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Japanische Küchenkräuter

Wie ja bereits erwähnt, wird in der japanischen Küche eher sparsam mit Gewürzen und Küchenkräutern umgegangen, da es darauf ankommt, den natürlichen Geschmack der Zutaten walten zu lassen.

Einige Kräuter hingegen sind nicht aus der japanischen Küche wegzudenken. Da diese bei uns eher unbekannt sind, stellen wir euch hier eine Auswahl an beliebten japanischen Würzkräutern vor und erklären, wofür sie verwendet werden.

Perilla (Shiso)

Perilla sind grüne, nach Kumin und Minze duftende Blätter und sind die japanische Alternative zu dem hierzulande mehr bekannten Kreuzkümmel. Allerdings werden bei Perilla, im Gegensatz zum Kreuzkümmel, nicht die Samen, sondern nur die Blüten und Blätter zum Würzen von Speisen verwendet. Vor allem Sushi, Tempura und Umeboshi (eingelegte Salzpflaumen) werden mit Perilla gewürzt. Die Blätter sind aber auch zum Verfeinern von japanischem Salatdressing geeignet.

Aus den Samen der grünen Pflanze wird Perillaöl hergestellt, welches im Geschmack und Geruch an Leinöl erinnert. Perillaöl besteht zu weniger als 10% aus gesättigten Fettsäuren und zu fast 90% aus gesunden, ungesättigten Fettsäuren. Es eignet sich hervorragend als Speiseöl, zum Beispiel als Basis für Salatsaucen.

Japanische Petersilie

Wer hier an herkömmliche Petersilie denkt, liegt völlig falsch, denn die japanische Variante hat ein ganz eigenes Aroma und schmeckt eher nach Sellerie. Roh oder gedünstet kommen die Blätter und Stiele bei einer Vielzahl von japanischen Gerichten zum Einsatz, wie zum Beispiel in Suppen, Salaten oder mit Gemüse.

Altai-Schnittlauch

 Auch Japanlauch genannt, diese Art Schnittlauch ist hochgewachsen (bis zu 40cm), sehr feinröhrig und hat violette Blüten. Geschmacklich ist er unserem Schnittlauch ähnlich, nur mit einem extra Hauch Knoblauch. In der japanischen Küche wird Altai-Schnittlauch zum Würzen von Sushi und Sashimi verwendet. Auch die Blüten können gegessen werden und eignen sich zum kunstvollen Verzieren von Speisen.

Japanischer Wasserpfeffer

 Japanischer Wasserpfeffer ist ein rotblättriges Kraut mit scharfem, pfeffrigem Geschmack, welches dem Chili starke Konkurrenz macht. Es wird für Sushi, Sashimi und Tempura verwendet. Die jungen Blätter eignen sich auch zum Aufpeppen von Fleisch und Fisch und als würzige Einlage in Gemüsegerichten und Salaten.

Japanischer Blattsenf (Mibuna)

Bei Mibuna handelt es sich um schmale, zarte Blätter mit rettichartigem Geschmack, die gerne in Salaten, Suppen und Wokgerichten verwendet werden. Nicht zu verwechseln mit Mizuna, mit dem er zwar verwandt ist, der aber ganz anders aussieht.

Japanischer Beifuß (Yomogi)

Yomogi hat einen intensiven, angenehmen Geruch und Geschmack und ist am bekanntesten als Gewürz und Farbe in Daifuku Kusa Mochi, eine beliebte japanische Süßigkeit. Die jungen Triebe und Blätter werden aber auch in Reisgerichten, Salaten, Suppen oder als Tempura verwendet.

Wer also mal Lust auf andere, etwas exotischere Küchenkräuter hat, kann sich gerne mal an den verschiedenen japanischen Würzkräutern versuchen. Alle hier vorgestellten Pflanzen sind in Deutschland als Saatgut erhältlich und können – vorausgesetzt ihr besitzt einen grünen Daumen – im heimischen Garten aufgezogen werden.

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