tagesplan brechen die Leute meist früh am Morgen auf und beginnen am Nachmittag den Berg hinunterzugehen.

Wenn ihr euch nicht sicher auf eure Körperkraft verlassen könnt oder den Sonnenaufgang auf dem Gipfel des Berges sehen wollt, solltet ihr überlegen, in einer Hütte zu übernachten.

In letzter Zeit entscheiden sich viele Anfänger dafür, in einer Hütte auf dem Berg für ein oder zwei Nächte zu bleiben, um eine Bergkrankheit zu vermeiden, die durch plötzliche intensive Höhenänderungen entsteht.

Wanderwege fürs Erklimmen des Fuji

 

Fuji, Berwege, Bergsteigen
Daten: 2016 富士山における適正利用推進協議会

Wenn ihr plant, in einer Kabine zu übernachten, ist es erforderlich zu buchen. Es ist das Wichtigste, sich um den Körper zu kümmern, um die Kondition auf einem so hohen Berg wie diesem bestmöglich zu erhalten. Bitte überfordert euch nicht und überlegt, ob ihr eine Nacht in einer Hütte verbringen möchtet.

Eine frühzeitige Buchung ist die beste Entscheidung. Alle Kabinen auf jedem Weg werden sich über der fünften Station befinden. Hier sind ein paar Übernachtungsmöglichkeiten mit englischen Webseiten:

Auf der 7. Station

Bei der 8. Station

Was man zum Bergsteigen braucht

  • Kletterschuhe
  • Einen Hut / eine Mütze
  • Kopflampe (falls ihr bei Dunkelheit rausgeht)
  • Wasser (Ihr könnt auf halbem Weg den Berg hinauf etwas kaufen, aber ihr solltet 1-2 Liter die ganze Zeit dabei haben).
  • Snacks
  • Bargeld: Kreditkarten sind in einer Berghütte nicht verfügbar, das Mitbringen von eigenem Bargeld ist eine Notwendigkeit. Es gibt einen Automaten für den Geldwechsel. Die Maschine kann 12 Währungen, darunter auch Euro, wechseln.
  • Kletterkarte und Kompass

Temperatur

Die Temperaturdifferenz zwischen den Startpunkten eines Trails auf der fünften Station und dem Gipfel beträgt 9℃ am Tag, mehr als 13℃ in der Nacht.

Bergkrankheit

Beim Aufstieg auf einen Berg über 3.000 Meter Höhe wird man oft bergkrank. Deshalb ist es sehr wichtig, hydratisiert zu bleiben und tief durchzuatmen. Das Beste, was man tun kann, wenn man die Krankheit bekommt, ist, die Höhe zu senken, indem man den Berg hinuntergeht. Wenn ihr euch schlecht fühlt, zögert nicht, hinunterzugehen.

Auf dem Weg zum Gipfel gibt es eine Erste-Hilfe-Station, wo ein Arzt 24 Stunden lang anwesend ist. Ihr solltet den Standort überprüfen, bevor ihr geht.

Eintrittspreis

Während der Bergsteigersaison werden die Bergsteiger des Fuji gebeten, 1000 Yen pro Person an den Sammelstellen an jedem Trailhead beizusteuern. Das Geld wird verwendet, um einen Teil der Ausgaben zu decken, die sich aus der großen Zahl von Kletterern ergeben, die den Berg jeden Sommer besuchen. Insbesondere in Bezug auf den Umweltschutz und Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Kletterer.

Quelle: RIA

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