Stats

Anzeige
Home Japan entdecken Leben und Lernen – mit Motivist Japan

Leben und Lernen – mit Motivist Japan

Du möchtest für längere Zeit in Japan leben und vor Ort die Sprache lernen, aber du weißt nicht, wie und an wen man sich wenden kann? Nathalie hat eine Agentur gefunden, die sich genau auf solche Menschen und ihre Wünsche spezialisiert hat. Hier ihr Erfahrungsbericht.

Mein Name ist Nathalie. Ich lerne seit Januar in Japan Japanisch, und es macht von Tag zu Tag mehr Spaß!

Japan wurde mir von einem Professor am Gymnasium nähergebracht und auch als ich noch Ikebana (japanisches Blumenstecken) lernte. Vor ein paar Monaten entschloss ich mich, meiner Leidenschaft für alles Japanische zu folgen und die Sprache zu lernen. Ich begann Unterricht zu nehmen, fand aber schnell heraus, dass die Methode nicht allzu effizient war. Genau wie es meine Erfahrung mit Englisch gewesen war, fand ich, der Weg eine Sprache zu lernen ist erst durch das komplette Eintauchen in die Sprache möglich. Der nächste Schritt war, online eine Lösung zu finden. Als ich mich umsah, kamen mir viele Fragen in den Sinn. Welche Stadt sollte ich wählen? Wie lange wollte ich dort bleiben und Japanisch lernen? Wie intensiv? War es überhaupt möglich, mit meinen beschränkten Japanisch-Kenntnissen? Welches Visum würde ich brauchen? Wo würde ich wohnen? Wie sollte ich ein solches Projekt finanzieren? Würde ich in Japan arbeiten können?

Ich konnte eine Menge Information online finden. Was ich aber suchte, war jemand der mir nicht nur Informationen geben konnte, sondern mich Schritt für Schritt begleitet. Ich wollte nicht nur eine Nummer sein, also ließ ich mir Zeit und kontaktierte mehrere Agenturen. So fand ich Motivist Japan, eine Agentur in Chiba, in der Nähe von Tokio. Nachdem ich alles über sie gelesen hatte, füllte ich das Auskunftsformular aus.
Am nächsten Tag bekam ich eine Email von einem Berater und danach arrangierten wir ein Gespräch per Skype. Ich fand heraus, dass ich in Japan nicht nur Japanisch lernen, sondern sogar auf Teilzeitbasis arbeiten könnte, um die Kosten zu decken. Eine wichtige Frage war, was für ein Visum würde ich benötigen. Ein Studentenvisum, stellte sich heraus. Dann stellte mir der Berater ein paar Fragen, z.B. in welcher Stadt ich leben möchte, welche Schule sowie die Art der Unterkunft, die ich bevorzugen würde. Dann ein paar persönliche Fragen, um die Durchführbarkeit des Projekts auszuloten; insbesondere die finanzielle Seite, aber auch meine Aspirationen.

Leben und Lernen – mit Motivist Japan 1
Tokyo, Japan view of Shibuya Crossing, one of the busiest crosswalks in the world.

Innerhalb einer Woche bekam ich eine Kostenschätzung mitgeteilt. Es war mir klar, dass ich einen Teilzeitjob finden müsste. Also fing ich an, mich nach Arbeitsmöglichkeiten umzusehen. Bald bekam ich auch Antworten; anstellen wollte mich natürlich vor meiner Ankunft in Japan niemand – also bevor ich im Besitz eines Studentenvisums war. Außerdem wollte man natürlich erst meine Japanisch-Kenntnisse testen. Mir wurde also klar, Möglichkeiten gab es. In Japan fehlen Arbeitskräfte, deshalb wusste ich, einen Teilzeitjob würde ich ohne Probleme finden können. Um eine richtige Vollzeitstelle bekommen zu können, muss man aber schon sehr gut Japanisch sprechen.

Während ich an meinem Projekt feilte, kamen mehrere Fragen auf. Mein Berater antwortete immer prompt, innerhalb von Stunden. Der Zeitunterschied spielt hier jedoch auch eine Rolle. Ich musste deshalb morgens meine Fragen stellen, da Japan 8 Stunden voraus ist. Fragen die aufkommen, sehen z.B. so aus: Wie ist die Schule?, Wie komme ich dorthin?“, Wo kann ich wohnen?, Holt mich jemand vom Flughafen ab?, Wie bekomme ich den Schlüssel zur Wohnung?, usw.

