Kyoto bietet malerische Ansichten vom Herbst in Japan

Der Eikando Zenrinji Temple ist berühmt für sein atemberaubendes Laub im Herbst. Bis zum 2. Dezember soll die verträumte Umgebung abends und nachts beleuchtet sein.

Nicht nur die Zeit der Kirschblüten im Frühling ist für Japan eine ganz besondere Jahreszeit. Auch der Herbst bietet eine atemberaubende Schönheit. Viele der wilden Bäume im ganzen Land färben sich ab Oktober in den bunten und leuchtenden Farben des Herbstes und bieten Touristen sowie Einheimischen jedes Jahr aufs Neue märchenhafte, malerische Aussichten und traumhafte Landschaften. Weniger bekannt, doch nicht weniger geliebt als die Zeit der Kirschblüten, ist die Zeit des Herbstlaubs.

Die Besucher des Tempels können vor allem im Herbst die idyllische Schönheit der Natur genießen. Eine Beleuchtung, die extra für diese Zeit angebracht wird, soll genau dies unterstützen. Am 1. November hielten die Verantwortlichen einen ersten Testlauf ab, um zu prüfen, wie die Beleuchtung wirkt. Die besondere Nacht-Besichtigungszeit mit all der Beleuchtung läuft nur während des Herbstlaubs. Vom 3. November bis Anfang Dezember können Besucher den Tempel in den Farben des Herbstes, beleuchtet von hunderten Lichtern, bestaunen.

Im Herbst bietet der Eikando Zenrinji wunderschöne Natur

Der Eikando Zenrinji befindet sich im Sakyo Ward von Kyoto und ist Jahrhunderte alt. Etwa 700 Lampen beleuchten die rund 3.000 Ahornbäume, die sich im Herbst leuchtend rot färben. Manche dieser Bäume reflektiert der Hojo-ike Teich auf dem Gelände, was der gesamten Szene etwas Märchenhaftes verleiht.

Zwischen 17:30 und 20:30 können Besucher den Tempel besichtigen. Der Eintritt kostet 600 Yen (rund 5 Euro) für Schüler und Senioren und etwas mehr für alle anderen Besucher. Sie können dabei jedoch nicht nur die Schönheit der erleuchteten Natur im Herbst betrachten. Denn im Eintrittspreis mit inbegriffen ist auch die Besichtigung der Hauptstatue des Tempels, der „Mikaeri Amida“. Sie trägt diesen Namen, da Buddha über ihre Schulter die Besucher ansieht. Bei ihr handelt es sich um einen wichtigen kulturellen Schatz, der aus der Kamakura Periode (1192-1333) stammt.

Quelle: Asahi Shimbun

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