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Japanische Feste – Toyama Shimotsuki Matsuri

Obwohl die Ursprünge einiger Feste unklar sind, gibt es sie schon seit ewigen Zeiten in Japan. Viele Regionen bewahrten sie über die gesamte Zeit seit ihrer Entstehung. So feiern die Bergregionen von Kamimura und Minamishinano in Iida, Nagano Präfektur, noch heute das Toyama Shimotsuki Matsuri.

Wie die meisten traditionellen Feste auf der ganzen Welt hat auch dieses einen Grund. Es ist der Wintersonnenwende gewidmet. Und es besteht aus einer einzigartigen Kombination von buddhistischen und schintoistischen Traditionen. Diese sorgte dafür, dass das Toyama Shimotsuki Matsuri seit 1979 sogar zu einem wichtigen immateriellen Volkskulturerbe ernannt wurde. Es gibt keine wertvollere Auszeichnung als diese. In Japan gibt es jedoch nicht nur diese eine Feierlichkeit zur Wintersonnenwende. Viele verschiedene Feste sind diesem jährlichen Spektakel gewidmet. Umso besonderer ist diese Auszeichnung.

Das Fest bietet lange Nächte und viele alte Riten

Dies liegt vermutlich daran, dass dieses Event noch lange nach Sonnenuntergang weiter geht. Dies ist in Übereinstimmung mit den alten Bräuchen für japanische Feste, die Gottheiten begrüßten. Von etwa 11 Uhr morgens am 1. Dezember bis zum 15. Dezember findet es statt. Und jede Nacht ist eine lange. Der erste Tag ist geprägt von Reinigungsriten und Shinto Gebeten. Diese werden im Saal des Nakago Seihachimangu abgehalten, um die Gottheiten des Landes willkommen zu heißen. Auf diese Gebete folgen sogenannte yudate (Zeremonien zum Kochen von Wasser in Eisentöpfen). Danach werden Volkstänze zur Belustigung der angekommenen Götter um solche Eisentöpfe mit heiligem Wasser vollführt. Bis 3:30 Uhr am nächsten Morgen wiederholen sich diese Rituale. Dann jedoch findet die shizume no yu (Zeremonie zum Abkühlen von kochendem Wasser) statt.

Nach dem Ende der Rituale des ersten Tages widmet sich das Fest lokalen Göttern und nicht mehr allen des Landes. Die Stimmung erreicht jedes Mal ihren Höhepunkt, wenn die Tänzer, die traditionelle Masken tragen, auftreten. Die Masken sollen dabei verschiedene kami (Götter) repräsentieren. Die Tänzer zeigen um die Eisentöpfe ihr besonderes Können. Dabei spritzen sie auch Wasser aus diesen heraus auf die Zuschauer. Doch nass zu werden ist keineswegs etwas Schlechtes. Denn lokale Bürger glauben daran, dass diejenigen, die von dem Wasser getroffen werden, lange gesund bleiben.

Quelle: JapanTimes

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