Die meisten Schulen haben vier Aufnahmetermine pro Jahr. Ich entschloss mich, mein Programm im Januar zu beginnen. Nachdem ich das Motivist Japan-Anmeldeformular ausgefüllt hatte und meinem Berater die notwendigen Dokumente (Reisepass- und Zeugnis-Kopien, usw.) per Email geschickt hatte, war der Anmeldevorgang praktisch beendet und mein Platz an der Schule reserviert. Ich musste nur noch auf das Visum warten. Es war nun Ende August.

Es fehlte jedoch noch der wichtigste Teil der Anmeldung. Ich musste noch den Namen und die Informationen bezüglich meines Sponsors angeben. Die japanische Einwanderungsbehörde möchte sicherstellen, dass die Schüler im Land nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten und genügend Geld haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie geht auf Nummer Sicher und nimmt von vorneherein an, dass die meisten Schüler oder Studenten nicht arbeiten. Nachdem ich die fehlenden Informationen eingetragen hatte – inklusive Erklärung, warum ich nach Japan kommen wollte – war mein Antrag vollständig.

Mitte September. Nochmal alles durchgehen, bevor der Antrag an die japanische Einwanderungsbehörde geschickt wird. Ich unterschreibe. Mein Sponsor unterschreibt. Ich schicke die Dokumente ab. Nun gilt es zu warten, bis November. Es war wirklich ein langwieriger Vorgang.

Im November bekam ich dann eine Email von meinem Berater. Die Einwanderungsbehörde hätte das Certificate of Eligibility (Berechtigungsurkunde) ausgestellt. Alles lief wie geplant. Obwohl mir am Anfang gesagt wurde, es würde keine Probleme geben, war ich erleichtert. Ohne dieses wichtige Dokument würde ich kein Studentenvisum bekommen. Dann bekam ich die Rechnung der Schule, und überwies sofort das Geld. Währenddessen taten sich neue Fragen auf. Der Unterricht beginnt Anfang Januar. Wie würde ich die Feiertage verbringen, wenn ich doch auf dem Weg nach Japan bin? Was würde ich mitnehmen müssen? Ich würde ein Jahr lang bleiben – in einem fremden Land! So viele kleine Fragen über das alltägliche Leben. Hier hilft ein einfühlsamer Berater, der alles in die richtige Perspektive rückt und auf alles eine Antwort hat.

Mittlerweile war es Ende November und als Unterkunft hatte ich ein Appartement gewählt, welches der Schule angeschlossen war. Im Dezember erhielt ich per Expresspost das Originaldokument der Berechtigungsurkunde. Von der Botschafts-Webseite konnte ich ein Formular, das ich der Einwanderungsbehörde bei der Ankunft in Japan übergeben sollte, herunterladen. Dieses Formular erlaubte mir, legal in Japan arbeiten. Nun konnte ich mich endlich auf den Weg zur japanischen Botschaft machen. Drei Tage später konnte ich das Visum nach Zahlung von 25 Euro abholen.

Nun galt es, den zu Flug buchen. Ein paar letzte Dinge waren noch zu erledigen. Ich ging zur Bank, um Yen zu tauschen, denn es wurde mir gesagt, in Japan bezahlt man hauptsächlich bar. Ein letztes Gespräch mit meinem Berater. Er gab mir eine Telefonnummer, die ich bei eventuellen Problemen in Japan oder wenn ich Fragen hätte wählen solle. Die Schule bot mir an, mich vom Flughafen abzuholen, aber ich lehnte ab, da ich das Glück hatte, von einem japanischen Bekannten abgeholt zu werden.

Am 9. Januar kam ich dann endlich nach 12 Stunden Flugzeit mit Japan Airlines in Japan an. Am Einwanderungsschalter bekam ich meinen Aufenthaltsausweis, dann mein Gepäck und es konnte losgehen. Mit meiner SUICA-Karte, die man für das Bahn- und U-Bahnnetz unbedingt braucht, bezahlte ich die einstündige Fahrt zur Schule. Jemand wartete schon auf mich. Dann gingen wir zur Wohnung.

