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Nicht nur für Fans von Naruto

Ninja-Informationszentrum in Westjapan eröffnet

Neben Samurais gelten auch die Ninja als ein wichtiger Teil der japanischen Geschichte, nicht zuletzt durch Anime wie Naturo.

In der Stadt Koka, die als Geburtsort der Ninja gilt, wurde nun ein Tourismuszentrum eröffnet, das über die wahre Natur der Schattenkämpfer aufklären soll.

Informationen über die wahre Natur der Ninja

Das Touristenzentrum Kokaryu Real Ninja-kan zeigt antike Texte und will Ninja-Erfahrung vermitteln. Ziel ist es, Besucher über die tatsächliche Natur zu informieren und so den regionalen Tourismus zu fördern.

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Die Stadtverwaltung von Koka bemüht sich bereits seit einigen Jahren verstärkt, den Tourismus rund um die Ninja auszubauen. Das Ninja-Stadt-Projekt wurde 2017 von der japanischen Behörde für kulturelle Angelegenheiten als „Japanisches Erbe“ anerkannt, eine Auszeichnung, die die Stadt zusammen mit der Stadt Iga, Präfektur Mie, beantragt hat.

Das Informationszentrum im Konancho Ryuboshi-Viertel von Koka wurde dafür nun zum neuen Ninja-Zentrum umgebaut, sodass das Innere einer Ninja-Residenz ähnelt.

Das Zentrum bietet Informationen über die drei heiligen Stätten Mount Hando, Mount Koshin und Mount Iwao, die als Trainingsgelände genutzt worden sein sollen und zeigt Geheimcodes, die von Ninjas benutzt wurden.

Zu sehen sind Familiendokumente von Toshinobu Watanabe, einem Nachfahren der Koka-Ninjas, die dem Owari-Gebiet in Zentraljapan dienten, „Shuriken“ (Wurfsterne) und andere Gegenstände, die zur Ausrüstung gehören.

Viele Informationen für Ninja-Fans

Das Zentrum gibt auch Informationen über Schreine, Tempel und Kulturgüter innerhalb der Stadt weiter, die in irgendeiner Weise mit Ninjas in Verbindung stehen, sowie über Shigaraki-Steingutkeramik und andere aus der Region stammende Kultur.

Bürgermeister Hiroki Iwanaga, der in einem Ninja-Outfit bei der Eröffnung erschien, sagte: „Ich möchte, dass die Einwohner die Geschichte wiederentdecken und stolz auf ihre lokale Gemeinschaft sind. Ich möchte auch, dass das Zentrum zu einer Basis für neue wirtschaftliche Aktivitäten wird“.

Das Informationszentrum sollte bereits im Juli eröffnen, wurde aber wegen der Pandemie erst später eröffnet. Eine Attraktion, bei der die Besucher die Technik der Flucht erlernen können, bleibt weiterhin geschlossen.

Das Zentrum plant, in naher Zukunft eine feierliche Eröffnung abzuhalten und alle seine Bereiche für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Öffnungszeiten sind von 10.00 bis 16.00 Uhr, montags ist das Zentrum geschlossen. Der Eintritt ist frei.

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