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Natur pur vor den Toren Tokyos

Wenn mit der farbenprächtigen Kirschblüte die ersten Frühlingsboten in Tokyo bzw. in ganz Japan Einzug halten, dann ist es wieder an der Zeit für ausgedehnte Spaziergänge durch grüne Wälder, Wanderungen auf heilige Berge und Abenteuer auf dem Wasser.

Dafür müssen Urlauber den Großraum Tokyo aber nicht verlassen, denn eine nur 90-minütige Zugfahrt verbindet das Zentrum der Hauptstadt mit der Tama-Region. Diese zählt neben den Bergen Mitake und Takao auch den Chichibu Tama-KaiNationalpark und den Okutama-See zu ihren Highlights.

Nach einem Tag voller unvergesslicher Outdoor-Erlebnisse sorgen die heißen Quellen der Region für wohltuende Entspannung.

Erst Tokyo dann auf dem Wasser des Okutama-Stausees wandeln

Der Lake Okutama bietet eine atemberaubende Natur
Der Lake Okutama bietet eine atemberaubende Natur. Bild: Tokyo Convention & Visitors Bureau

Umgeben von malerischen Bergen und Wäldern begeistert der Okutama-Stausee seine Besucher das gesamte Jahr über – ob in Rosatönen während der Kirschblüte im Frühling, üppig grün im Sommer, karmesinrot im Herbst oder glitzernd weiß im Winter.

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Wer möchte, kann über die schwimmende Mugiyama-Ukihashi-Brücke spazieren und dabei die Ausblicke auf den See und die umliegende Landschaft genießen.

Sie ist eine von zwei Pontonbrücken auf dem See und trägt den Spitznamen „Drum-Can-Bridge“. Die einstigen Fässer sind heute modernen Baumaterialien gewichen, was dem besonderen Charme der schwimmenden Brücke nicht geschadet hat.

Den Berg Mitake erklimmen

Auf dem Berg angekommen bietet sich eine tolle Aussicht.
Auf dem Berg angekommen bietet sich eine tolle Aussicht. Bild: Tokyo Convention & Visitors Bureau

Er gilt als Geheimtipp und Alternative zum oft überfüllten Berg Takao und ist für seine zahlreichen Wanderwege bekannt – der mehr als 900 Meter hohe Mitake kann von geübten Gipfelstürmern in circa 90 Minuten erklommen werden.

Wer die Wanderung entspannter angehen möchte, der kann die Mitake TozanSeilbahn nutzen und den Spaziergang zum Gipfel auf 20 bis 30 Minuten verkürzen.

Auf dem Weg nach oben passieren Besucher das kleine Mitakesan Dorf, das mit einigen Souvenirläden und Minshukus (japanische Pensionen) aufwartet.

Der mehr als 2.000 Jahre alte Musashi Mitake Schrein begrüßt die Wanderer auf dem Berggipfel und belohnt diese mit unvergesslichen Panoramaausblicken.

Von hier aus bieten sich Besuchern zudem weitere Wandermöglichkeiten zu den Nachbargipfeln sowie ein 90-minütiger Rundweg, der durch den Wald vorbei am Nagaodaira-Observatorium, den Ayahiro Wasserfällen und einem beeindruckenden Felsengarten führt.

Stromschnellen beherrschen und Wasserfälle bezwingen

Wer es Action sucht, der ist auf dem Fluss Okutama genau richtig
Wer es Action sucht, der ist auf dem Fluss Tama genau richtig. Bild: Tokyo Convention & Visitors Bureau

Zu der Fülle an Outdoor-Erlebnissen in der Tama-Region gehört auch der Wassersport, wobei Wildwasser-Rafting zu den beliebtesten Aktivitäten zählt.

Auf 4,5 Kilometern bietet der Tama Fluss ideale Bedingungen für ein Rafting-Abenteuer. Während der circa dreistündigen Tour springen die Teilnehmer von Felsen ins Wasser und bezwingen reißende Strömungen.

Noch mehr Adrenalin gibt es beim Canyoning: Mit Helm und Schwimmweste ausgerüstet geht es für die Abenteurer bei geführten Touren durch die Schluchten der Region.

Dabei rutschen die Teilnehmer bis zu 25 Meter hohe Wasserfälle hinunter, überqueren Flüsse an Seilbahnen und springen aus sechs Metern Höhe ins kalte Nass.

Urzeitliche Höhlen entdecken

Besonders im Sommer sind die angenehm kühlen Temperaturen von durchschnittlich elf Grad Celsius in der Nippara Kalksteinhöhle eine willkommene Abwechslung.

Eintauchen in die Vergangenheit Japans
Eintauchen in die Vergangenheit Japans. Bild: Tokyo Convention & Visitors Bureau

Entlang eines gut befestigten Rundwegs können Besucher die 800 Meter lange Höhle in circa 40 Minuten durchlaufen. Dabei entdecken sie neben jahrhundertealten Stalagmiten und einer weißen Bodhisattva-Statue auch interessante Felsformationen, die durch bunte Strahler und Spots in ein spektakuläres Licht gerückt werden.

In den warmen Wassern der natürlichen Quellen abtauchen

Für einen perfekten Tagesausklang sorgen die zahlreichen heißen Quellen der Region. Nur zehn Minuten vom Bahnhof Okutama liegt das Moegi no Yu Onsen, das neben einem Becken im Innenbereich auch über ein Rotenburo – ein Badebecken unter freiem Himmel – verfügt.

Gäste können die wohltuende Wirkung des warmen Quellwassers genießen und dabei den Blick über die umliegenden Berge und den Tama Fluss schweifen lassen.

Ein dreistündiger Badeaufenthalt kostet umgerechnet 6,65 Euro (850 Yen) pro Erwachsenen.

Informationen zur aktuellen COVID-19-Situation und den Sicherheitsmaßnahmen finden Interessierte unter https://www.gotokyo.org/en/plan/coronavirus-information/index.html.

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