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Teil zwei der Reise durch die Präfektur

Kulinarische und kulturelle Highlights der Präfektur Shizuoka

Weiter geht es mit unserem Ausflug in die Präfektur Shizuoka, den ersten Teil könnt ihr hier lesen. Die Präfektur hat natürlich noch einiges mehr zu bieten. Aufgrund der üppigen Natur und des milden Klimas ist die Präfektur Shizuoka, zusammen mit dem höchsten Berg Japans und der tiefsten Bucht (Suruga Bay), das ganze Jahr über mit einer reichen Vielfalt an Agrarprodukten und Meeresfrüchten gesegnet.

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Als größter Grünteeproduzent Japans ist die Präfektur bereits bekannt, aber auch die Wasabi-Ernte beträgt hier die Hälfte der Gesamterträge im ganzen Land. Zudem werden im Hafen von Shimizu 50 Prozent der Thunfisch-Fänge verarbeitet und die seltenen Sakura Shrimps fängt man ausschließlich in der Suruga Bay.

Kulinarisch viel zu entdecken

Aber nicht nur im Wasser, sondern auch an Land bringt die Präfektur besondere Produkte hervor. Unter der Marke „Shizuoka Wagyu“ haben sich neun verschiedene Hersteller zusammengetan und bieten gemeinsam qualitativ besonders hochwertiges Rindfleisch an.

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Das extrem klare und saubere Wasser der Bergregion begünstigt nicht nur den Wasabi- und Reisanbau, sondern trägt auch zu einer außergewöhnlichen Qualität der hier produzierten Sake, Biere und Whiskeys bei. Deswegen haben sich in Shizuoka 27 Sake und 20 Bierbrauereien angesiedelt sowie zwei Whiskey Destillerien, die zum Teil auch besichtigt werden können. Das ganze Jahr über finden zudem „Food Festivals“ statt.

Eines der beliebtesten Gerichte in ganz Japan sind die Fujinomiya Yakisoba. Nicht weniger als zwölf Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein gebratenes Nudelgericht sich Fujinomiya Yakisoba nennen darf.

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Darunter die ausschließliche Benutzung von Nudeln aus der Herstellung einer der vier Produzenten aus Fujinomiya, lokal angebautes Gemüse und Quellwasser vom Mt. Fuji.

In der Nähe des berühmten Fujisan Hongu Sengen Taisha Schreins kann man das bekannte und sehr beliebte Gericht auf dem „Fried Noodles Market“ genießen. Food-Touren bietet der Eco-Reisen-Veranstalter Mt. Fuji Ecotours an.

Die Präfektur bietet eine kulinarische Vielfalt.
Die Präfektur bietet eine kulinarische Vielfalt. Bild: Tourism Shizuoka Japan

Solange das Reisen Corona-bedingt noch nicht möglich ist, bietet der Veranstalter ArigatoJapan zwei virtuelle Ausflüge nach Shizuoka an.

Zum einen die Tour „Discover Mt. Fuji“ mit wunderschönen Bildern, ausführlichen Informationen, kulinarischen und kulturellen Highlights rund um den berühmten Berg und zum anderen die Tour „Green Tea Time in Shizuoka“, die besondere Einblicke in den traditionellen Tee-Anbau und die Zubereitung gibt.

Numazu Fischmarkt

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Nicht nur Tokyo hat einen sehr bekannten Fischmarkt. Den Wecker muss man sich schon stellen, wenn man der beliebten Thunfischauktion von den Besucherrängen des Numazu Fischmarkt aus zuschauen möchte.

Aber es lohnt sich: von 05:45 – 07:00 Uhr bieten die Händler täglich ihre wohlschmeckenden Waren feil, die man dann gerne im Anschluss oder auch später (von 10:00 – 21:00 Uhr) in den diversen Restaurants genießen kann.

Aber auch so ist ein Besuch auf dem Fischmarkt immer ein Erlebnis. Liebhaber von Meeresfrüchten und frischem Fisch kommen hier ganz sicher auf ihre Kosten. Neben dem Fischmarkt gibt es am Hafen noch weitere Sehenswürdigkeiten.

Auf ökologischen Pfaden in Shizuoka unterwegs

Die Agentur Ecologic rief im Frühjahr 2017 En-Ya Mt. Fuji Ecotours ins Leben mit dem Ziel, den Besuchern der Präfektur das authentische Shizuoka zu zeigen.

Ecologic arbeitet in Fujinomiya, dem Heimatort des berühmten Mt. Fuji Hongu Sengen Taisha Schreins, mit lokalen Geschäften und Anbietern zusammen.

Die Touren führen die Besucher zu Rad oder zu Fuß nicht nur zu den bekannten Sehenswürdigkeiten der Region, sondern auch zu Wasabi-Feldern, kleineren Ortschaften und traditionellen Einkaufsstraßen.

Den berühmten Schrein kann man zum Beispiel im Rahmen der „Fujinomiya Township and Culture Ecotour“ im Kimono besuchen. Zu den drei beliebtesten Touren gehört noch die „Mt. Fuji Hiking and Shrine Ecotour“ und die „Satoyama Cycling Ecotour“.