Hier nur ein kurzer Besuch, bei dem man mir die wichtigsten Dinge wie z.B. die Klimaanlage, den Briefkasten, und andere Einzelheiten erklärte. Es handelte sich um ein Appartement mit einem Wohn/Schlafzimmer, kleinem Badezimmer (Dusche, Waschbecken, Toilette) und einer kleinen Kochnische. Diese ist gut ausgerüstet mit Kühlschrank, Backofen, Mikrowelle, Reiskocher, und Waschmaschine. Ich brauchte nur zum Conbini (Japanisch für Convenience Store) um die Ecke zu gehen, um mein Abendessen und mein Frühstück zu kaufen. Nun konnte ich mich ein wenig ausruhen. Puh, endlich!

Am nächsten Tag ging es in die Schule. Tag der Orientierung. Man erklärte uns, den Schülern, was bei der Eröffnungsfeier, die im nächsten Moment beginnen sollte, vor sich gehen würde. Die Lehrer stellten sich vor. Fotos wurden gemacht – natürlich. Wir bekamen eine Broschüre mit Informationen auf Englisch, die uns bei den alltäglichen Dingen in Japan helfen sollen. Nun mussten wir ein paar Formulare ausfüllen, um z. B. der staatlichen Krankenkasse beitreten zu können, und um uns im Rathaus anzumelden, usw. Später gingen wir alle zusammen dorthin; danach zur Post, um unser Bank-Konto zu eröffnen. Am selben Tag machten wir dann noch die Einstufungsprüfungen, damit Kurs sowie Klasse für jeden einzelnen Teilnehmer festgelegt werden können. Dann ein zehnminütiges Gespräch mit dem Lehrer, ein wenig Hiragana und Katakana schreiben, ein paar Übungen, um unsere Grammatik- und Vokabelkenntnisse zu prüfen, das ist alles.Motivist Japan

Am nächsten Tag dann der erste Unterricht. Das Abenteuer beginnt!
Jeden morgen, von 9.30 bis 12.30, lernen wir Japanisch. Nach der Mittagspause gehe ich arbeiten. Den Job bekam ich ziemlich schnell. Damit kann ich die Miete und mein Essen bezahlen und auch hier und da ausgehen. Sobald ich nach Hause komme, geht es an die Hausaufgaben. So sieht nun mein Leben aus, von montags bis freitags. Ich bin sehr beschäftigt, aber wenigstens habe ich am Wochenende frei; zusätzlich gibt es noch eine Anzahl an Feiertagen. Dann noch die Aktivitäten, die die Schule organisiert. Mittlerweile kann ich mich sogar schon etwas auf Japanisch unterhalten…gut, noch ziemlich beschränkt, aber es geht und es gibt Erfolgserlebnisse. Ich bin nun schon 6 Wochen hier und liebe jede Minute!Motivist Japan

Motivist Japan

Motivist Japan ist eine japanische Bildungsagentur mit Sitz in Chiba, in der Nähe von Tokio. Das Unternehmen unterstützt und berät Menschen, die nach Japan kommen und hier Japanisch lernen möchten. Es ist hier möglich, zehnmal so schnell Japanisch zu lernen wie zu Hause im eigenen Land, indem man komplett in die Sprache ‚eintaucht’. Die Agentur kümmert sich um alles, von der Beratung angefangen, über die Bewältigung des Papierkrams, der für die Schulanmeldung benötigt wird, bis hin zum Beantragen des Visums. Der Service geht sogar darüber hinaus, denn Berater stehen auch in Japan weiterhin bei alltäglichen Fragen oder Problemen zur Verfügung.

Und all dies ist für den Antragsteller vollkommen kostenlos!

Ihr könnt mit Motivist Japan hier in Kontakt treten: info@motivistjapan.com

Motivist Japan, Inc.
Makuhari Green Height 123
5-417-222 Makuhari-cho, Hanamigawa-ku
​​Chiba-shi, Chiba  262-0032 Japan
TEL: +81-43-379-0245
FAX: +81-43-379-2813 URL: www.motivistjapan.com

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Rolling Sushi - der Japan-Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

1 Kommentar

  1. Es wäre ganz interessant zumindest einen groben Überblick über die Kosten zu bekommen. Ansonsten sehr lesenswerter Bericht. 🙂

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück