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Für die Schließungen gibt es unterschiedliche Gründe...

Mehrere beliebte Attraktionen in Tokyo müssen 2022 schließen

Die großen Attraktionen dieser Welt kommen und gehen und auch für dieses Jahr sind bereits einige Schließungen für den Großraum Tokyo angekündigt worden. Wer einer dieser acht Attraktionen noch einen Besuch abstatten möchte, sollte sich dafür nicht mehr allzu viel Zeit lassen.

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Die Verantwortlichen schließen ihre Objekte aus teils sehr unterschiedlichen Gründen. Die folgenden Attraktionen wird es 2023 jedenfalls nicht mehr geben.

Anime-Attraktion Yokohama Gundam Factory

Die Yokohama Gundam Factory konnte im Dezember 2020 nach einer durch die Pandemie bedingten Verzögerung endlich eröffnet werden. Die lebensgroße Gundam-Statue sorgte dabei für internationales Aufsehen.

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Im Gegensatz zu allen anderen bekannten Gundam-Statuen in dieser Größenordnung kann sich dieser 18 Meter große Roboter tatsächlich bewegen.

Aber die Yokohama Gundam Factory hat mehr als nur ihren Gundam selbst zu bieten. Dort findet ihr Geschäfte, Ausstellungen, interaktive Erlebnisse und ein Themencafé.

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Wer den riesigen Roboter vor seinem Abbau noch einmal besuchen möchte, hat noch bis zum 31. März die Gelegenheit dazu. Bei den Gundam Cafés sieht es da etwas anders aus. Sie werden landesweit ihre Pforten bis zum 30. Januar schließen. Insgesamt also kein gutes Jahr für Gundamfans.

Hotel Koé Tokyo

Das Hotel Koé Tokyo wird ebenfalls nicht mehr lange Gäste empfangen. Im Zentrum von Shibuya wird es in einem ähnlichen Zeitraum, nämlich am 31. Januar, schließen.

Das Hotel wird von der Bekleidungsfirma Stripe geführt und ist vor allem für seine stilvolle Inneneinrichtung bekannt. Des Weiteren verfügte es über ein in das Gebäude integriertes Bekleidungsgeschäft.

Ageha

Auch Tokyos größter Nachtclub wird Ende Januar schließen. Ageha war lange die Adresse für nächtliche Großveranstaltungen. Der Club bietet große Tanzflächen für noch größere Partys. Für diese war wiederum das Usen Studio Coast zuständig gewesen, das am 30. Januar seine Pforten schließen wird.

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Mit Usen Studio Coast verschwindet dann auch Ageha. Die Organisatoren von Ageha hoffen immer noch darauf, ein neues Zuhause für den Club zu finden. Es ist also vielleicht noch nicht alles verloren.

VenusFort

Der Palette Town-Komplex wird in diesem Jahr umfassend saniert. Das Einkaufszentrum VenusFort gehört auch zu diesem Komplex und wird noch bis zum 27. März in Betrieb sein.

Das Mega Web Toyota City Showcase und Zepp Tokyo waren bereits Ende 2021 geschlossen worden. Nun folgt VenusFort. Das Einkaufszentrum verabschiedet sich mit einer letzten Lichtinstellation, Thanksful Carnival.

Giant Sky Wheel

Auch das riesige „Himmelsrad“ von Odaiba gehört zum Palette-Town-Komplex und muss in diesem Jahr abgebaut werden. Noch bis zum 31. August kann man mit dem Rad fahren. Hier bleibt also für einen Besuch noch ein wenig Zeit.

Iwanami Hall

Das beliebte Mini-Kino hat seinen Kampf gegen die Pandemie verloren und muss nun nach über 50 Jahren schließen. Eine mehr als traurige Nachricht, zumal das Kino seit jeher ein Anlaufpunkt für all jene war, die das Spezielle und Besondere suchen.

Hier laufen Indie-Filme, die es in den großen Kinos und Multiplexen für gewöhnlich nicht zu sehen gibt.

Die Iwanami Hall befindet sich in Kanda-Jinbocho, wo noch bis zum allerletzten Tag Filme über die Leinwand flimmern werden. Am 29. Juli wird hier eine Ära zu Ende gehen.

teamLab Borderless

Auch das mehr als erfolgreiche digitale Kunstmuseum gehört zum Palette-Town-Komplex und muss der Großsanierung weichen. Nur vier Jahre nach seiner Eröffnung im Jahre 2018 wird es von der Bildfläche verdrängt.

Aber! Hier endet das Projekt von teamLab noch lange nicht. Zwar wird Borderless nicht an derselben Stelle wiedereröffnet werden können, aber es soll irgendwann im Jahr 2023 einen neuen Platz im Stadtzentrum erhalten.

Das digitale Museum wird noch bis zum 31. August geöffnet sein.

teamLab Borderless Weihnachtsaktion
Die Borderless Weihnachtsaktion 2021. Bild: team Lab Borderless

teamLab Planets

Ein anderes Schicksal ereilte das „Planets“-Projekt von teamLab. Diese Ausstellung war von Anfang an nur als temporäres Attraktion gedacht.

Die Schließung der Ausstellung war bereits für den Herbst 2020 geplant gewesen. Der Schließungstermin wurde aber während der Pandemie verschoben.

Letztendlich wurde die Ausstellung im letzten Jahr sogar um einen Gartenbereich und eine Filiale des veganen Ramen Uzu-Restaurants des Kunstkollektivs erweitert.

Es gibt zwar inzwischen noch keinen neuen offiziellen Schließungstermin, aber teamLab plant, die Ausstellung Ende 2022 zu schließen.

Floating-Flower-Gardenm teamLab
teamLabs Plantes eigener Blumengarten. Bild: teamLab Planets
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