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Gaumenfreuden für die Japan-Reise

Kulinarische Köstlichkeiten, die man in Osaka probieren sollte

Osaka hat den Spitznamen „tenka no daikokori“, was zu viel heißt wie „die Küche der Nation“. Der Spitzname kommt daher, weil die Stadt einmal das Zentrum für den Reishandel in Japan war.

Doch auch wenn diese Zeit vorbei ist, passt „tenka no daikokori“ heute sogar noch besser zu Osaka, denn die Stadt bietet eine große Fülle an kulinarischen Leckereien.

Wenn Reisen nach Japan wieder möglich ist, sollte man auf jeden Fall die Stadt besuchen und das reichhaltige Angebot an Essen probieren. Wir haben ein paar Tipps für euch.

Takoyaki – klein rund und in Osaka erfunden

Kennt bestimmt jeder, die Teigkugel, die in der Mitte ein Stück Oktopus hat. Angeblich wurde dieses Streetfood in den 1930er-Jahren in Osaka kreiert.

Hergestellt werden die Takoyaki in einem Brateisen mit runden Vertiefungen. Das Wenden der Teigkugeln erfordert Geschick und das sollte man sich unbedingt einmal anschauen.

Serviert werden die Kugeln oft mit Soße, die ähnlich wie die Okonomiyaki-Soße schmeckt, wahlweise auch mit Mayonaise.

Mittlerweile gibt es auch immer mehr Anbieter, die vegetarische Variante der Takoyaki anbieten, diese enthalten dann Champions und Tofu.

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Okonomiyaki – die japanische Pizza

Okonomiyaki heißt so viel wie „braten was du willst“ wird auch „japanische Pizza“ genannt.

Sie bestehen aus viel zerkleinertem Kohl, der mit Mehl, Ei und Dashi gemischt und dann mit weiteren Zutaten belegt wird. Zum Schluss kommt noch eine spezielle Soße obendrauf und schon hat man ein leckeres Essen.

Okonomiyaki oder auch "japanische Pizza"
Okonomiyaki oder auch „japanische Pizza“ Bild: S_e_i /wikimedia

Vegetarier sollten darauf achten, dass Kombu-Dashi verwendet wird.

Okonomiyaki sind in Osaka und in Hiroshima eine Spezialität und man sollte sie unbedingt einmal probieren.

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Oshi-Zushi – älteste Sushi-Sorte, die immer noch gegessen wird

Oshi-Zushi heißt so viel wie „Press-Sushi“ und so sehen sie auch aus. Sushi-Reis, marinierter Frisch und andere Zutaten werden in eine lange hölzerne Form gelegt und mit Gewichten beschwert.

Vor dem Essen noch in mundgerechte Stücke schneiden und fertig ist das etwas andere Sushi.

In solchen Formen werden die Osaka-Sushi geformt
In solchen Formen werden die Osaka-Sushi geformt Bild: Chris 73 / Wikimedia

Oshi-Zushi (oder Osaka-Sushi) wurden mittlerweile von den Nigiri-Sushi verdrängt und man findet dieses Sushi auch in Osaka nicht so einfach, aber es lohnt sich.

Osaka-Sushi ist die älteste Sushi-Sorte, die heute noch gegessen wird, wenn man sie findet.

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Kushikatsu – das schnelle Essen

Das Street-Food schlechthin. Sie sind schnell gemacht und günstig.

Bei Kushikatsu handelt es sich um Spieße mit Gemüse, Meeresfrüchten und Fleisch, die paniert und frittiert werden. Dazu gibt es verschiedene Soßen und Kohl, der die Verdauung fördern soll.

So einfach wie die Spieße sind auch die meisten Kushikatsu-Restaurants in Osaka, denn oft haben sie nur Stehplätze. In der Regel gibt es dazu ein kühles Bier und damit ist der Abend perfekt.

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Kitsune Udon – Nudelsuppe ganz einfach

Manche Menschen meinen, es gibt mehr Udon-Varianten in Japan als Nudel-Sorten in Italien, das könnte sogar stimmen. Jede Region in Japan hat sein eigenes Udon-Rezept.

In Osaka ist es Kitsune Udon, das aus einer leichten Brühe aus Algen und Dashi besteht, dazu Udon-Nudeln und frittierte Tofu-Taschen.

Das Udon soll in den 1890er-Jahren von einem Sushi-Meister erfunden worden sein. Er wollte mit Tofu-Taschen ein neues Gericht kreieren und das wurde schnell sehr beliebt.

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Ikayaki – der Osaka-Crêpes

Ikayaki kann man mit herzhaften Crêpes vergleichen. Ein dünner Teig wird in die Bratpfanne gegeben, mit Tintenfisch, Frühlingszwiebeln und einer süß-würzigen Soße übergossen und dann gefaltet.

Ikayaki soll in den 1950er-Jahren von einem Lebensmittelhändler in Osaka erfunden wurden sein. Mittlerweile hat es sich zu einem beliebten Street-Food entwickelt. Allerdings kennt man sie meisten eher als gegrillter Tintenfisch.

Wer nun Hunger bekommen hat, der findet übrigens für alle Gerichte Rezepte im Internet. Wir empfehlen übrigens die Webseite Just one Cookbook, die eine große Fülle an leckeren Rezepten bietet. Die Zutaten bekommt man eigentlich ohne Probleme in jedem Asia-Shop.

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