Mt. Fuji World Heritage Center

Seit Ende Dezember 2017 ist die Präfektur um eine herausragende Sehenswürdigkeit reicher: Am 23. Dezember 2017 eröffnete das Mt. Fuji World Heritage Centre in Fujinomiya.

Der gleichnamige, heilige Berg wurde am 26. Juni 2013 in die Liste der World Heritage Sites aufgenommen. Viereinhalb Jahre später wurde zu Ehren des beliebten Berges ein architektonisch äußerst beeindruckendes Gebäude geschaffen.

Nicht nur reflektiert die Spitze des Mt. Fuji sich in dem an einem künstlichen Teich gelegene Center, sondern auch das Museum selbst. Der Anblick ist einfach atemberaubend. Im Museum informiert eine sehr anschauliche Ausstellung über Themen rund um den heiligen Berg.

Nur wenige Gehminuten vom Museum entfernt befindet sich einer der bedeutendsten der 1.300 Schreine, die über ganz Japan verteilt sind – der Fujisan Hongu Sengen Shrine.

Umgeben von 500 Kirschbäumen wurde der Schrein vor mehr als 1.000 Jahren zum Schutz vor Vulkanausbrüchen gebaut. Sehr lange war der Schrein auch der traditionelle Startpunkt für Wanderungen zum Mt. Fuji.

Heute starten diese eher von der 5. Station in Fujinomiya. Weiterhin finden hier jedes Jahr die Eröffnungsfeierlichkeiten zur Wandersaison zum Mt. Fuji Anfang Juli und die Abschlussfeierlichkeiten Ende September statt.

UNESCO Global Geopark – der Jogasaki Coastline –Wanderweg

Der Izu Peninsula Geopark wurde Mitte April 2018 zum Unesco Global Geopark ernannt.

Noch vor 20 Millionen Jahren war die Izu-Peninsula eine Insel, die südlich vor Japan lag. Vulkanische Bewegungen und Verschiebungen in den Erdschichten haben seitdem diese einzigartige Peninsula geformt.

Vor circa 400 Jahren brach der Vulkan Mt. Omuro aus und seine Lava ergoss sich bis in die Sagami Bay. Heute können Besucher auf dem erkalteten Lavagestein an schroffen Felsen vorbei auf einem 9 Kilometer langen Wanderweg atemberaubende Ausblicke genießen. Neben dem Kadowaki Leuchtturm ist die aufregende, 48 m lange Hängebrücke über eine kleine Meeresbucht eines der Highlights der Wanderroute.

Wohnen und arbeiten mit den Einheimischen – das etwas andere Homestay-Programm

Wie rollt man eigentlich professionell Sushi? Wie zieht man einen Kimono an? Wie lebt es sich auf einer Farm in Shizuoka oder wie pflückt man grünen Tee? Wer auf diese Fragen eine Antwort sucht, ist in der Präfektur Shizuoka genau richtig.

Hier gibt es speziell zusammengestellte Programme für ausländische Gäste, die Shizuoka hautnah erleben möchten. In der Stadt Ito auf der Izu-Peninsula gelegen empfangen einheimische Familien ihre Gäste im Tokaikan, einem alten Gebäude, das 1928 als Ryokan im Zentrum der Stadt erbaut wurde.

Der Tokaikan besteht aus drei Stockwerken, die aus qualitativ hochwertigem Holz gebaut wurden und über herrliche Schnitzereien verfügen.

Im dritten Stock befindet sich eine Halle, die mit 120 Tatami-Matten ausgelegt ist und wo früher Bankette gefeiert wurden, finden heute Kimono-Kurse statt. Wie kleidet man sich in einen Kimono und wie fühlt es sich an, wie eine Geisha zu laufen? Hier kann man es ausprobieren.

In Numazu, einer der größten Fischereihäfen in Shizuoka können Besucher zusammen mit Ihrer Gastfamilie eine Fischauktion besuchen, natürlich frischen Fisch genießen und Einblicke in das Handwerk eines Sushi-Meisters erlangen.

In Kakegawa, einer der berühmtesten Grüntee-Regionen Japans, erwarten die Gäste von Mai – Oktober eine besondere Erfahrung: das Grünteepflücken und die Ernte saisonaler Früchte und Gemüsesorten. Wen es in die herrliche Berglandschaft Shizuokas, abseits belebter Städte zieht, der wird sich im Bergdorf Kawane sehr wohlfühlen.

Mit dem Dampfzug reist man in eine Zeit, in der die alten Traditionen noch gepflegt werden und wo sich einige der besten Grünteeplantagen Japans befinden.

Neben der Arbeit auf der Farm erwarten die Besucher hier idyllische Wanderpfade und Hängebrücken.

An der Küste in Makinohara finden die Gäste gleich zwei Attraktionen vor: riesige Grünteeplantagen und endlose Strände. Hier wohnen die Besucher in kleinen „Family Inns“. Nähere Informationen erteilt Satoshi Nihonyanagi unter s-nihonyanagi@local-networks.net.

Weitere Informationen über die Präfektur erhält man auf www.exploreshizuoka.com

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