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Tipps um das Land zu entdecken

Japan: abseits von der Etikette

Für viele Europäer ist es das Land der Faszinationen: Japan heißt das Ziel zahlreicher Träume. Ob es die Landschaft ist, Kultur und Geschichte oder die innovative technologische Prägung des Alltags – wer nach Japan reist, möchte das Land mit all seinen Facetten kennenlernen.

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Um Japan abseits von kultureller Etikette und Mainstream zu erkunden, helfen folgende Geheimtipps!

Vier Inseln, vier Welten

Zu Japan gehören derzeit 6582 Inseln. Die vier größten liefern auch die weitesten Gegensätze: Honshu als Sitz der Präfektur mit Tokio, Hokkaido im Norden, Shikoku und Kyushu im Süden.

Wer von allen Inseln den besten Eindruck bekommen möchte, sollte unbedingt im April oder Mai seine Reise antreten – die Regenzeit auf Honshu ist dann noch in weiter Ferne, und auf Hokkaido blühen die Kirschblüten um die Wette.

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Ein Inselhopping-Trip gelingt am besten, wenn man vorab Unterkünfte in Bahnhofsnähe bucht. Japan ist sehr gut über die Schienen vernetzt – und die Bahnfahrten geben einen guten Ausblick auf die unterschiedliche Landschaft. Regionale Züge sind günstig, schnell und sauber – und schaffen direkten Kontakt zum japanischen Alltag.

Sportlich unterwegs!

Japan ist eines der wenigen Länder der Welt, die sowohl eine Sommerolympiade als auch Winterspiele ausrichten konnten. Durch die Lage im Pazifik gibt es harte Winter im Norden und heiße, schwüle Sommer auf der Südseite des Inselstaates.

Während der Olympiade 2021 konnten pandemiebedingt nicht viele Japaner den Sportlern zujubeln – aber die Sportbegeisterung besteht. Wer das Land und seine Geheimtipps vor Ort erkunden will und gerne läuft, sollte sich einen sportlichen Fremdenführer nehmen!

Besonders lauffreudig ist Yokohama – hier gibt es mittlerweile richtige Sightseeing-Laufrouten, die auch als solche gekennzeichnet sind. Mit einem Stadtguide kann man laufend Japan erkunden. Wichtig ist dabei nur, die Laufrichtung zu beachten – es gilt wie auch beim Autofahren: Linksverkehr.

Wellness in heißen Quellen

Die Spa-Kultur der Japaner hat Europa bereits erobert. So gibt es in Japan natürlich viele Onsen, wie die Spas genannt werden, die auch für Touristen spezielle Angebote haben. Wirklich japanisch wird es aber in den Randbezirken größerer Städte oder auf dem Land: Die klassischen Onsen, die auch von Einheimischen besucht werden, sind zwar weniger luxuriös, dafür aber sehr viel friedlicher. Üblicherweise saunieren und schwimmen Männer und Frauen getrennt, Gäste mit Tattoos sind nicht gestattet.

Auf der Nordinsel Hokkaido gibt es zu jeder Jahreszeit heiße vulkanische Quellen, die ein ganz besonderes Naturerlebnis im Bad vermitteln.

Regionale Züge und Buslinien, Restaurants, die auch Japaner besuchen, Sport mit Anwohnern. Es kostet etwas Recherche, um Japan von seiner persönlichen, authentischen Seite kennenzulernen – aber es lohnt sich!

Auf jeden Fall sollte man immer ein kleines Geschenk dabeihaben, was man einem spontanen Gastgeber überreichen kann. Diese Höflichkeit wissen die meisten Japaner zu schätzen – und revanchieren sich mit Einblicken in die Kultur abseits vom Mainstream.

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